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Blink: Amazon schraubt an der Speicher-Laufzeit

Blink ist ein Unternehmen, welches smarte Sicherheitskameras herstellt. Es wurde vor einiger Zeit von Amazon übernommen. Blink erlaubt das lokale Aufnehmen von Ereignissen, es gibt aber auch einen Cloud-Service. Nun nimmt man generelle Änderungen an der Speicherung von aufgenommenen Ereignissen vor und informiert die Besitzer der Kameras dementsprechend.

Interessanterweise sind manche Kunden besser bedient als andere. So war es bisher möglich, Aufnahmen bis zu einem Jahr Alter zu speichern und abzurufen. Damit ist nun Schluss. Stattdessen bekommen die Kunden die Information, dass nach 30 Tagen Feierabend ist – einige sprechen auch von 60 Tagen, man macht wohl Unterschiede.

Bei Blink habe festgestellt, dass die Verwendung der 1-Jahres-Einstellung stetig abnimmt. Die Einstellung des Supports für diese Speicherart wird laut Blink-Support sicherstellen, dass man Kunden auch in Zukunft eine positive Erfahrung bieten und gleichzeitig neue und innovative Funktionen liefern könne.

Alle vorhandenen Clips, die älter als 30 / 60 Tage waren (Stand: 5.11.20), werden in der Cloud gespeichert, bis sie nach einem Jahr ablaufen oder gelöscht werden, um Platz für neue Clips zu schaffen, wenn das System die verfügbare Speicherkapazität erreicht hat. Alle anderen Clips werden 30 (oder eben 60) Tagen nach der Aufnahme automatisch gelöscht.

In diesem Artikel sind Amazon-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Habe ich kein Problem mit. Man kann ja Aufnahmen herunterladen.

  2. Frechheit. Das Produkt wurde mit zugesicherten Eigenschaften verkauft und jetzt wird der Leistungsumfang im Nachhinein reduziert.
    Man merkt eben, dass Clouddienste zahlreiche Nachteile mit sich bringen.
    Bei lokaler Speicherung wäre das nicht passiert.

    Die Motivation ist mit unbegreiflich, da der Gesamtspeicherplatz ohnehin beschränkt ist (ich glaube 15 Minuten}. Vermutlich kann man so eben zusätzlich was löschen und die durchschnittliche Speichermenge reduzieren.

  3. Und ich dachte die wollten mehr Gewinn und Kappen deshalb die Speicherfrist. Danke für das positive Erlebnisse! Für wie dämlich hällt Amazon seine Kunden eigentlich ?

  4. Ich finde es auch unverschämt. Habe mir die Kamera gerade aus diesem Grund gekauft. Schon mehrfach Aufzeichnung benötigt, die älter sind als 30 Tage. Bin ganz schön sauer.

  5. Wäre nun kein Kaufgrund mehr für mich.. zeigt aber die verdammte abhängigkeit durch die ganzen Cloudservices.

  6. Sorry, aber wer Sicherheitskameras mit Cloudanbindung kauft ist selber schuld!

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