Black Shark 3S offiziell vorgestellt: Gaming-Smartphone mit 120-Hz-Display

Black Shark tut es Red Magic gleich und veröffentlicht mit dem Black Shark 3S eine kleine Evolution eines bereits erhältlichen Modells. War es bei Red Magic der Übergang vom Red Magic 5 (hier mein Test) zum neuen Red Magic 5S, so ist es bei Black Shark der Wechsel vom Black Shark 3 (hier mein Test) zum Black Shark 3S. Das neue Smartphone bringt ein AMOLED-Display mit 6,67 Zoll, FHD+ und 120 Hz mit.

Das Black Shark 3 musste mit 90 Hz auskommen, hier liefert man also nun ein Upgrade. Es bleibt allerdings beim Qualcomm Snapdragon 865 als SoC – der neuere Qualcomm Snapdragon 865+ sorgt also noch nicht für Gaming-Power. Das Display ist im Übrigen nach wie vor mit einer Touch-Abtastrate von 270 Hz ausgestattet. Es sind 12 GByte LPDDR5-RAM an Bord. Wahlweise gibt es das Smartphone dann mit 128 GByte Speicherplatz für umgerechnet etwa 485 Euro oder aber mit doppeltem Speicherplatz, also 256 GByte, für ca. 520 Euro.

Später will Black Shark auch eine Variante des 3S mit 512 GByte Kapazität nachschieben, die etwa 580 Euro kosten soll. Sie ist aktuell aber noch nicht vorbestellbar. Die anderen beiden Modellvarianten des Gaming-Smartphones werden in China bereits ab dem 4. August 2020 ausgeliefert. Als Betriebssystem dient in allen Fällen Android 10 mit dem Überzug JOYUI 12. Für den Akku sind 4.729 mAh genannt. Via USB Typ-C lässt er sich mit bis zu 65 Watt aufladen.

Die Kameraausstattung ist zum Vorgängermodell identisch. Es ist also ein Hauptsensor mit 64 Megapixeln an Bord, dem eine Ultra-Weitwinkel-Kamera mit 13 Megapixeln und ein Tiefensensor mit 5 Megapixeln zur Seite stehen. Die Frontkamera wartet mit 20 Megapixeln auf.

Angesichts des Preises ist das Black Shark 3S sicherlich ein interessantes Gerät. In der EU dürfte Black Shark das Smartphone sicherlich auch noch nachreichen – natürlich mit Aufschlag. Mir gefiel schon das Vorgängermodell gut, leider gab es da aber deutliche Schwächen bei der Kamera, die mich davon abhalten würden, das Gaming-Smartphone als Daily Driver zu empfehlen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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