BMW X2City: Elektrischer Kick-Scooter kommt im Februar für 2.400 Euro

Schaue ich mich in Deutschland um, dann wird mir beim Thema E-Scooter, Elektroboards und Elektrokleinstfahrzeugen schlecht. Man will regeln, noch ist allerdings nichts passiert und wer sich solch ein Ding holt, darf es nur auf dem Privatgrundstück fahren, oder dort, wo nicht die Straßenverkehrsordnung gilt. Ansonsten droht eine Geldstrafe oder auch ein Punkt in Flensburg. Aber darum soll es nicht gehen, sondern um den bereits Ende 2017 als Idee gezeigten und nun offiziellen BMW X2City.

Als erstes Elektrokleinstfahrzeug nach der neuen Verordnung, welche nach Plänen der Bundesregierung in diesem Jahr in Kraft treten wird, kann der elektrische Kick-Scooter BMW Motorrad X2City seinen Dienst in der Öffentlichkeit antreten. Neben dem Betrieb auf öffentlichen Straßen darf der BMW Motorrad X2City, ähnlich wie ein Fahrrad, Radwege benutzen, so der Hersteller. Der BMW Motorrad X2City ist im Vorgriff auf die neue Fahrzeugklasse der Elektrokleinstfahrzeuge in Deutschland entwickelt worden.

Beim Antrieb setzt der BMW Motorrad X2City auf einen Getriebenabenmotor mit Freilauf. Die Energieversorgung des Elektromotors übernimmt ein regen- und spritzwassergeschützter Lithium-Ionen-Akku mit 408 Wh, der in das Trittbrett integriert ist. Damit sind – je nach Fahrweise – Reichweiten zwischen 20 und 30 km möglich. Der BMW Motorrad X2City beschleunigt auf bis zu 20 km/h, oder auf die vorgewählte Geschwindigkeitsstufe. Über das Bedienteil am Lenker stehen fünf voreinstellbare Geschwindigkeitsstufen (8, 12, 16, 18 und 20 km/h) zur Auswahl. Rund 2,5 Stunden soll der BMW Motorrad X2City an einer herkömmlichen Steckdose laden müssen, dann ist er wieder aufgeladen.

Der Gesetzgebung geschuldet sind die Versicherungspflicht und das Anbringen eines kleinen selbstklebenden Versicherungskennzeichens am Kennzeichenhalter. Ab dem Marktstart im Februar 2019 übernimmt BMW Motorrad für die ersten 2.000 verkauften BMW Motorrad X2City in Deutschland die Versicherungskosten für ein Jahr, so der Hersteller in seiner Meldung an Journalisten.

Gefahren werden darf der BMW Motorrad X2City mit der entsprechenden Fahrerlaubnis (mind. Mofa-Prüfbescheinigung) ab 15 Jahren. Lieferbar ist der BMW Motorrad X2City in den vier Farben Grau, Blau, Rot und Schwarz, der Preis beträgt in Deutschland 2.399 Euro. Als Vergleich: Ein Segway Ninebot der ersten Generation macht auch so 17, 18 Kilometer, kostet aber nicht einmal 500 Euro. Für mich persönlich steht außer Frage, dass ein Elektrokleinstfahrzeug bei uns dazugehören wird, ich brauche nicht für jeden Krempel ein Auto.

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caschy

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63 Kommentare

  1. Der Preis ist, um es mal vorsichtig auszudrücken, gewagt. Aber die Fahrräder mit BMW-Logo drauf waren ja auch immer sehr preisintensiv. Hat die überhaupt jemand gekauft oder gab es das immer als Gratis Zugabe zum 5er dazu?

  2. Aiaiai viel zu teuer, da bekommt man ja fast einen halbwegs okayen Gebrauchtwagen für. Mehr als 1000€ wollte ich eigentlich nicht ausgeben 😮

    • Wenn ich mir sowas zulege dann wirklich maximal für 500 Euro. Alles darüber ist vollkommen witzlos, dann kann ich auch gleich mit dem Auto fahren, zumal das Ding auch noch Kosten durch die Versicherungspflicht produziert.

