Camaliot: Via Android-App und Crowdsourcing die Wissenschaft unterstützen

Die Android App Camaliot der ESA (European Space Agency) erlaubt es euch, euer mobiles Endgerät für die Wissenschaft einzuspannen – über Crowdsourcing. Dafür müsst ihr nur euer Gerät nachts in die Nähe des Fensters legen und die Standorterkennung aktiviert belassen. Dann zeichnet die App kleinere Variationen der Satellitensignale auf und sammelt Daten für Machine-Learning-Analysen, die etwa der Metereologie dienen.

Entwickelt wurde Camaliot im Rahmen des Navigation Innovation and Support Programme (NAVISP) der ESA. Beteiligt hat sich auch das GNSS Science Support Centre. Jedoch ist die App nicht zu allen Android-Smartphones kompatibel. Man spricht von 50 kompatiblen Smartphones, die Dual-Frequency-Satnav-Empfänger verwenden. Wer mitwirkt, erhält auch die Chance Preise zu gewinnen. Darunter sind Amazon-Gutscheine und neue Smartphones. Die Aktion mit Camaliot läuft für einen beschränkten Zeitraum – bis Ende Juli 2022.

Durch die Abweichungen bei den Satellitensignalen, die auch durch Solaraktivitäten, geomagnetische Bedingungen und Co. beeinflusst werden, könne man etwa präzisere Aussagen über das Wetter treffen.

Laut ESA handele es sich, um den ersten Versuch, die GNSS-Daten über derartiges Crowdsourcing zu erweitern. Die Daten sollen übrigens von eurem Smartphone nur anonymisiert erhoben werden. Ihr könnt euch die App hier im Google Play Store anschauen, solltet ihr Interesse haben.

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2 Kommentare

  1. Scheint aber noch ein paar Kinderkrankheiten zu haben. Weder Login noch Upload tun, aber im Ranking erscheint mein User mit 0 Punkten. Was man da tun kann und ob das Problem beim Server liegt, keine Ahnung. Nirgends ein Hinweis drauf. Anfrage per Mail an die Kontaktadresse blieb bisher auch unbeantwortet.

    Die Aepp selber ist auch noch nicht ueber alle Zweifel erhaben. Manchmal laesst sich das Logging nicht stoppen, oder dann wird der Bildschirm schwarz und man muss die Aepp und darin das Logging neu starten… Da ist noch Raum nach oben.

  2. Funktioniert auf meinem Xiaomi Mi 11 Lite auf Anhieb tadellos.
    In der Quelle ist übrigens von mehr als 50 unterstützen Modellen die Rede, davon sollte man sich also nicht unbedingt abschrecken lassen.

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