Bosch: Smartes Heizkörper-Thermostat II setzt auf ZigBee 3.0

Wir konnten euch schon in der letzten Zeit vorab ein paar neue Produkte zeigen, die Bosch für seinen Smart-Home-Bereich klammheimlich eingeführt hat. Mit dem smarten Heizkörper-Thermostat II kommt nun ein neues Modell auf den Markt. Günstig ist der Spaß nicht, 80 Euro sollen zum Marktstart fällig werden. Das Heizkörper-Thermostat II lässt sich auch per Sprache oder App steuern, wenn man entsprechende Assistenten angeklemmt hat. Bosch verbaut ein Display mit Hintergrundbeleuchtung. Der rundum sichtbare Leuchtring aus mehrfarbigen LEDs signalisiert die ausgeführten Aktionen und den Status des Thermostats zusätzlich. Ansonsten verbaut man die mittlerweile oft üblichen Komfortfunktionen: Frostschutz, Verkalkungsschutz, Batteriewarnung und die Ausfallwarnung. Die Thermostate sind mit allen Geräten im Bosch-Universum vernetzt, sodass man Automationen und weiteres wie gewohnt nutzen kann. Wie bei seinen anderen neuen Smart-Home-Geräten setzt Bosch auch beim smarten Heizkörper-Thermostat II auf ZigBee 3.0.

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31 Kommentare

  1. Sieht ja gar nicht Mal so schön aus… Hoffentlich werden die alten nicht angekündigt.

  2. Zwei Gedanken meinerseits: erstens ich hoffe diese LED ist nicht die ganze Zeit an, denn das war ziemlich nervig vor allem im Schlafzimmer. Zweitens ich habe den ersten Thermostat und schätze ihn vor allem für seine Unauffälligkeit was hier nicht mehr gegeben ist… würde heute persönlich eh kein Bosch SmartHome mehr kaufen…

    • Was würdest du denn stattdessen empfehlen?

    • Christian says:

      Was würdest du denn nehmen – Ziehen gerade um und dort sind Heizkörper statt Fussboden.
      Tado bin ich leider nicht so happy mit geworden. Der Batterie-Verbrauch ist rießig und hat nie lange gehalten.

      • Ich persönlich bin sehr zufrieden mit dem Bosch Smart Home System. Habe die Thermostate (6 Stk) welche zuverlässig funktionieren (HomeKit, Alexa) und regelmäßig mit Updates versorgt sind. Ich finde die Verarbeitung sehr wertig und die Thermostate schlicht und funktional.

        • Dito
          Bin mit Bosch Smart Home soweit zufrieden.
          Ist inzwischen bei mir vollständig in Homeassistant integriert.
          Ebenso in Homekit, wo ich dann „coming home“ funktionen nutzen kann.
          Wunderbar.

          Heizthermostat sieht ok aus.
          Aber die Batterielaufzeit leidet doch bestimmt!?

      • Philotech says:

        Ich kann tado dagegen empfehlen.
        Die Heizkörper-Thermostate (HKT) verbrauchen für das mechanische Verstellen des Durchflusses recht viel Strom, das stimmt schon. Wenn das HKT auch als Temperaturgeber fungiert und die Heizung vielleicht auch noch im Altbau halb verdeckt eingebaut ist und daher ständig nachreguliert wird, halten die Batterien tatsächlich nicht so lang (aber einen Winter mindestens bei mir).
        Programmierung, Funktion etc. sind dagegen sehr gut. Klar, da gibt es immer Verbesserungspotential, aber manches ist auch schon per Updates verbessert worden, zB Kindersicherung, Kopieren von Einstellungen von Zimmer zu Zimmer etc.
        Wie viel man wirklich spart, kann ich nicht sagen. Wir wohnen erst zwei Jahre in der relativ großen Altbau-Wohnung, da ist das Potential groß, und dieses Jahr (Juli-Juni; komplett abgedeckt von tado) liegt der Gasverbrauch bei 80% des Vorjahres, in dem wir tado erst ab Dezember hatten). Aber wir waren auch weniger zu Hause und haben auch sonst bewusster gelebt / geheizt. Unbestreitbar ist aber der Komfortgewinn, denn ohne tado wäre alles komplett manuell (nicht mal die Gas-Therme hat eine Regelung zB für Nachtabsenkung).

  3. mettbroetchen says:

    Geschmäcker sind natürlich verschieden. Ich finde das Design ganz hübsch aber mich würde das Licht wahrscheinlich auch im Schlafzimmer nerven.

  4. Mira Bellenbaum says:

    Mal ’ne ganz blöde Frage!
    Bei 10 Heizkörper käme ich da auf ca. 80€,
    wie lange soll das den dauern, bis die Dinge sich amortisieren?
    Oder was soll der Kram?
    Wenn ich eine moderne und neue Heizungsanlage habe, was soll dann der Quatsch?
    Sorry für meine Ausdrucksweise, aber sie soll nur mein Unverständnis unterstreichen!

