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CarotDAV: Direktzugriff auf Dropbox, Google Drive, Box, FTP und OneDrive

Bereits 2012 habe ich hier im Blog das Tool CarotDAV vorgestellt. Kostenlos und auf Wunsch portabel kann sich die Windows-Software auf Wunsch mit einer Vielzahl von Diensten verbinden und unter Umständen für euch den einen oder anderen Client auf eurer Windows-Installation sparen.

carrot

Zur Auswahl steht WebDav, Box, Dropbox, FTP / FTPS, Google Drive, IMAP, Microsft OneDrive und SugarSync. Interessant ist halt: CarotDAV läuft ohne Installation, also portabel. Wer an einem Rechner zwar Programme ausführen darf, aber keine installieren, der kann mittels der DAV-Anbindung trotzdem auf Dropbox, OneDrive, Google Drive und Co zugreifen – man muss dafür nicht die jeweiligen Webseiten beackern.

Bildschirmfoto 2014-08-17 um 12.48.56

Nach dem Autorisieren (Dropbox und Google Drive mittels OAuth) der einzelnen Dienste habt ihr Zugriff auf deren Ordnerstruktur. Von dort können dann, wie im Windows Explorer, verschiedene Aktionen durchgeführt werden.

Nun stellt sich natürlich der eine oder andere Leser die Frage, wieso ich diese Software aus der 2012er Mottenkiste hole. Dies hat zwei Gründe.

2012 lasen noch nicht alle Leser von heute hier mit – und für diese ist die kostenlose Software auf jeden Fall ein extrem guter Tipp. Und auch für Bestandsnutzer ist wieder eine Auffrischung nicht schlecht, denn in der Vergangenheit hatte CarotDAV einige Probleme mit Dropbox, so war keine Nutzung möglich.

Die frisch erschienene Version 1.10.1 behebt diesen Umstand allerdings, sodass ein Zugreifen auf Dropbox wieder möglich ist. So lassen sich bequem ohne offiziellen Dropbox-Client Dateien hoch- und wieder herunterladen. (danke Endor8!)

> CarotDAV-Homepage <

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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26 Kommentare

  1. stephanatiwe:

    Since the only difference between portable version and the installed version is from which they read their settings.
    so portable version should be able to access online storages as installed one is.

    but depending on the situation,
    some security software may block opening a new browser window for authorization.

    if you cannot authorize CarotDAV on the portable version (but can on the installed one),
    copy the settings from the installed version.

    you can export/import connection setting as a xml file, which contains all information for accessing to the service, including authorize information (access token)

    1. create connection and authorize. (on the installed version
    2. confirm you can access storage (on the installed version
    3. right click the icon and select „export“ as a file (on the installed version
    4. boot portable version and right click somewhere, then select „import“
    5. select the file created at 3.
    6. delete the file.(important. the file contains secure information)

  2. Der Artikel (und die Software) suggeriert, dass auf Google Drive per WebDAV zugegriffen werden kann. Das ist m. W. bisher leider nicht möglich.

    Es wäre schön, wenn GDrive endlich WebDAV als native Unterstützung bietet. Dann könnte ich das in meiner FRITZ!Box als Online-Speicher einbinden.

  3. @Chris Blum, Vanessa:

    Die eierlegende Wollmilchsau gibt es tatsächlich und sie ist sogar gratis. Sie fasst alle (bekanntesten) Clouds (+WebDAV +FTP) zusammen und kann zwischen ihnen Daten kopieren.

    https://www.multcloud.com/product

  4. Besucherpete says:

    @poiuz: Leider ist das nicht ganz das, was gesucht wird. Auch da hat man „nur“ Zugriff auf jede einzelne Cloud, wenn auch gesammelt unter einem Dach. Zumindest die Frage von Chris Blum bezog sich auf ein Tool, dass ALLE Cloud-Dienste als EIN großes Laufwerk zur Verfügung stellt und die Daten darauf beliebig verteilt entsprechend des freien Speicherplatzes, ohne dass man sich als Nutzer darüber Gedanken machen muss, ob man Datei 1 in Cloud A speichert und ob Datei 2 noch Plaz findet in Cloud B. Optimal wäre dabei auch im Sinne der Datensicherheit, dass eine Datei nicht nur komplett auf einem Cloudspeicher liegt, sondern einzelne Fragmente auf verschiedene Speicher verteilt werden. Wenn dann tatsächlich mal jemand Zugriff auf den einen Cloudspeicher erlangen sollte, können die Daten nicht vollständig angegriffen werden.

  5. tahoe lafs says:

    tahoe lafs für die dies checken

  6. Weiß jemand ob man verschlüsselte Daten die man mit carotdav hochgeladen hat, auf Android entschlüsseln kann?

    Vom Entwickler finde ich leider keine Kontaktuinformationen.

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