BleachBit 4.0.0 erschienen: Reinigungswerkzeug für Windows und Linux

Wir nutzen hier die Möglichkeit noch einmal, um euch wieder auf BleachBit hinzuweisen, eine kostenlose Open-Source-Software, die wir bereits in der Vergangenheit vorstellten. Was ist BleachBit? Ein Aufräum-Werkzeug, das für Windows und Linux zu haben ist.

Eine erneute Erwähnung kam mir in den Sinn, da sich seit der letzten Berichterstattung einiges getan hat und aktuell die Version 4.0.0 erschienen ist. BleachBit ist ein System-Werkzeug – mittlerweile auch in komplett neuer Optik – mit vielen Funktionen, welches Datenmüll und -reste löscht, was man aber nur zum Einsatz bitten sollte, wenn man weiß, was man dort tut.

Viele nutzten oder nutzen ja den CCleaner, aber den kann man nach den vielen Negativ-Schlagzeilen der letzten Jahre nicht mehr wirklich empfehlen – das Unternehmen dahinter gehört ja auch mittlerweile zu Avast.

Zurück zu BleachBit. Große Versionssprünge wecken natürlich immer Hoffnungen beim Nutzer, bei BleachBit ist es so, dass die Neuerungen natürlich größtenteils unter der Haube geschehen sind. Allerdings ist auch funktionell einiges dabei, so sind verbesserte Säuberungsmöglichkeiten für Chrome, Firefox, Opera in die Versionen für Windows und Linux eingeflossen. Speziell Windows bekommt noch einmal zusätzlich Light- und Dark-Themes. Das komplette Changelog nebst Download-Möglichkeit bekommt ihr auf der Seite des Entwicklers.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

15 Kommentare

  1. Solche Tools gibt es noch? Irre!

    Mal so als Frage an die Nutzer: wozu braucht man sowas? Ich weiß, früher war man ständig am Optimieren von Windows, weil es nach einiger Zeit und mit Zunahme des Mülls, a) nicht mehr startete, b) Fehler beim Start anzeigte oder c) seeeehr langsam wurde. Deshalb hat man Windows früher auch gerne alle paar Monate komplett neu installiert. Aber heutige Betriebssysteme sind derart robust, weshalb ich wieder zu meiner initialen Frage komme: wozu braucht man heute noch so ein Putztool?

    • Aussendienst says:

      Ich habe mich gerade von Google Chrome verabschiedet und bin auf Microsoft Edge umgestiegen. Mag ja sein, daß da nicht viel Datenmüll übrig geblieben ist nach der Installation. Aber ich räume dennoch auf. 256 GB SSD-Speicher sind ja auch nicht die Menge. Also mit CCleaner erstmal ein paar Gigabyte weggeräumt.

    • Frag mal Hillary Clinton wofür man so etwas noch brauchen könnte. 😉

    • Aufgeblähte Registry, DLL-Hölle, WinSXS, usw. Gibt’s das nicht mehr? Ich bin bei Windows nicht auf dem neuesten Stand.

    • Komisch, ich meine immer noch das nur Vollhonks alle paar Monate ihren PC neu aufgesetzt haben.
      Ich hab auch viel installiert, ok nicht jeden Müll wie ein Vollhonk aber genug Dinge. Jedoch keine Probleme gehabt, nix gelöscht sondern schön deinstalliert und dann erst den Restmüll entfernt. Jedoch niemals mit Müllprogrammen wie CC oder ähnlichem Mist. Meine Systeme liefen immer über etliche Jahre und tuns immer noch bis die Hardware hinüber ist…

      • Bei Nutzung über „ich check nur meine Emails und gucke ein Youtube-Video oder schreibe einen Brief“ wird Windows unweigerlich langsamer über die Zeit, selbst wenn es sorgfältig genutzt wird.
        Wer seinem WindowsPC ab und an eine Neuinstallation gönnt, ist sicher nicht der Vollhonk…

