BlackBerry Hub+ bald für alle Android-Phones (ab Marshmallow)

BlackBerry_ArtikelBlackBerry hat nicht mehr allzu große Ambitionen an seinem eigenem Betriebssystem BlackBerry 10 festzuhalten. Das unterstrich bereits das Priv, das erste Android-Smartphone des kanadischen Herstellers. Auch das jüngst angekündigte DETK50 nutzt Android als Betriebssystem. Da wirkt es nur wie ein logischer Schritt, dass BlackBerry jetzt angekündigt hat, seine Produktivitäts-Suite BlackBerry Hub+ aus BlackBerry 10 nicht nur zu den Priv und DTEK50, sondern gleich zu allen Smartphones mit Android (ab Version 6.0 alias Marshmallow) zu hieven.

BlackBerry will mit seinem Hub+ sein erstarkendes Software-Geschäft weiter ausbauen, das im Gegensatz zum Hardware-Bereich sehr gut wächst. Der BlackBerry Hub+ ist nicht nur ein Kommunikations-Epizentrum, sondern vereint auch etliche Produktivitäts-Features wie einen Kalender, Tools zur Passwort-Verwaltung und Co.

blackberry hub+

Eine kostenlose Trial-Version des BlackBerry Hub+ lässt sich bereits via Google Play beziehen. Wie bereits erwähnt, läuft die Suite aber erst ab Android 6.0 und nur in Verbindung mit Smartphones, welche gewisse Mindestanforderungen erfüllen. Nach 30 Tagen könnt ihr die App kostenlos weiternutzen, wenn ihr euch mit Werbung begnügt, oder ein Abo abschließen. Bei Abonnement zahlt ihr recht moderate 99 Cent monatlich. Zudem erhalten nur Abonnenten Zugriff auf zusätzliche Features wie die Kontakte, Tasks, die Geräte-Suche und den Launcher.

Aktuell tüftelt man bei BlackBerry daran den Hub+ auch für Android 5.0 (Lollipop) flott zu machen. Auch eine iOS-Variante ist angedacht. Dabei war für mich seit längerem klar, dass BlackBerry langfristig sein Heil in der Software suchen würde. Während die Smartphone-Verkaufszahlen sanken, fuhr BlackBerrys Software weiterhin Lob ein. Den Hub+ somit nun für weitere Nutzer zu öffnen, ist sicherlich die richtige Entscheidung.

Dienste des BlackBerry Hub+
Dienste des BlackBerry Hub+
Entwickler: BlackBerry Limited
Preis: Kostenlos+

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Das sind sehr gute Nachrichten!

  2. Ergibt sehr viel Sinn! Ich wünsche den Kanadiern da weiterhin ein glückliches Software-Händchen …und werde den Hub+ auf Android bei Gelegenheit testen (bzw. sowieso als Zweitgerät bald ein BlackBerry mit Android anschaffen, hehe)

  3. Aus meiner Sicht macht es nur Sinn den Hub+ zu nutzen, wenn man einen BES im Hintergrund hat. Insofern interessiert es mich als Consumer erstmal nicht.

    Aus beruflicher Sicht allerdings mehr, denn so kann ich leichter Android-Geräte mit in meine BES (+Good) Infrastruktur bringen. So wird auch mit einem BES BYOD akzeptabler.

    Korrigiert mich, wenn ich das falsch verstanden habe.

  4. @Malte
    Ich glaube du hast wirklich etwas falsch verstanden.
    Der Blackberry Hub fasst lediglich deine Kommunikation (E-Mail, SMS, Whatsapp, Telefonate, etc.) zusammen. Er ist sozusagen eine Kommunikationszentrale. Mit dem BES hat es nichts zu tun. Den BES brauchst du als Unternehmen um deine mobilen Endgeräte zu administrieren.

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