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Bundesnetzagentur: Kosten für Mitnahme der Rufnummer werden sinken


Die Bundesnetzagentur informiert aktuell über eine Entscheidung, die sie bezüglich Vodafone getroffen hat. Ein Entgelt von Vodafone, welches für die Mitnahme einer Mobilfunknummer gegenüber anderen Mobilfunkdiensteanbietern erhoben wurde, wurde für unwirksam erklärt. Aber nicht nur das, es wurde auch eine Absenkung des Entgelts auf 3,58 Euro (netto) angeordnet. Der Preis ergibt sich übrigens aus einem europäischen Preisvergleich. Während hier unmittelbar nur Vodafone betroffen ist, müssen sich nun auch die anderen Anbieter an der ermittelten Preisobergrenze orientieren.

Da hat nun der Kunde erst einmal nichts davon, denn das sind ja Gebühren, die unter den Anbietern fällig sind. Allerdings werden diese bekanntlich gerne an den Kunden weiter gereicht. Das weiß natürlich auch die Bundesnetzagentur und wird nun die den Kunden in Rechnung gestellten Entgelte für die Mitnahme einer Rufnummer einer Prüfung unterziehen. Bei der Bundesnetzagentur geht man davon aus, dass die Preise deswegen auch für Kunden deutlich fallen werden.

Mal sehen, welcher Anbieter die niedrigeren Preisvorgaben als erster für Marketing nutzen wird und „günstige Rufnummernmitnahmen“ vermarktet. Damals bei der Umsetzung des EU-Roamings wurde das ja auch gerne gemacht.

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