Blink XT2: Amazons günstige Überwachungskamera ab sofort auch in Deutschland erhältlich


Amazon hat heute die Verfügbarkeit der Blink XT2 Überwachungskamera bekanntgegeben. Die ist ja an sich nicht mehr neu, war bisher nur noch nicht in Deutschland verfügbar. Die Blink XT2 möchte dabei im Vergleich zum Vorgänger mit einer doppelten Aufnahmedauer (80.000 Sekunden gibt Amazon an), wenn sie für Live-Ansicht und bewegungsaktivierte Aufzeichnungen verwendet wird. Außerdem hält ein Satz Batterien nun zwei Jahre.

Verbessert wurde zusätzlich die Bewegungserfassung. Man kann nun auch Mikro-Aktivitätszonen konfigurieren, was schlussendlich für weniger Fehlalarme sorgen soll. Nutzen lässt sich die kabellose Kamera sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Die Kamera bietet auch Zwei-Wege-Audio, man kann sich also auch direkt mit Personen unterhalten, die von ihr erfasst werden. Ob das nun der Paketbote ist, dem man den genauen Ablageort mitteilt oder der Einbrecher, den man so eventuell abschrecken kann – die Möglichkeiten mit Zwei-Wege-Audio sind vielfältig und vor allem eben auch von jedem Ort aus über die App nutzbar.

Natürlich lässt sich die Blink XT2 auch in Verbindung mit Alexa nutzen. Anwender können so das Live-Bild der Kamera auf Echo Spot, Echo Show oder auf einem Fire TV betrachten, indem sie „Alexa, zeige mir Kamera XYZBlub“ sagen.

Für viele sicher erfreulich: Die Kamera kommt ohne zusätzliches Abo, das hat man ja oft bei Anbietern, dass man für ein Vorhalten der Aufnahmen erst einmal zusätzlich zur Kasse gebeten wird. Ist hier nicht der Fall, trotzdem kostet die Kamera selbst kein Vermögen. 109,99 Euro möchte Amazon für die Blink XT2 haben. Gleichzeitig benötigt man aber ein Blink-Sync-Modul. Ist das noch nicht vorhanden, kann man die Blink XT2 auch im Set für 119,99 Euro kaufen (auch im Mehrpack, zwei Kameras + Sync-Modul für 219,99 Euro, drei Kameras + Sync-Modul für 299,99 Euro oder fünf Blink XT2 Kameras + Sync-Modul für 459,99 Euro). Alle Optionen sind ab sofort über diesen Link erhältlich.

Die technischen Daten der Blink XT2 (mit Sync-Modul):

  • Field of view: 110°
  • Maße: 71 x 71 x 34 mm
  • Gewicht: 89 g
  • CPU: Immedia Proprietary – AC1002B, 4 cores / 200 MHz
  • Power: 2 AA 1.5V lithium
  • Laufzeit: bis zu zwei Jahre
  • Wi-Fi
  • Videoauflösung: 1080p bei bis zu 30 fps
  • Infrarot-Nachtsicht
  • Schutzklasse: IP65
  • 2-Wege-Audio (Mikrofon und Speaker)
  • LEDS. Blaue LED
  • Farbe: Schwarz
  • Voraussetzungen: Apple iOS 10.3 oder neuer, Android 5.0 oder neuer, Fire OS 5.1 oder neuer
  • Blink App: Blink Home Monitor App
  • Lieferumfang: Blink XT2, 1 Sync-Modul, 2 AA 1.5V Batterien, Mounting Kit, User Guide, USB-Kabel, Netzteil

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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35 Kommentare

  1. Super, danke für die Info! Funktionieren die auch mit dem alten Syncmodul?

    • Sascha Ostermaier says:

      So hab ich das verstanden, ja. Weil Amazon sagt, für Kunden, die noch keins haben. Und das kann man ja nur schon haben, wenn man ein altes hat. Oder ich täusch mich hier komplett. 😀

  2. ist jetzt wlan empfang nötig an den cams? oder muss hier das syncmodulsignal präsent sein?
    wie hoch ist hier dann die reichweite?
    danke,
    kurt

    • Die Kameras benötigen Empfang zum WLAN Router sowie zum Sync-Modul.
      Die Teile haben aber eine erstaunlich gute Reichweite – ich habe eine Kamera ganz hinten im Garten in einem Hühnerstall und die läuft einwandfrei – Router und Syncmodul befinden sich 30 Meter Luftlinie entfernt im Haus.

