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BlackBerry: Drei neue Geräte in der Pipeline

BlackBerry_ArtikelBereits im November des letzen Jahres war bekannt, dass das BlackBerry Priv nicht das letzte Gerät des Herstellers bleiben wird. Und auch obwohl das Priv selbst Monate nach der Erstveröffentlichung nicht die erwarteten Lorbeeren einfährt, scheint das Unternehmen nicht müde zu werden, neue Geräte nachzudrücken. Und das möglicherweise im Quartalstakt, wie eine dem kanadischen Hersteller nahestehende Quelle nun zu berichten weiß. Neon, Argon und Mercury – so die vorläufigen Namen – werden sich vor allem in Formfaktor und Preis voneinander unterscheiden.

Das erste Gerät (Juli/August 2016) wird das Neon sein. Ausgestattet mit einem 5,2 Zoll 1080p-Display und Snapdragon 617 Prozessor von Qualcomm wird es aller Voraussicht nach keine physische Tastatur mitbringen. Außerdem mit an Bord: 3 GB RAM, 16 GB Speicher, 2610 mAh Akku, 13 MP Kamera auf der Rückseite und 8 MP Frontkamera, sowie QuickCharge 2.0. Preislich soll das Gerät wettbewerbsfähig für den breiteren Markt aufgestellt sein.

Deutlich schmucker ausgestattet dürfte das darauf folgende (Oktober 2016) Argon daherkommen. 5,5 Zoll QHD-Touchscreen, 4 GB RAM, 32 GB Speicher, 3000 mAh Akku und QuickCharge 3.0 sollen es dann werden. Geladen wird über USB-C und entsperrt auf Wunsch via Fingerprint-Sensor. Die Hauptkamera wird Bilder mit 21 MP auflösen, die Frontkamera auch hier mit 8 MP.

Voraussichtlich wird dann im ersten Quartal 2017 das Mercury erscheinen. Ähnlich dem Priv wird dieses über eine zusätzliche physische Tastatur verfügen. Trotzdem soll es sich (auch den ersten Renderbildern nach) nicht um ein Slider-Phone handeln.

Die Spezifikationen lauten: 4,5 Zoll FullHD-Display, Snapdragon 625, 3 GB RAM und 32 GB Speicher. Außerdem soll das Gehäuse komplett aus Aluminium bestehen. Der Akku fasst 3400 mAh, die Kameras nehmen mit 18 MP (Hauptkamera) und 8 MP (Frontkamera) auf.

Die vorgestellten Geräte sollen entgültig aufzeigen, ob das Unternehmen weiterhin auf diesem Markt bestehen kann. Das Priv war vor allem im Einstiegspreis deutlich zu teuer angesetzt, als dass es den Preis mit seinen Spezifikationen so hätte wiederspiegeln können. Ich denke, die Idee ist nicht verkehrt, nun unterschiedliche Interessentengruppen ansprechen zu wollen. Ob die Hardwarekombinationen dann am Ende den Konsumenten wirklich überzeugen, wird sich zeigen.

(via Venturebeat)

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