  3. Der Preis disqualifiziert das Gerät von vornherein.
    Wie bereits im Artikel beschrieben gibt es diverse chinesische Hersteller, die bereits seit Jahren so etwas für 1/5 des Preises anbieten.
    Mainstream Medien wie Focus, Bild, Stern und Co. werden trotzdem davon berichten als hätte BMW da etwas ganz neues in petto.

  4. Ist der Preis wirklich realistisch. Ein handlicher eScooter kostet ~290€. Ein kompaktes eBike von Xiaomi kostet 350€. Ein normales eBike kostet ab 1500€ aufwärts.
    Die Reichweite und Geschwindigkeit sind nichts besonderes. Irgendwie sehe ich nicht wo der Vorteil dieses Teils sein soll. Ob das jetzt von der Stückzahl limitiert ist oder nicht ist mir vollkommen egal.

  5. Peter Schmidt says:

    „Ansonsten droht eine Geldstrafe oder auch ein Punkt in Flensburg.„

    Schön wär‘s, wird man mit unversichertem eScooter erwischt ist es aktuell noch nach Paragraf 6 Pflichtversicherungsgesetz eine Straftat

  6. sieht ja schon vernünftig aus, aber 2400 EUR?! Ähm, nee

  7. Genau das habe ich erwartet. Es geht der Bundesregierung nicht darum, dass die Leute sich für 250 Euro einen Xiaomi-Roller kaufen, damit morgens von Zuhause zur Bahn, dann mit dem Roller in der Bahn zum Bahnhof bei der Arbeit und dort vom Bahnhof zur Arbeitsstätte zu fahren. Es geht der Bundesregierung darum, dass die Leute, die vom Auto auf so ein Alternatives Fortbewegungsmittel umstellen, dann wenigstens trotzdem noch Kunden der Autohersteller bleiben und sich die Roller dort kaufen.

    Das „tolle“ ist ja, dass man ein Kennzeichen benötigt. Dadurch wird der Roller sofort zu einem Kraftfahrzeug, was man nicht mit in die Bahn nehmen darf.

    Also alles schön, damit die Automobilindustrie keine Einbußen befürchten muss.

    • Hast Du in Deutschland ernsthaft etwas anderes erwartet?

    • Hallo Jemand, ich als ÖPNV-Nutzer mag nicht nur keine Roller in Bus und Bahn, auch keine Fahrräder. Der Platz sollte Kinderwagen, Gehwagen und Rollstühlen vorbehalten sein also den Menschen die keine echte Alternative haben. Wer körperlich fit genug ist ein Rad zu treten sollte das dann auch die ganze Strecke machen. Ich habe hier in Hamburg oft gehört wie Leute mit Kinderwagen oder Rollstuhlnutzer abgewiesen wurden weil Stellflächen in Bussen von Fahrrädern blokciert waren. Eine Zumutung ! Nutzer von Krankenhilfsmitteln und Kinderwagen gehört _immer_ Vorrang – wer ein Pedal treten kann der sollte im Konfliktfall warten müssen oder gar den Platz räumen . Ich erlebe Radfahrer geerade hier in der Stadt oft als sehr wenig rücksichtsvoll gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. Und nein: ich bin kein Autofahrer , habe überhaupt keinen Führerschein – also kein Lobbyist .

      • Hi!

        Also, die E-Roller von Xiaomi z.B. sind kaum größer als ein normaler Tretroller und faltbar, damit auch deutlich kleiner und handlicher als das Modell von BMW, oder gar ein Fahrrad.

        Wenn für einen E-Tret-Roller kein Platz mehr ist, passt auch kein Kinderwagen mehr in den Bus.
        Deutlich Schlimmer finde ich da die Leute mit ihren fetten Rucksäcken die nicht abgenommen und zwischen den Beinen abgestellt werden wenn es im ÖPNV mal wieder richtig voll ist.