  3. Danke Sascha! Bin schon lange auf der Suche, mir waren bis jetzt aber die anderen Überwachungskameras zu teuer, diese hier habe ich direkt bestellt.

  4. Ich warte auf die Verfügbarkeit von HomeKit Secure Video und welche Kameras damit kompatibel sind, bevor ich jetzt was kaufe.

  5. Ich habe 3 von denen im Einsatz und muss sagen: Sind okay aber nicht der Knaller. Brauchen auch sehr lange für den Connect, wenn man mal eben schauen will, wie der Postbote ums Haus herumgeht.

  6. Hat jemand Erfahrungen mit der Laufzeit? 2 Jahr mit 2 Batterien ist ja schon Wahnsinn. Ist das wirklich realitätsnah?
    Ich frage mich was die Fernbedienungshersteller immer falsch gemacht haben, dass deren Batterien nie so lange halten 😉

    • Nutzt Du Lithium Batterien für deine Fernbedienungen?.. 😉

      Hab momentan eine Netatmo vorm Haus, die macht 60-70x/ 30-60 Sek. Aufnahmen/ Tag. Die Laufzeit bei Blink ist angegeben für 60Sek. Aufnahme/ Tag(!), würde in meinem Fall eine Laufzeit von 12 Tage(!) ergeben. Lassen wir die 8 Sek. Live-view und die 6 Sek. Komm. weg, käme ich im besten Fall auf 20-30 Tage Laufzeit. Das wären, neben den monatlichen Batt.-Wechsel Aufwand, 3-4€/ Monat/ Kamera für die Batterien… Ich warte lieber noch… 😉

      • Ah ok. 60Sek/Tag hatte ich auf die schnelle nicht gefunden. Da stehen die 2 Jahre dann in ganz anderem Licht.
        Da würde mich das Wechselaufwand doch extrem nerven.

    • Ich habe seit einem Jahr vier Kameras im Einsatz, eine davon in der Einfahrt Richtung Haustür. Ich habe jetzt nicht die Zeiten gemessen, aber die löst schon sehr, sehr regelmäßig aus und nimmt dann auf. Die Batterien halten dort ca. 6-7 Monate – was ich schon beachtlich finde. Dafür brauch ich dort kein Strom und/oder Netzwerkkabel hinzuwerfen.

      Mir ist klar, dass die Kameras nicht in Hochsicherheitsbereichen eingesetzt werden sollten, aber für den einfachen Hausgebrauch finde ich die Teile wirklich ok.

      • Ja, 6 Monate wäre noch akzeptabel. Jetzt wäre noch interessant zu wissen wie oft -etwa- sie auslöst/ Tag und wie lang -auch in etwa- eine Aufnahmesequenz ist.
        Welche Batterien nutzt Du, hast auch mal gute Akkus zB Sanyo/ Panasonic eneloop versucht?
        Danke! 🙂

        • Die Kamera löst grob geschätzt ca. 20-30 mal am Tag aus. Ich habe sogar die Aufnahmedauer von den werksmäßig eingestellten 10 Sekunden auf 30 Sekunden hochgesetzt, die Reaktivierung erfolgt bereits nach 10 Sekunden.
          Ich nutze Varta Lithium Batterien. Grundsätzlich werden Lithium-Batterien empfohlen, Akkus funktionieren aufgrund der niedrigeren Spannung nicht oder nur unzufriedenstellend.

    • Die 2 Jahre sind keine Angabe der deutschen Version. In Deutschland wird 1 Jahr angegeben, bei maximal 4000 Aktivitäten zu maximal 5 Sekunden je Aktivität.

  7. Kürzlich hab ich auf Golem einen allgemeinen Artikel über Smart Home und die verfügbaren Übertragungsprotokolle gelesen. Da wurde darauf hingewiesen, dass man bei der Anschaffung sicherheitsrelevanter Hardware bedenken sollte, dass Einbrecher ggf. mit einem Jammer anrücken, um so mögliche installierte funkbetriebene sicherheitsrelevante Hardware außer Gefecht zu setzen.
    Finde, das ist ein Punkt, den man bei ernsthaft eingesetzter Sicherheitshardware berücksichtigen sollte.

