Cat S42: Robustes Smartphone ist ab Mitte Juli 2020 für 249 Euro zu haben

In Deutschland ist ab Mitte Juli das neue Smartphone Cat S42 zu haben. Der Preis ist mit 249 Euro für so ein robustes Endgerät recht verträglich. Hersteller ist die Bullit Group, welche sich die Lizenz für Cat-Smartphones gesichert hat. Als Zielgruppe visiert man Outdoor-Freunde und Menschen an, die viel in eher raueren Arbeitsumgebungen unterwegs sind.

Das Display mit 5,5 Zoll sei entsprechend für den Einsatz in Außenarealen optimiert und weise eine hohe Helligkeit auf, Zudem kann der Touchscreen auch mit Handschuhen und nassen Fingern bedient werden. Nutzer können das Gerät sogar reinigen, indem sie es einfach in heißes Seifenwasser tauchen und abwaschen oder mit Desinfektionsmittel reinigen.

Das Cat S42 ist nach dem Militärstandard MIL SPEC 810H und der Schutzklasse IP68 zertifiziert. Mehrere Stürze aus 1,8 Metern auf Stahl, inklusive aller Seiten und Ecken sollen dem Smartphone nichts anhaben. Außerdem ist das Modell wasserdicht. Sowohl bei sehr niedrigen als auch hohen Temperaturen soll das Smartphone einwandfrei funktionieren.

Unten findet ihr noch einmal die technischen Daten des Cat S42. Mit Leistung kann das Gerät nicht unbedingt protzen, es ist aber wohl auch weniger als Daily Driver konzipiert und mehr als eine Art zweckmäßiges Arbeitsgerät gedacht.

Die Eigenschaften und Funktionen des Cat S42 laut Hersteller:

  • Leistungsstarker 4200 mAh Akku
  • Wasserdicht und gegen Staub geschützt (IP68), sturzgetestet von 1,8 Metern auf Stahl, MIL SPEC 810H, Corning Gorilla Glas
  • Wasserdichtes Smartphone – bis zu 1,5 Metern für bis zu 35 Minuten
  • 5.5″ HD+ 18:9 Display, optimiert für den Outdoor-Gebrauch. Der Touchscreen kann mit nassen Fingern und mit Handschuhen bedient werden.
  • Android 10 (mit Upgrade zu Version 11)
  • 3 GB RAM, 32 GB ROM, erweiterbarer Speicher (microSD)
  • MediaTek Helio A20 MT 6761D Chipset, 1,8 GHz Quad-Core Prozessor
  • 13 MP Hauptkamera, 5 MP Frontkamera
  • LTE Cat 6, VoLTE, VoWiFi
  • Griffige Rückseite für einen festen Halt
  • Programmierbare Kurzwahltasten für Push to Talk (PTT), SOS (Lone Worker App) oder für den einfachen Start der Taschenlampe und Kamera
  • Bluetooth 5.0, NFC
  • 3.5mm Audiobuchse (wasserdicht)
  • Kuratierter App- und Content-Katalog
  • Dual SIM – Nano SIM + microSD
  • 2 Jahre Garantie
  • Android Enterprise Support
  • Sicherheit-Updates für einen Zeitraum von 3 Jahren
  • Zero-touch Support
  • Preis: 249 Euro

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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11 Kommentare

  1. Das kann man wohl unterschiedlich betrachten, aber ich finde ja, dass gerade das Konzept als zweckmäßiges Arbeitsgerät so ein Smartphone zum Daily Driver macht. 🙂

    • Außerhalb der IT/SmartphoneNerds Filterblase sind die Specs mehr als ausreichend für fast alle. Keine Ahnung warum das nicht als Daily Driver taugen soll.

      • AndroidFan says:

        Ich selbst bin zwar ITler, aber in der Familie gibt es viele Bauunternehmen und denen hatte ich mal ein Cat-Smartphone empfohlen, seit dem gibt es weniger gebrochene Smartphones.

        Das Cat-Smartphone ist äußerst robust und auch dick, erfüllt allerdings seinen Zweck mehr als zufriedenstellend (oder wie Namerp schreibt, mehr als ausreichend). Mit dem Cat-Smartphone kann man telefonieren, whatsappen, surfen, Bilder schießen und auch ziemlich gut Musik hören.

  2. Oh, ich kenne genug Menschen, die trotz Bürojob so grobmotorisch und unachtsam sind, dass sie ebenso als Zielgruppe in Frage kämen.

    • 2 linke Hände dürften gerade Büroangestellte haben. Wer gewohnt ist. mit den Händen mehr zu machen, als zu Tippen oder Blättern, lässt eher wenig fallen, wie zB. Handwerker.

  3. Das einzige, was vielleicht gegen den „Daily Driver“ sprechen könnte:

    Die Kameras bei den Outdoor Geräten werden oft stiefmütterlich abgespeist. Die Fotos sind also wirklich nur „grobe Schnappschüsse“. Für jemanden, der auch im Alltag mal eben ein tolles Bild knipsen möchte… vielleicht zu wenig.

    Ansonsten bin ich beim allgemeinen Tenor voll dabei: für 99% der Benutzer dürfte das Gerät vollkommen ausreichen.

    • Gefühlt ist die Kamera in Smartphones auch das, was am teuersten ist und den Preis immer so extrem hochtreibt. Wenn das Ding 200-300 Euro kostet, robust ist und so weiter, ist das für mich okay so. Wenn es jetzt 500-1000 kosten würde, dann würde ich die Kamera auch vermissen.

  4. ich habe ja noch das CAT S60; das erste CAT mit Flir Wärmebildkamera. Tolles Smartphones (zu seiner Zeit).
    Aber die Updatepolitik von CAT ist unter aller Sau. Es gab kein Android Update auf die nächste Version (hier bei dem neuen Smartphone wird es ja versprochen) und auch keine Sicherheitsupdates innerhalb von Android.

    • Na gut, das betrifft aber wohl viele Smartphones mit Android. Die passen das alle schön an, kümmern sich dann aber eher selten um Updates.

    • Genau. Und genau das wollen sie hier versprechen. Klar, was das Versprechen wert ist, sehen wir dann in drei Jahren, aber immerhin: Andere versuchen es erst gar nicht, gerade in diesem Preissegment.

  5. Für mich ein sehr interessantes Gerät, gerade für den Preis (wobei ich die CPU nicht kenne, wird aber denke ich reichen). Klar, 4 GB wäre netter gewesen und die Kamera wird wahrscheinlich eher schlechte Bilder liefern, aber 3 Jahre Sicherheitsupdates gab es bei meinem letzen Handy nicht, die Größe könnte auch passend sein. Telefone, die nicht wasserdicht sind, meide ich schon lange. Ich bin gespannt auf das Gerät.

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