    • Mira Bellenbaum says:

      Der Fehlerteufel hat zugeschlagen!
      Bei 10 Heizkörper käme ich da auf ca. 800 €!

      • RedVision81 says:

        Wie du selbst gerade merkst, ewig. Ich habe alle smarten Thermostate rausgeworfen und Regel das jetzt über die Heizkurve der Ölheizung mit Außentemperatur Steuerung. Wenn man seine persönliche Heizkurve mal gefunden hat braucht man auch so gut wie nie am Thermostat Schrauben.

        Wer das nicht kann, weil Mietwohnung etc. Dem Kann ich homematic oder eurotronic thermostate empfehlen. Die von Fritz! Sind wohl auch nicht so schlecht. Tado war mir schon immer zu teuer und die von Bosch sind zwar stylisch aber kein Pappenstiel

        • So sieht es aus, da wird in den Medien und beim Wirtschaftsminister so getan, als ob moderne Gasthermen die aus den 2000ern sind und einen Aussen und Innensensor haben nicht ordentlich gesteuert werden kann über Nachabsenkung, Heizzeiten, Heizkurven etc.

          Vielleicht heizt Habeck seine Wohnung noch mit Kohle Ofen aber Häuser der letzten 30 Jahre können das auch ohne smart home Krempel, der viel kostet und nach 3 Jahren Elektroschrott ist. .

        • Wieso hast du dir denn erst die smarten Thermostate geholt und dann wieder rausgeworfen? Das macht von allen verschiedenen Meinungen hier unter dem Artikel mit Abstand am wenigsten Sinn. Welche hattest du denn (angeblich)?

          • RedVision81 says:

            Sie waren in dem Haus schon drinnen, das wir gekauft haben. Es waren danfoss Z-Wave, auch schon gut 5 Jahre alt und nicht mehr alle recht zuverlässig. Dann mal welche von eurotronic getestet. Später dann die von der Telekom. Mussten dann aber leider doch die Heizungsanlage ersetzen und auf rat von unserem Heizungsbauer und Recherchen in diversen Foren zurück zu den klassischen danfoss Thermostaten.

            Jetzt habe ich im Keller noch zwei von homematic um den Solarüberschuss steuern zu können, falls unser Pufferspeicher nichts mehr aufnehmen kann und die solar dann mit Abschaltung droht.

      • Finanziell rechnet sich das m.E. überhaupt nicht. Alles was die Thermostate können, kannst Du auch händisch erledigen. Man muss halt daran denken.
        In erster Linie ist das ein Komfortgewinn, da Vorgänge automatisiert werden.

        • Youssef Amin says:

          Manuelle Thermostat arbeiten schon automatisch, wenn die eingestellte Temperatur erreicht wird, dann schließt sich das Ventil.

          Jede 20 bis 25 Jahre alte Gasheizung mit Aussen und innensensor lässt sich über die heizkurve und schaltzeiten vernünftig steuern. Heizphasen und nachtabschaltung.

          Das der Bund so einen Blödsinn von Smarthome Gedöns auch noch fördert und unseriöse Energieberater, dem ist nicht zu helfen.

          Selbst Stiftung Warentest musste inzwischen kleinlaut zugeben, dass durch smarte Thermostate in der Regel kein Geld gespart wird!!!

          Der Austausch alter Thermostat nach 10 bis 15 Jahren gegen manuelle neue für 10 bis 20 Euro reicht vollkommen.

          Dazu Warnung der Heizung und vernünftige Einstellung von heizphasen, schaltzeiten und Temperaturen von 21 C.

          • RedVision81 says:

            +1 🙂
            Genau meine Meinung! So wird auch die Vorlauftemperatur von selbst wesentlich niedriger und man spart bares Geld ganz ohne smarte Thermostate.

            • Das ist alles schön und gut, wenn man in einem Haus wohnt. Nicht aber in einer Wohnung. Früher wurde bei uns z.B. in der Nacht abgesenkt, damit konnte man das manuelle Thermostat auch mal offen lassen. Dann gab es Beschwerden, manchen Leuten war es nachts zu kalt. Nun wird leider durchgeheizt. Sogar im Sommer..
              Ich bin über elektronische Thermostate froh, so kann ich wenigstens etwas den Raumtemperaturverlauf an meine Gewohnheiten anpassen.

              • Kevin allein zu Hause says:

                Mal Zitate von in meinen Augen seriösen Leuten, die sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben:

                Nico Jurran vom „c’t“-Magazin sagt: „Wenn Sie vernünftig heizen, dann werden Sie große Schwierigkeiten haben, mit einem normalen Smarthome-Konzept noch etwas zu sparen.“ Er geht sogar noch weiter: „Die generelle Aussage, dass man Geld spart, ist totaler Quatsch.“

                Manche Hersteller versprechen bis zu 30 Prozent Heizkosteneinsparung. Matthias Wagnitz ist da aber skeptisch. Der Referent für Energie- und Wärmetechnik beim Branchenverband ZVSHK sagt: „Wie sehr man sparen kann, hängt auch sehr davon ab, wie man vorher geheizt hat.“ Soll heißen: Wer schon immer abends die Heizung runter dreht und sie tags nicht auf 5 stehen lässt, kann weniger einsparen als Menschen, die gerne warm schlafen und auch mal aus dem Fenster heizen.

                https://www.t-online.de/heim-garten/bauen/id_89610164/clever-vernetzt-kann-ich-mit-smarten-thermostaten-heizkosten-sparen-.html

                • Mir geht es primär nicht um das Sparen, sondern darum, dass ich nicht manuell abends erst die Heizung manuell hochregeln muss und die erste Stunde friere, wie das früher war. Anscheinend vergesst Ihr immer, wie es ist, in einer Wohnung zu leben und man keinen Einfluss auf die Heizung hat.

