Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) und 1&1 Versatel tun sich für eine langfristige Kooperation zusammen. Gemeinsam will man sowohl die Glasfaseranbindungen sowie 5G für mobiles Internet weiter ausbauen. Es geht dabei auch um die Anmietung bestehender oder im Ausbau befindlicher Glasfasernetze, die dann wiederum an Mobilfunkmasten von 1&1 Versatel angebunden werden sollen.
Ziel ist es also, Synergien zwischen dem Glasfaserbausbau und dem Mobilfunkausbau zu schaffen. Die Anbindung von Mobilfunkstationen an Glasfasernetze sei nämlich laut Breko eine wesentliche Voraussetzung, um die Potenziale des neuen Mobilfunkstandards 5G ausschöpfen zu können. Logischerweise soll sich das auch auf die Schwestergesellschaft von 1&1 Versatel, die euch bekannte 1&1 Drillisch, positiv auswirken.
1&1 Versatel stellt nämlich konzernintern Glasfaseranbindungen bereit und kann dann in mehr Städten 5G-Antennen anschließen. Durch die Kooperation mit dem Breko solle das 5G-Netz von 1&1 Drillisch bereits in der ersten Ausbauphase nicht nur Ballungsräume abdecken, sondern auch in bisher unterversorgten Regionen verfügbar sein, so Sprecher des Unternehmens. Glasfaseranbieter wiederum haben ein großes Interesse daran, dass die neu entstehenden Netze auch ausgelastet werden, sodass eine Win-Win-Situaton entstehe.
Der Rahmenvertrag zwischen dem Breko und 1&1 Versatel sieht vor, dass 1&1 Versatel die Glasfaseranbindungen ohne Einschränkung an interessierte Unternehmen weitervermieten kann. Netzbetreiber dürfen zudem auf einen verhandelten Mustervertrag zugreifen, auf dessen Basis sie 1&1 Versatel ihre Glasfaserinfrastruktur für die Erschließung von Mobilfunkmasten anbieten können.
