Bundesamt fuer Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe veröffentlicht NINA 2.0

ninaEs ist knapp über ein ganzes Jahr her als wir zuletzt von NINA sprachen. NINA ist eine Warn-App des Bundes, die euch bei Gefahren informieren soll. NINA steht dabei für Notfall-Informations- und Nachrichten-App und die App ist für Android und iOS zu haben. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat die App NINA als Teil des sogenannten Modularen Warnsystems (MoWaS) entwickelt, das seit 2013 in Betrieb ist. Die App soll die bereits angeschlossenen Warnmultiplikatoren (Rundfunk, Internet, Paging, Deutsche Bahn AG) ergänzen und bietet über Push-Benachrichtigungen Nachrichten zu aktuellen Warnungen.

Schaut man sich die Bewertungen der bisherigen App an, so darf man festhalten: die iOS-App war wohl weniger gut (zwei Sterne) als die Android-App mit 3,6 Sternen Benutzerbewertung. Nun hat man erst einmal nachgearbeitet und die vormals nur eine Webseite anzeigende App in ein natives Format mit neuem Design gebracht. Ferner können nun von euch die einzelnen Orte individuell ausgewählt und Unwetterwarnungen als Push-Benachrichtigung erhalten werden.

NINA soll dabei keine Konkurrenz zu bestehenden Apps darstellen, sondern Teil des „Modularen Warnsystems“ und damit eine Ergänzung der Warnung der Bevölkerung durch Bund, Länder und Kommunen. Könnt ihr ja bei Interesse und Bedarf mal ausprobieren. Katwarn übrigens ist offenbar in der letzten Zeit etwas übervorsichtig geworden, ich bekam recht viele Meldungen für meinen Standort, obwohl die Wetterlage so schlimm gar nicht war. Eine Erfahrung, die auch Mitautor Pascal Wuttke machte.

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.materna.bbk.mobile.app

https://itunes.apple.com/de/app/nina/id949360949

(danke Martin & Peter)

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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27 Kommentare

  1. aaah… Stadt nach rechts schieben, selbst gefunden.

  2. Statt Geld in die Appentwicklung zu pumpen, sollten die zuständigen Vollpfosten von Politik und Verwaltung mit dem Geld lieber die Sirenen wieder aufbauen. Wie gut Warnungen per Handynetz und Internet funktioniert haben, konnten wir in den letzten Wochen ja sehr gut beobachten. Zur Erinnerung: Es gab Tote.

  3. Nina ist nicht so toll.

    Wenn man seinen Wohnort etwa im nördlichen Bereich des Bundeslandes hat, bekommt man auch eine Alarmmeldung, weil im weit entfernten südlichen Bereich des Bundeslandes etwas passiert – auch wenn dies überhaupt keine Auswirkungen auf den eigenen Ort hat.

    Diese Warnungen kann man also nicht ernst nehmen!

  4. @Kalle: ‚Wenn Millionen von Menschen illegal die Deutsche Grenze überqueren wollen‘
    merkt man sofort, dass man aufhören muss, im bequemen Sessel zu sitzen, aufstehen und helfen und die Gesetzeslage ändern muss, die ja jetzt klar erwiesen ‚Legales‘ falsch definiert hat – denk/spür ich als 2. Weltkrieg noch erlebt/angelebt habender …

  5. @Dennis: Nicht *die* Windows Phone-Nutzer, sondern *der*.

    SCNR

  6. @ Kalle 20. Juni 2016 um 22:54 Uhr
    >Warnt die App auch, wenn Millionen von Menschen illegal die Deutsche Grenze überqueren wollen?<
    Die App warnt weder vor Flüchtlingen oder Asylbewerbern – noch vor Menschen, die mit dumpfen Fragen Ängste wecken wollen …

  7. Die App hat bei mir wo Hochwasser war null komma null getaugt. Es hat zwar beim öffnen der App gemeldet, oh es wird kritisch, aber das bringt mir auch rein gar nix. Das sehe ich dann selber, dass das Wasser von allen Seiten in die Wohnung drängt. Ich setz weiter auf WarnWetter. Da gibt es wenigsten richtig aussagend und vorallem für meinen Ort zutreffenede Warnungen und nicht irgendwo im Bundesland.

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