        • Mein Ultraboog grad läuft seit über 31 Tagen durchgehend und hat keine Probs. Aufgesetzt wurde es vor über 4 Jahren und quasi sogut wie alles in den letzten 3 Jahren lief über das Ultrabook. Zig Progs, Apps, 2 Browser, mehrere Games usw… 1A ohne Probleme. Video und Bildbearbeitung und anderes Resourcenhungrige Dinge und es läuft und läuft und läuft… NEIN man braucht sein OS nicht neu aufsetzen men man kein Vollhonk ist. Aber wenn du Mist baust und Paranoia schiebst, naja… nur weil sich einer verfolgt vorkommt heißt es ja bekanntlich nicht das er unrecht hat 😉 also schön weiter alles platt machen und neu aufestzen, nur das wird dir dabei nicht helfen die Paranoia abzulegen.
          Ich kannte mal einen über Vollhonk der alle 1-2 Wochen sein damaliges OS, glaub das dürfte W95 gewesen sein, aufsetzte. Mehr zeit mit dem neuaufsetzen verbrachte als mit dem Gerät zu spielen, denn für Arbeiten hat er es nicht gehabt, das hat ihn damals überfordert 😉 aber so sind sie die 0-Checker-Kids…

  2. Wie sagte mein Mentor einst?:
    Hypochonder-Software

  3. Ich finde, solche Software hat weiterhin seine Daseinsberechtigung.
    Wenn ich beispielsweise System-Backups erstelle, ist es praktisch zuvor automatisiert den Browser Cache, NVIDIA Installer, Alte System Logs etc. löschen zu können, damit diese eben nicht in der Sicherung landen.

  4. Kommt ja doch noch ein Kommentar der nicht aus der Kategorie Klugscheißer kommt. Danke dafür.

    Manche brauchen sowas, manche nicht. Aber hier mit Begriffen wie Vollhonk herum zu werfen, offenbart, wer einer tatsächlich ist.

  5. Was ist, siehe Menü, Spreu machen? Um diese vom Weizen zu trennen?

    • „BleachBit creates digital chaff that is like the physical chaff airplanes use to protect themselves from radar-guided missiles. “
      Chaff = Spreu. Ob das aber in dem Kontext wirklich richtig übersetzt wurde kann ich nicht beurteilen.

  6. Reinigung/Optimierung hat nachweislich eine Wirkung, wenn es ein vernünftiges Tool ist. Ich nutze seit Jahren Advanced System Care, in der Free und Pro Version. Wenn mal wieder eine Bekannte meckert, dass ihr (Firmen-)PC extrem langsam wird und ich keine Zeit oder Lust habe, das System stundenlang zu untersuchen, lasse ich Remote einmal das Tool drüber laufen und es fluppt wieder. Tools wie ASC löschen ja nicht einfach nur Dateien, das würde das System kaum schneller machen. Sie optimieren hunderte Systemeinstellungen, und das merkt man sehr deutlich, vor allem bei langsamen Festplatten.
    Hauptursache für langsame Systeme sind nach wie vor zu wenig RAM und fehlende SSD. Leider scheuen viele Privatanwender sowie auch kleine Firmenbetreiber den relativ geringen Aufwand, aufzurüsten und ärgern sich lieber mit langsamen Systemen herum, was mir unverständlich ist.

    • Ja das verstehe ich auch nicht. Also zur not System auf SSD clonen und Schneller ist es aufjedenfall wobei ich lieber ein Clean install sehe aber egal. Das dauert in den meisten Fällen keine 30min es sei den die HDD ist schon so langsaaaaaaammmmmmm. Aus meiner sicht kann man mit eine HDD nicht mehr Prodiktiv Arbeiten man muß auf alles Warten. Ich bin inzwischen schon überall auf m.2 SSD mit min 2GB/s umgestiegen. Das nächste wird dann ein 10GE netz.

Schreibe einen Kommentar zu david Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.