Brave: Suche erlaubt eigene Suchrankings

Die Entwickler des Brave Browsers haben neue Funktionen vorgestellt. Die bieten ja nicht nur den Browser als solchen, auch eine Suche gehört zum Unternehmen. Die Brave-Suche, die vor einem Jahr ihr Debüt feierte, hat seither 2,5 Milliarden Suchanfragen erhalten, und auf der Grundlage der aktuellen monatlichen Gesamtzahlen wird erwartet, dass im nächsten Jahr doppelt so viele Anfragen bearbeitet werden. Der Suchdienst ist im Brave-Browser und in anderen Browsern unter search.brave.com verfügbar.

Eine neue Funktion in der Suche ist „Goggles“ – übersetzt: Brille. Das Ganze kann nützlich sein, letzten Endes entscheidet man, ob man „frei“ sucht, oder sich in einer Echokammer bewegen will. Nutzer können auswählen, wie einzelne Websites in den Suchergebnissen nach oben oder unten verschoben werden. Ihr könntet beispielsweise unser Blog für euch höher gewichten, dann würde dieses auch weiter oben in den Ergebnissen erscheinen.

Man kann gar Listen nutzen, die beispielsweise nur Techseiten, Dealseiten oder Seiten jeden anderen Inhalts entsprechend stärker gewichten. Ebenso kann man Seiten ausschließen, was ich eigentlich klasse finde, bei anderen Suchmaschinen müsste man dafür Browser-Erweiterungen heranziehen. Filterlisten lassen sich durch euch erstellen, aber auch die Nutzung anderer Listen ist möglich.

Das bedeutet letzten Endes, dass die Brave-Suche anstelle eines einzigen Rankings eine fast unbegrenzte Anzahl von Ranking-Optionen anbieten kann, was Suchanwendungsfälle ermöglicht, die für eine Allzweck-Suchmaschine zu spezifisch sein könnten. Das Erstellen eigener Filter ist zwar kein Hexenwerk, aber für unbedarfte Nutzer, die etwas finden wollen, eher nichts. Auf GitHub ist das Ganze beschrieben.

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