Neues aus Nordrhein-Westfalen. Da wurde der „eTarif NRW“ abgenickt. Mit dem landesweit einheitlichen elektronischen Tarif soll Bus- und Bahnfahren in Nordrhein-Westfalen einfacher werden. In einer gemeinsamen Absichtserklärung haben sich die Verkehrsverbünde verständigt, den neuen eTarif NRW gemeinsam umzusetzen. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Einführung des eTarif NRW laut Pressemitteilung mit insgesamt 100 Millionen Euro.
Mit dem eTarif NRW checkt der Fahrgast via Smartphone bei Einstieg in Bus oder Bahn ein und beim Aussteigen selbst oder automatisiert wieder aus. Der Ticketpreis für die Fahrt berechnet sich ganz einfach aus einem fixen Grundpreis und den Luftlinienkilometern zwischen Start und Ziel und wird über die jeweilige Mobilitäts-App des Kunden abgerechnet.
Mit dem landesweiten #eTarifNRW wird Bus- und Bahnfahren flexibler, kundenfreundlicher und einfacher.
? per ? einchecken
? simpel und transparent: pauschaler Grundpreis + km-Preis Luftlinie zwischen Start & Ziel = FahrpreisSo geht besseres #vorankommenNRW. pic.twitter.com/xPyjiHufjh
— Mobilität NRW (@VerkehrNRW) December 3, 2020
Kenntnisse über die einzelnen Tarife in Nordrhein-Westfalen sind nicht mehr erforderlich, um ein gültiges Ticket zu kaufen. Mit einer Preisobergrenze wird sichergestellt, dass Bus- und Bahnfahren in Nordrhein-Westfalen mit dem eTarif NRW in der Einführungsphase nie mehr als 30 Euro in 24 Stunden kostet. Das ist besonders bei längeren Fahrten quer durch Nordrhein-Westfalen ein Vorteil. Als Beispiel das „Schöner Tag Ticket NRW Single“: kostet sonst 31 Euro und gilt nur von 9 bis 3 Uhr.
Schon Ende 2021 bieten die Verbünde und Tarifgemeinschaften den eTarif NRW flächendeckend in ganz Nordrhein-Westfalen an. Die genaue Preisstruktur werden die Verbünde und Tarifgemeinschaften zeitnah erarbeiten.
