Bq bestätigt Ubuntu Tablet mit Convergence zum Mobile World Congress

Artikel_BQ Aquaris X5Bq ist ein relativ junger Hersteller von Smartphones und Tablets, schaffte es vor allem durch Ubuntu-Smartphones in die Presse, brachte aber auch als erster Hersteller Android One-Geräte nach Europa. Auch das Ubuntu Tablet, das Bq zum Mobile World Congress in Barcelona zeigen wird, wird ein „erstes“ Produkt sein. Das Ubuntu Tablet wird nämlich auch Convergence beherrschen, die Linux-Antwort auf Microsofts Continuum. Das Tablet wird auf den Namen Bq Aquaris M10 Ubuntu Edition hören und auch sonst eher zu den gut ausgestatteten Tablets gehören.

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Bq selbst verrät noch nicht allzu viel zu dem Tablet, außer, dass es zum MWC gezeigt wird und eben mit Ubuntu inklusive Convergence betrieben wird. Der Verkauf soll dann im April starten. Es wird ein 10 Zoll Display mit hoher Auflösung besitzen, mit einer 64-Bit ARM-CPU ausgestattet sein und 2 GB RAM bieten. Mehr Details und auch einen Preis gibt es bisher nicht.

Im normalen Betrieb wird das Tablet normal im Tablet-Modus betrieben, schließt man eine Maus, eine Tastatur und einen Monitor an, verwandelt sich das Ganze in ein Desktop-System. So kann das Tablet sowohl mit Apps für Ubuntu Phone umgehen als auch normale Linux-Anwendungen nutzen, wie zum Beispiel Libre Office oder Gimp. Sicher eine gute Alternative zu Windows 10-Angeboten, vor allem, wenn man sowieso schon versucht, ohne die Großen zu arbeiten.

Vom Bq Aquaris M10 Ubuntu Edition werden wir dann spätestens zum MWC wieder hören, eventuell gibt es ja vorher noch den ein oder anderen Leak, allzu viel gibt es ja noch nicht zu sehen.

(Quelle: Xataka, via OMGUbuntu)

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14 Kommentare

  1. Schöne Alternative zu Android auf dem Tablet. Ich traue Ubuntu mehr Office Tauglichkeit (mit Tastatur + Mouse) zu, als Android.

  2. Balkenkönig says:

    @Alex: Kommt darauf an. Android kann normal per Tastatur+Maus bedient werden. Mit Softmaker Office kann man damit auch sehr gut Bürotätigkeiten erledigen.

  3. bergzierde says:

    Das M10 mit Android gibt es ja schon. Hardware wird wohl die gleiche sein.

  4. Habe Android noch nicht mit Tastatur benutzt. Aber ich glaub nicht, dass Shortcuts, wie CTRL+T für neues Terminal (was man zumindest bei Linux häufiger mal braucht) funktionieren. CTRL+X/C/V, ALT-Tab wahrscheinlich (und hoffentlich) schon.

    Wie sieht es denn mit dem Browser aus? Ich denke gerade hier ist es hilfreich, im Linux repository aus den Vollen schöpfen zu können und nicht auf die mobile Variaten angewiesen zu sein.

  5. Wenn es zu diesem Tablet konkrete Infos hinsichtlich Preis, usw. gibt würde ich gern mehr davon hören.

  6. @Alex: „im Linux repository aus den Vollen schöpfen“ setzt erstmal voraus, daß möglichst viele Pakete für ARM kompiliert wurde. Ist das der Fall? (Ist eine ernst gemeinte Frage: Ich weiß nicht, ob Ubuntu gut bestückte Arm-Repos hat.)
    Und die gute Bedienbarkeit per Tastatur davon abhängig zu machen, ob ein bestimmter Keyboardshortcut unterstützt ist, erscheint mir schon recht willkürlich.

  7. Hohe Auflösung? Das „normale“ Bq Aquaris M10 mit Android hat nur eine Auflösung von 1280×800, hoffentlich kommt da dann nochmal ein anderes Display rein – aber wohl eher nicht!

  8. @coxmetal: Könnte ja auch sein, dass die Ubuntu-Version auf dem FullHD-Modell basiert.

  9. Balkenkönig says:

    @Alex: In Android kannst du darüber hinaus eigene Shortcuts anlegen mit jeden beliebigen Befehl. Das geht mit dem built-in Keyboard seit Ewigkeiten. Nutzt du ein externes Bluetooth-Keyboard kannst du das dort entsprechend noch einrichten. Oder man nimmt sich eine entsprechende App, die Shortcuts entsprechend automatisch mappt. Je nach Tastatur (Windows/Apple).

    Wobei eigentlich die bereits konfigurioerten ausreichen sollten: http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=1672281

  10. Arm ist bisher zu arm.

  11. Mit Intel CPU wäre das ding wesentlich interessanter.

  12. Umgekehrt: Convergence war – auf dem Reißbrett und öffentlich vorgestellt – zuerst da, wenn ist also Continuum Microsofts Antwort auf Convergence.

  13. @Eddie: Niemand interessiert von wem eine Idee kommt oder wer wie lange an welcher Idee arbeitet. Wer zuerst ein Produkt auf dem Markt bringt ist der Erste und alles was danach kommt ist nur eine „Antwort“. Find ich auch nicht schön, aber so funktioniert die Wahrnehmung der Leute und daran kann man nichts ändern.