    • Ich glaube und hoffe, dass sowieso jedem bewusst ist, dass so ein System hier keine professionelle Alarmanlage ersetzen kann. Um zu sehen, ob die Schwiegermutter vor der Tür steht, wann der Postbote da war oder welche Katze in den Sandkasten geschissen hat, sollte das hier aber allemal reichen 😉

      • Wohl wahr. Manch einer kauft sich günstig WLAN Kameras, um im Falle eines Falles dann Belege für die Versicherung zu haben. Nur wäre es damit dann eben auch Essig.

        Weiterhin denke man an smarte Türschlösser wie Nuki, Tür-/Fenstersensoren… alles außer Kraft zu setzen mit einem Jammer. Und das professionelle Banden pauschal so einen in der Tasche haben, wenn die sich durch ein Wohngebiet arbeiten, kann man mittlerweile mit rechnen, würde ich sagen. Ich wollte eben nur drauf hinweisen. Hab ich vorher auch nicht drüber nachgedacht.

        • Weil ich selbst betroffen war und mich nach dem Einbruch ausführlich mit der Polizei beraten habe, kann ich da was zu beitragen. So wie man sich eine Einbrecherbande normalerweise vorstellt, läuft das eher nicht. Die haben nichts dabei außer einem großen Schraubendreher, den kann man im Notfall wegwerfen und wird dann nicht mir Einbruchswerkzeug gefasst. Die Profis nehmen auch nichts mit beim Einbruch, bis auf Bargeld oder Schmuck. Nichts mit einer Seriennummer drauf, das machen nur Junkies. Keine Taschenlampen, die erregen Aufmerksamkeit, da wird lieber in jedem Zimmer das Licht angeschaltet – war bei uns so, kein Nachbar hat Verdacht geschöpft, obwohl die gesehen haben, dass das Haus unnormal hell erleuchtet war. Jammer für Alarmanlagen haben die eher nicht, auch kein spezialisiertes Zeug zum Lockpicking. Kameras an sich schrecken höchstens ein wenig ab, aber auch nicht wirklich.
          Das einzige was hilft, deine Fenster müssen sicherer sein als die beim Nachbarn, dann gehen die da hin.

          • Genauso sieht es aus. Aber viele hier denken das jeder Einbrecher ein IT-Spezialist ist der statt ein Fenster aufzuhebeln oder eine Scheibe einzuschlagen jedes Gerät im Haus erstmal hackt. Jede Polizeidienststelle wird auf Nachfrage sagen das gute Türen und Fenster das beste Mittel gegen Einbrecher sind. Überwachungskameras gehören nicht dazu, davon läßt sich kein Einbrecher mehr abschrecken.

          • Man darf wohl davon ausgehen, dass sich das mit zunehmender Verbreitung von diversen Smart Home Gerätschaften ändern kann. Funk-Tür-/Fensterkontakte sind nun mal günstiger als einbruchsichere Fenster. Und auch einfacher nachgerüstet.

            • Fensterkontakte halten den Einbrecher aber nicht ab, wenn er das Fenster leicht aufhebeln kann. Auch Kameras nicht. Entweder die kalkulieren ein Zeitfenster, bis von der Alarmmeldung jemand kommt (Automatische Benachrichtigung eines Sicherheitsdienstes werden Leute mit einem normalen Smarthome-System wohl nicht haben), oder es wird einmal kurz mit dem Kurzschlusstecker der FI ausgelöst, am besten an einer Außensteckdose. Kein Strom, kein Internet, kein Alarm.

    • Wer sein Heim schützen will, der hat anständige Türen und Fenster. Den Rest jucken Einbrecher nicht.

  8. Mathias Müller says:

    Einen großen Minuspunkt finde ich, dass man diese Kameras von Amazon-Tochter Blink nicht per Alexa aktivieren, deaktivieren oder in Alexa-Routinen einbinden kann. Das ist schwach.

    • Du kannst die Kameras ohne Probleme per IFTTT schalten – ich habe mir dafür z.B. zwei IFTTT Widgets auf das Smartphone gepackt, sodass ich die Kameras aktivieren und deaktivieren kann, ohne jedes Mal die App zu starten. Alexa wiederum kommt mit IFTTT klar, also sollte das Schalten per Alexa kein Problem sein.
      Ein direkter Zugriff ist in der Tat nicht möglich.

  9. Können die Kameras die Aufnahmen auf ein Synology NAS übertragen? Dann wären sie ja direkt interessant für den Preis.

  10. Mit Fire TV geht in Deutschland nicht. Da gibt es die entsprechende App nicht.

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