C24 Bank startet Pockets

Das Finanzierungsportal CHECK24 startete im Oktober 2020 offiziell seine Open-Banking-Plattform. Das Besondere laut des Unternehmens: Die neue Bank bietet Kunden nicht nur ein Girokonto und eine dazugehörige Debitkarte, sondern auch (Baufinanzierungs-)Kredite und Tages- oder Festgeldangebote von über 300 Partnerbanken über die CHECK24-Vergleiche.

Nun gab das Unternehmen bekannt, dass man Pockets starte. Mit diesen sollen Kunden ihre Finanzen einfacher regeln können, zudem seien individuelle Sparziele justierbar. Geld reingespült werden soll durch PocketPLUS. Mit PocketPLUS erstellen Kunden Unterkonten mit eigener IBAN. Damit können sie auch auf externe Konten überweisen, Geld empfangen oder Lastschriften einziehen lassen.

Nutzer des Smartkontos können bis zu vier Unterkonten anlegen. Im Pluskonto sind sechs Pockets und im Maxkonto bis zu acht Pockets inbegriffen. Die Funktion ist im Plus- und Maxkonto gebührenfrei, so das Unternehmen. Verbraucher mit dem kostenlosen Smartkonto zahlen 2,90 Euro im Monat pro Unterkonto mit Zahlungsfunktion.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Ich finde Pockets sind generell schon viel zu sehr als FinTech-Feature gehyped. Die jetzt auch noch zur Monetarisierung nutzen zu wollen, wird ziemlich sicher floppen.
    Bei den angebotenen separaten IBANs habe ich ja sogar noch einen Hauch von Verständnis für entstehende Kosten, aber einen wirklichen Mehrwert erkenne ich darin kaum.

    Wer affin genug für eine FinTech-Bank ist, kannte auch vorher schon OutBank und andere „freie“ Multi-Banking-Apps. Wenn man sich dort in einem simplen Offline-Konto negative Buchungen anlegt, kann man Sparziele oder Rücklagen ebenso gut abbilden.
    Ich weiß ich kann nur für meine Person sprechen… aber ich vermute wer damit seine Sparziele uÄ. nicht geplant kriegt, für den werden auch Pockets/Spaces/Groups keine Offenbarung sein. Ist nämlich auch nur eine virtuelle Separierung von Beträgen.

    • „Bei den angebotenen separaten IBANs habe ich ja sogar noch einen Hauch von Verständnis für entstehende Kosten“

      Warum?
      Das kostet nach einmaligem Setup fast nichts.
      Die IBAN hat 10 Stellen für die Kto#. Wenn man also die z.B. letzte Stelle für das Unterkonto nutzt hat man Platz für 10 Unterkonten.
      Ich sehe da, ausser für geringfügig erweiterte Datenbankstrukturen (== minimal mehr Rechenzeit+Speicherplatz), wenig, was nennenswerte Kosten (schon gar im Bereich von 1+€/Monat) verursachte.

      • @Justin:
        Ich denke für ein EU-weit betriebenes eindeutiges ID-System werden irgendwo Kosten entstehen. Irgendwer muss schließlich die Vergabe von BLZs regeln, gucken wieviele IBANs im System sind, ggfs. über eine Erweiterung des Systems nachdenken etc.

        Um das zu finanzieren werden Banken vermutlich eine Art Lizenz- oder Systemgebühr zahlen. Und die wird nicht gänzlich unabhängig von der Anzahl der ausgegebenen IBANs sein. 🙂

        @All: Ich denke wir haben hier in der Kommentarspalte schon ganz gut gesehen, wie der persl. Nutzen da auseinander geht… ist ja super wenn es einigen hilft, aber denen die das brauchen bitte nicht mtl. ein paar € aus der Tasche ziehen für so ein simples Feature.

        • Nö.
          Wie z.B. bei BarCodes werden einzelnen Teilnehmern Bereiche zugewiesen.
          Hier: Der jeweiligen Bank über die (Ex-)BLZ.
          In IBAN DE-??00XXXXXXYYYYYYYYYY steht „X“ für die 8-stellige BLZ (führende Nullen in DE).

          Was der Inhaber des Subspaces damit anstellt ist ausschliesslich seine Angelegenheit.
          Stell es Dir wie das PLZ-System der Post vor:
          Eine SEPA-Überweisung an DE12 3456 7890 1234512345 wird schlicht an die Bank „3456 7890“ übermittelt und sie verarbeitet das intern, weist die Zahlung dem korrekten Konto („1234512345“ zu – was immer das sein mag (bei Konto 123451234 mit 10 Pockets (letzte Stelle der IBAN) hier: ‚Pocket 5‘ des Kontos).

    • Eine Separierung ist für die allermeisten Menschen eine Offenbarung. Es wird immer verfressen, bis das Konto auf Null ist. Der einzige brauchbare Weg für die meisten sind seperate Konten. Pockets sind nur eine konsequente Weiterentwicklung von Tagesgeldkonten / Sparbüchern, damit auch keine andere Bank mit lukrativen Nebengeschäften wie Krediten, Depots, Versicherungen, … um die Ecke kommt.

      • Sehe ich nicht so.
        Wer budgetiert (im Idealfall: Eine (einfache) FiBu über alle Einnahmen und Ausgeben führt) hat die Übersicht, benötigt /dafür/ keine Unterkonten.
        Wer hingegen nicht einmal budgetiert wird auch aus den Unterkonten kaum Gewinn zu ziehen vermögen.

        • Während ich dem voll zustimme, sehe ich dennoch einen Mehrwert in Pockets bzw. Unterkonten. Budgetieren, nachdem bereits automatisiert Geld auf die Unterkonten zum Sparen oder Rücklage für den Urlaub, etc. geflossen ist, ist deutlich einfacher und auch schneller zu machen.
          Frei nach dem Motto: „Aus den Augen, aus dem Sinn“ merkt man dann gar nicht, wie viel und wie einfach man Geld dann tatsächlich für den Urlaub bzw. das Sparziel zusammen hat.

      • Da ist die bessere Lösung aber auch eher separate Konten und nicht separate Pockets.

      • Wer sich bei einem in der Regel gleichbleibenden Monatseinkommen nicht merken kann, wie viel nach Abzug der festen Verbindlichkeiten (Miete, Strom, Telefon, Abos, Versicherungen, Lebensmittel) übrig bleibt und von dieser Summe eine begrenzte Menge (wofür ist dann egal) auszugeben (und den Rest einfach nicht ausgibt), wäre mit Unterkonten total überfordert.

        Die meisten Leute haben bereits mehrere Konten und schaffen trotzdem nicht, was zu sparen. Da werden virtuelle Unterkonten und eine App, die einem Finanzprodukte aufschwatzen will, eher nichts bringen.

  2. Hat mein Konto bei einer anderen Bank auch. Nutze ich nie. Ich bin aber auch ein normaler, gesund denkender Mensch mit genügend Common Sense. Wenn ich sparen will, brauche ich dafür keine Pockets.

  3. Da Vivid kostenlos 15 Pockets bietet, warum soll ich dann woanders dafür bezahlen?

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