              • Für das Geld eines Smarten Thermostat, kann ich meine ganze Wohnung mit neuen „altmodischen“ Thermostaten von Vaillant oder Danfoss Thermostate ausstatten, die locker 10 bis 15 Jahre halten oder länger halten.

                Wie lange halten denn smarte Thermostat? Software Support? Akku?

                Was nützt es mir die funktionieren 3 Jahre und danach ist der Akku defekt und nicht austauschbar, die Software nicht mehr geupdatet, die smart home Anbindung veraltet etc.

    • Wer denkt man kauft solche Thermostate zum Geld sparen, liegt eigentlich komplett daneben. Hier geht es mehr um komfortfunktionen und Automatisierung. Hier lässt sich einfach viel mehr umsetzen. Sei es die Synchronisation von mehreren Heizkörpern in einem Zimmer, die gezieltere Temperatur Überwachung, das triggern von Funktionsabläufen, deutlich präzisere und individuellere Einstellung einzelner Räume….. usw usw Funktionen die mit der Heizungsanlage selbst und deren regelung nichts zu tun haben.

    • Und natürlich kann man als Nebeneffekt auch etwas Geld sparen. Denn alles was hier sonst aufgeführt wurde, wie zb nachtabsenkung der Heizungsanlage, legt lediglich grobe parameter für die Grundwerte der Anlage fest. Der tatsächlich Verbrauch erfolgt aber über die Heizkörper, welche entsprechend ihres Thermostat versuchen die eingestellte werte zu halten. Und dann früher oder später auch die Anlage im Keller dazu zwingen, entsprechend ihrer parameter, nachzufeuern. Mit den smarten Thermostaten lassen sich viel detailiertere und härtere Abgrenzungen festlegen und so trotz angepasster Kurve, Nachtabschaltung, usw der Anlage ein wenig Geld sparen. Der Betrag ist allerdings zu niedrig um die Anschaffung zu rechtfertigen. Wie gesagt es ist ein zusätzlicher Bonus, den man aber auch umzusetzen wissen muss. Wer smarte Thermostate wie altmodische nutzt, braucht auch keine.

      • Ein usecase wird hier vergessen – Fenster auf / Lüften.
        Die nicht smarten Thermostate drehen da erst richtig auf, weil kalte Luft… und hier schalten die smarten einfach auf zu

  5. Langsam gibt es brauchbare Alternativen zu Homematic IP. Wenn denn Bosch auf Matter/Thread upgraded..

  6. Fizzybubbel says:

    Das sieht mal richtig nice aus! 80€ UVP sind natürlich nicht ohne, aber der Marktpreis ist ja normalerweise 30% niedriger. Immer noch kein Schnäppchen, aber dafür kriegt man, so wie es aussieht, das beste Thermostat, das es derzeit zu kaufen gibt.

  7. Kein Wort dazu ob das Teil Thread unterstützt?! Hmm, ob das so schlau ist jetzt noch ein Thermostat (besonders für ein Preis) auf den Markt zu werfen, was keine Thread-Unterstützung hat?

    • Zigbee und Thread basieren beide auf dem IEEE 802.15.4 Funkstandard. Rein technisch sollte Thread daher per Softwareupdate möglich sein. Ob das Bosch jedoch in absehbarer Zeit umsetzt ist allerdings fraglich.

  8. Warum soll man mit smarten Thermostaten kein Geld sparen?
    Wenn man ein Haus hat kann man natürlich die Funktionen wie Nachtabsenkung, Timer, … der Heizung nutzen.
    Aber 1tens hat diese Option nicht jeder und 2tens kann meine Therme nicht jedes Thermostat regeln. Und darum geht es. Mit smarten Thermostaten kann ich gezielt zeitlich einzelnde Räume steuern und damit sicher Geld sparen. Vielleicht nicht so viel wie man erzählt bekommt, aber über Jahre rechnet sich das. Weniger mit Thermostaten die 80€ pro Stück kosten und wahrschein noch einen Hub brauchen der nach Hause funkt. Mein Dect von Fritz haben im 3er Pack pro Stück nur ca. 40€ gekostet.

  9. Ich hab seit ein paar Jahren tado. Zunächst ohne Thermostate. Die lohnen sich im Zuge der Preissteigerung von Gas. Werden demnächst eingebaut.

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