        Und wer in die Pedale treten kann und wie lange muss jeder für sich selbst entscheiden dürfen. 2km mit dem Rad zum Bus, 20km mit dem Bus zur Arbeit. Das macht halt nicht jeder nur auf dem Rad bei Wind und Wetter, und kann auch nicht jeder. Aber gerade dafür wären die kleinen E-Roller Ideal!

        Ja, ich habe 2 solcher Roller und ärgere mich, dass meine Kinder damit wohl nie zur Schule fahren dürfen.

  8. @Alle die den Preis für viel zu hoch halten: Schaut euch mal Fahrräder an, da sind die teuren BMW-Räder noch im unteren Mittelfeld, wenn man sich erstmal von Discounterware und Billigmarken entfernt hat.
    Dieser Roller kostet halb so viel, wie ein ordentliches e-Mountainbike. Passt.
    Natürlich kann man das auch günstiger bauen, machen ja diverse Hersteller, wobei keiner von denen bisher sicher Zulassungsfähig ist. Und jeder kauft das, was er möchte/bezahlen kann.

    • Die Zielgruppe die sich einen elektrischen Roller kauft, um damit mal schnell paar Häuser weiter, oder von der Bahn zur Arbeit und zurück zu kommen, wird nicht einmal im Traum eine Summe über 1000 € für ein solches Gerät ausgeben, die meisten scheinlich nicht einmal über 500 €.

  9. „Für mich persönlich steht außer Frage, dass ein Elektrokleinstfahrzeug bei uns dazugehören wird, ich brauche nicht für jeden Krempel ein Auto.“

    Wie wärs mit Fahrrad? Dabei tut man sogar was für die Gesundheit.

  10. mapleleafsmauri says:

    Ich kann das ganze Gedöns um die eScooter bzw. elektrifizierten Tretroller nicht nachvollziehen. Die USPs der nicht-elektro Roller leuchten mir ein: schneller als zu Fuß, meist klappbar und daher transportabel, nahezu überall verwendbar und damit eine sinnvolle Ergänzung insbesondere zum ÖPNV. Fast alles fällt bei den eScootern weg. Im Gegenteil im Vergleich zu Pedelecs sind sie sogar im deutlichen Nachteil. Ein Pedelec kann ich zur Not auch ohne Akku betreiben, es bringt mich weiter, darf fast überall gefahren werden und bringt mich auch noch weiter, jedenfalls in km gerechnet. Und braucht -hoffentlich bleibt das so, kein Nummernschild. Vom Vorteil der sportlichen Betätigung ganz zu schweigen.

  11. Vielen Dank für diesen Beitrag. Damit wird deutlich wo hier in D die Reise bei den PLEV (Personal Light Electric Vehicle) hingehen wird.
    Zulassungsfähige Fahrzeuge müssen sich an dem orientieren was die Automobilindustrie zum Standard erhebt. Deren Lobbyisten haben beim BMVI vermutlich wieder mal ganze Arbeit geleistet. Dazu noch ein paar Tipps der Versicherungswirtschaft und fertig ist der Lack. Für den Deutschen Michel wird das dann kein Massentransportmittel und auch die Fußgänger- und Radfahrervereinigungen werden zufrieden gestellt.

    • nönö so war das nicht, BMW war auch nicht scharf darauf, dass das ganze so reguliert wurde, weil es eigentlich so geplant war, dass das Ding 25 km/h schnell fahren sollte ohne Verischerung- und Helmpflicht!

  12. Was diese Dinger auf nem Radweg zu suchen haben erschließt sich mir nicht. Das führt nur zu noch mehr Gefährdung und Konflikten und behindert das eigentliche Verkehrsmittel der Zukunft das Fahrrad ob E oder regulär. Einfach überflüssige Spielzeuge diese Kleinstelektofahrzeuge. Trend kommt und wird wie jeder Roller Trend auch wieder enden.

    • Naja, wo sollen sie sonst fahren? Als motorisiertes Fahrzeug mit 20km/h ganz sicher nicht auf dem Gehweg!

      • Eben. 20kmh voll gefährlich…

        Letzte Woche habe ich einen von den voll gefährlichen schnellen Joggern die Polizei auf den Hals gehetzt. Das waren locker 20… Auf den Gehweg!

