
Waren es 2017 rund 460.000 Geräte, deren Angebote gesperrt wurden, waren im Jahr 2016 schon alleine 788.000 FM-Transmitter dabei (wir berichteten), insgesamt damals 986.000 Produkte. Neben den Produkten, die freiwillig bei der Bundesnetzagentur zur Überprüfung eingereicht werden, werden auch welche aus anonymen Testkäufen überprüft. Sehr erfolgreiche Testkäufe offenbar, denn von den 52 getesteten Produkten wurden dann auch alle gesperrt. Das wiederum hat dann 14.700 Geräte wie Drohnen, Smart-Home- oder LED-Produkte betroffen.
Hilfe beim Auffinden nicht passender Produkte liefert auch immer mehr der Zoll. 2017 gab es vom Zoll 16.000 Meldungen zu verdächtigen Warensendungen, von denen dann auch 86 Prozent keine Freigabe für den europäischen Markt erhalten haben. Und auch im Einzelhandel wird die Bundesnetzagentur fündig. Überprüft wurden 2017 rund 3.000 Produkte, in 800 Fällen folgten markteinschränkende Maßnahmen.
Durchaus interessante Zahlen, man bekommt es in den seltensten Fällen mit, wenn so etwas vor sich geht. Wobei ich dennoch glaube, dass wir auch hierzulande immer noch genügend Elektrogeräte im Umlauf haben, die eigentlich nicht betrieben werden dürften.