        Leute bleibt mal locker… 20kmh (oder auch 25) ist nicht wirklich schnell. Rennt man locker… und gab bisher noch nicht viele Tote bei Zusammenstösse.

        Schonmal gehört dass ein Jogger jemand tot rennt? Selbst Fahrrad ist schier unmöglich…

    • Wo sollen sie denn sonst fahren? Auf dem Bürgersteig sicher nicht, und auf der Straße sind mit 20 kmh eigentlich auch ein rollendes Hindernis.

  13. puuuh alter, das ist mal ne hausnummer ^^
    da bleib ich meinen M365 Treu, der hat mich jetzt seit über nen Jahr fast Täglich bequem auf Arbeit gebracht und hat auch mittlerweile über 600km runter. Der Preis hat sich im übrigen schnell wieder reingeholt öpnv großkunden ticket kostet rund 65 € …. nach 5 Monate war ich da bei +- 0

    • Noch NIE angehalten worden? oO

      • bisher nicht, weder vom Ordnungsamt noch Polizei (und ich arbeite direkt neben einer relativ großen Polizeistation) und ich werde auch definitiv ständig gesehen, und kreuze des öfteren den ihren Fahrweg. (Meine Freundin, andere Strecke, selbe Erfahrung)

    • Großkundenticket? Bist du mit dem Teil mal Zug gefahren?

      • Den Roller hatte ich auch schon mit in Tram & Bahn, da sagt auch keiner was 😉
        Aber die Strecke die ich damit halt überbrücke (4 Stationen Tram) gehen super mit dem Roller zu fahren (70% Radweg, und dann rest ist Straße oder breiter Fußweg, je nachdem ob Leute unterwegs sind oder nicht)

  14. Das ist doch genau die Autoklasse und Preiskategorie unserer Politiker. Finde ich gut. Damit kommen die mit solchen Geräten in Kontakt und haben ein eigenes Interesse an einem Gesetz.

  15. So praktisch kann ich mir das mit den Geschwindigkeitsstufen nicht vorstellen, wie passt man sich denn da dem fließenden Verkehr an?

  16. Also hier in Dummland wird alles zu Tode geregelt.. Warum eine Versicherung und Fahrschein weil den Führer gibts ja nicht mehr, wenn das Ding nicht mal die Spezies einer mofa erfüllt? 25km/h vs 20 km/h.

    Nen Pedelec braucht nix davon kann viel schneller und weiter..

    Nächtes Problem wie weiter oben schon erwähnt selbt letze Woche mitbekommen. Da wollte einer sein Segway im Zug mit nehmen. Ein Riesentheater mit dem zugbegleiter weil das Ding ein Fahrzeug ist und die befördet die Bahn nicht mit nem Fahrradticket. Einzige laut Zugbegleiter seinen die Elektrorollstühle mit Kennzeichen. Ende vom Lied 60€ Schwarzfahrticket weil ein Fahrradticket nicht gilt. Immerhin dürfte der gute Mann mitfahren mit seinem Seg aber beim nächsten Verstoß wolle man den Mann mit seinem Seg an der nächsten Station aus dem Zug entfernen. Gleiches gilt für ein E-bike. Ich mein oft lassen die sich ja von einem Pedelec nur schwer unterscheiden, wer aber nach Deutschervorschrift ein V-Kennzeichen anbringt fliegt bei der Bahn auch.

    • Führerschein weil man ein Fahrzeug führt, nicht fährt. Deutsch Sprache, schwere Sprache.

      Versicherung weil ab 25 km/h Maximalgeschwindigkeit die Fahrzeugversicherung greift. Darunter wäre es die private Haftpflicht, welche aber keine Pflichtversicherung ist.

      Unter 25 km/h braucht man lediglich eine Mofa-Prüfung. Darüber den Lappen. Beides weil man als Führer von Fahrzeugen Verkehrsschilder und -regeln kennen sollte.

      • Das Ding fährt aber nur 20 km/h, also ist die Frage schon berechtigt.

        • Ich hab den Artikel überflogen, Reichweite (30) mit Geschwindigkeit verwechselt und darum den Kommentar missverstanden.

          Aber egal. Es ist eben ein Leichtmofa mit Elektromotor. Also ein eigentliches E-Bike. Im Gegensatz zu einem Fahrrad mit Motor, das ist ein Pedelec (man wird beim Treten nur unterstützt).

          Und weil man sich mit dem Teil im Strassenverkehr bewegt eben Versicherung und Mofa-Prüfung.

      • Also ich fahre mit einem Auto, Fahrrad usw. Merkst du was ?? 25 km/h das ding kann aber nur 20ig!!!

        • RegularReader says:

          Der Satz ist zwar alles andere als verständlich, aber: Es macht einen Unterschied, ob ein Gefährt ausschließlich mit einem Motor betrieben wird oder ob Muskelkraft für die Fortbewegung eingesetzt werden muss. Deswegen werden normale Fahrräder und Pedelecs gleich behandelt. Bei Letzterem unterstützt der Motor nur, ohne zu Treten passiert aber gar nichts.
          Ob Elektroroller nun wirklich Kennzeichen haben müssen, darüber lässt sich sicherlich streiten. Sie sind aber eine neue Fahrzeugklasse und ich sehe auch nicht wieso man sie mit Mofas vergleichen sollte. Mofas dürfen auch nicht auf dem Fahrradweg fahren, die E-Roller nach dem Entwurf schon.

          • Also ich finde den Begriff „Fahrzeugklasse“ für die E-roller etwas übertrieben. Aber is halt Deutschland. Also nur weil sie ohne Muskelkraft bewegt werden, sollen die wie Mofa´s behandelt werden auch wenn einige von den Rollern langsamer sind als ein Fahrrad?

            Mein Vorschlag alle E-roller die Bauartbedingt mehr als 25km/h fahren >> Mofa. Drunter wie Pedelec oder Fahrrad.

            Aber solange es in Deutschland ja nicht mal eine Helmpflicht gibt für ein Fahrrad weis ich ja nicht.

            • S-Pedelecs (25-45 km/h) werden schon wie Mofas behandelt. Sie sind aber kein Mofa weil sie nur eine Anfahrhilfe mitbringen und man ohne Pedalieren keine Geschwindigkeit aufnimmt.

    • Da hat die Deutsche Bahn mal wieder ein Musterbeispiel an kundenfreundlichem Verhalten an den Tag gelegt. Ich weiß schon warum ich nur im absoluten Notfall mit der Bahn fahre.

  17. Ist doch nur fürs gute Gefühl der oberen Mittelklasse. Sowas kauft sich ein Friedrich Merz um damit von der VIP Abfertigung zum Privatjet auf dem Rollfeld zu fahren, um für Blackrock zum nächsten Millionendeal zu jetten. Bei Regen wird er natürlich vom Diesel-SUV übers Rollfeld kutschiert.

  18. Fritz Weberling says:

    Wenn auch zu teuer, so zumindest ein Anfang. Und was die Vergleiche mit China-Rollern angeht – wo bitte ist einer mit 14″ (oder 16″?) Luftbereifung? Hab noch keinen gesehen. Und die idR am Markt verfügbaren Zwergenrädchen, am besten noch mit Vollgummi, sind schlicht eine Gefährdung. Mag vll in einer Messehalle okay sein, auf dem durchschnittlichen deutsch Radweg schlicht unbrauchbar.
    Ich habe übrigens ein elektrisches Einrad. 16″ Luftreifen. Das ist so das Idealmaß, welches ich bis jetzt gefunden habe. Da geht auch eine normale Bordsteinkante (oder eben die obligatorischen, durchwachsenden Baumwurzeln der Radwege) ohne Sturz ab. Leider hab ich schon nen Punkt und ne Anzeige kassiert. Seitdem warte ich auf das Gesetz und die zugehörige Sonderverordnung. Aber das wird wohl noch ewig dauern. Sinnlos-Diskussionen über Tempolimit sind wichtiger…

  19. Wilhelm Onken says:

    Ich brauche hier eine Versicherung und eine Mofa-Prüfbescheinigung. Außerdem sieht das Ding auf dem Foto unhandlich aus. Wo ist der Vorteil zum Elektrorad? Ich sehe nur Nachteile…

    Genau wie bei den Drohnen auch, hat die deutsche Überregulierung die Elektroroller uninteressant gemacht.

  20. Deutschland: Ist nicht erlaubt, also ist es verboten.
    Rest der Welt: Ist nicht verboten, also ist es erlaubt.

    Die lachen sich alle nur noch kaputt über uns.

    • RegularReader says:

      Sollen sie doch. Kannst dann ja Urlaub in einen der Länder machen und dich von den E-Rollern nerven lassen, die überall hingeworfen werden oder dich von einem Irren in einem Uber-Auto durch die Gegend fahren lassen. Abschließend dann noch etwas verseuchtes Leitungswasser trinken.
      Bin ganz froh dass die Unternehmen hier nicht einfach alles sofort machen können wie sie wollen und das ganze geregelt abläuft, auch wenn es manchmal zu lange dauert.

      • Thorsten G. says:

        Ja klar, ich habe nur gute Erfahrungen mit Uber gemacht , bin bisher nicht vergiftet worden und auch noch nicht über rumliegende Roller gestolpert. Warst du überhaupt schon mal in den Staaten?

    • @Asti
      Du hat völlig recht!

      Deshalb gibt es in den USA pro Tag mehr als 100 Tote durch Schusswaffen, in Deutschland etwa 3.

      Du hat völlig recht: die lachen sich bestimmt kaputt über uns!

      • USA ist auch nicht der Nabel der Welt, auch wenn die sich dafür halten. Und die Menschen wollen dort eben ihre Waffen, das haben die so gewählt. Nennt sich Demokratie. Sollen die doch so machen. Wer ist man denn, das man darüber urteilt?

        Trotzdem sind 3 Tote einfach 3 zu viel. Messer sind auch verboten und trotzdem darf eine gewisse Klientel damit offen rum laufen. Da kümmert es plötzlich niemand mehr aber bei einem Tretroller mit Batterie oder einer Antenne die 1db zu viel sendet oder einem Spielzeugflugdings was 3 Meter zu hoch fliegt, ja da wird das Gesetz plötzlich ganz genau genommen.
        Einfach lächerlich das Ganze.

  21. Ein Thema das nie angesprochen wird: Die Maximalbelastung dieser eScooter. Ich gehöre zu den Männern, die deutlich über 1.90m groß sind und über 100kg wiegen – btw: Und ich bin noch nicht mal übergewichtig. Bei den meisten eScooter-Modellen liegt die Maximalbelastung doch mal gerade bei 100kg, oder nicht? Da falle ich schon mal weg als möglicher Nutzer hahaha.

  22. LOL aber richtig hart…

    Ich will was um P+R zu nutzen. Auto vor der Stadt abstellen. Roller raus und ab ins Geschäft… 1 bis 2km.

    Nicht so ein Monster Müll. Kann man das überhaupt tragen? Zusammenklappbar? Bus? Bahn?

  23. Ich stelle mir gerade mal vor:
    Jemand wohnt in einem ganz typischen Stadtaltbau mit 10-20 Mietparteien…und natürlich ohne Aufzug.
    Einen abschliessbaren/diebstahlsicheren Hof/Hinterhof (geschweige denn einen mit Stromanschluss)…Fehlanzeige.

    Wie macht so jemand das eigentlich mit dem aufladen…oder Unterbringung?
    Das Teil jeden morgen/abend die Treppen rauf/runtertragen….oder wie?

  24. Thorsten G. says:

    Laut anderen Berichten beschleunigt das Teil initial nicht selbst, sondern wird „losgetreten“. Ich kaufe doch nicht für 2400 mein Roller, der nicht von selbst los fährt. Halt warte, den kaufe ich auch so nicht.

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