BitTorrent Sync kann über 2 Millionen Nutzer vermelden

Über BitTorrent Sync haben wir bereits mehrfach berichtet. BitTorrent Sync ist ein Datensynchronisations-Tool, das ohne Cloud-Speicher auskommt. Daten werden direkt zwischen den Geräten über P2P ausgetauscht. Der DIenst ist mittlerweile so beliebt, dass er 2 Millionen Nutzer vorweisen kann, die auch ordentlich Daten verschieben.

BitTorrentSync

[werbung] Natürlich lässt man die Vergleiche zum Konkurrenten Dropbox auf dem BitTorrent-Blog nicht aus. So wird zum Beispiel ein Wachstumsvergleich zu Dropbox herangezogen. Dropbox konnte in den ersten acht Monaten nach Start eine Million Nutzer anlocken, BitTorrent Sync im gleichen Zeitraum hingegen fast das Doppelte. Der Vergleich hinkt ein wenig, schließlich war Dropbox damals ein neuer Service und auch gab es wesentlich weniger Smartphone-Nutzer.

Ein weiterer Vergleich wird mit der Menge an Daten pro Nutzer angestellt. Während der durchschnittliche Nutzer 0,42 GB in seiner Dropbox liegen hat, verschiebt BitTorrent Sync 20 GB pro Nutzer. Da Dropbox allerdings ein anderes Ziel verfolgt als BitTorrent Sync, ist auch dieser Vergleich nicht wirklich geeignet.

Dennoch steht es außer Frage, dass BitTorrent Sync sehr erfolgreich zu sein scheint. Eine Synchronisation von Daten, ohne dass diese auf fremden Servern zwischengespeichert werden, ist anscheinend das, was die Menschen wollen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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14 Kommentare

  1. Echt ein gutes Tool! Das Gefummel mit USB-Kabeln zwischen PC und Smartphone hat es elegant erledigt. Ich nutze es täglich, um einige Daten auf Desktop-PC, Laptop, Tablet und Smartphone sychron zu halten.

  2. Das Tool ist echt spitze. Ich synchronisiere damit mein Notebook (Arch Linux und Windows 7), mein Netbook (Arch Linux und Windows 7), mein Smartphone (Ubuntu Touch) und bald wieder mein Tablet (entweder AOSP Android 4.3 oder ich versuche mich mal mit Ubuntu Desktop/Kubuntu Active).
    Sobald es aber ein Open Source Programm mit der gleichen Funktion gibt, wird gewechselt, da ich Closed Source nie vertraue (deshalb wird mit Windows auch nur unwichtiges gesynct und Dokumente bleiben auf den Linuxsystemen).

  3. Finde Bittorent Sync auch absolut klasse.
    Halte damit meine ganzen Bilder zwischen den Rechnern und NAS daheim synchron. Die will ich gar nicht alle in die Cloud blasen, dafür ist BT Sync perfekt.

    Was ich mich nur immer frage: Kann man eigentlich einfach alle möglichen Keys durchprobieren und wenn man einen existierenden erwischt, bekommt man die Daten einfach gesynct (wenn der Fremde BT Sync natürlich gerade laufen hat…).
    Das beunruhigt mich bei der Nutzung etwas. Oder gibts da irgendeinen Sicherheitsmechanismus (ausser der Länge des Keys), den ich übersehe?

  4. Ist ja schön, dass das so plattformunabhängig und ohne Cloud klappt, z. B. auf Synology NAS, Android-Tablets und -Smartphones und PCs. Aber wie sicher ist das wirklich?

  5. BitTorrent Sync ist schon ein richtig Programm, aber leider Closedsource, warte auch auf eine Opensource Alternative.

  6. @wolfigang

    Es ist wahrscheinlicher, dass du dreimal hintereinander den Lotto Jackpot gewinnst, als das du einen Key eines anderen „zufällig“ erwischst.

  7. @zwo
    Niemand bezweifelt, dass es unwahrscheinlich ist, einen Key „zufällig
    “ zu bekommen. Die Frage ist eher nach „systematisch“.

  8. Es ist weitaus wahrscheinlicher eine Kombination aus Email-Adresse und einem 20-stelligen Passwort zu erraten, als einen BTSync-Key…

  9. Ich liebe BT-sync seit der Beta und setze es mittlerweile auf drei Geräten ein und bin rundum zufrieden.

  10. @Wolfgang

    Alle Schlüssel durchprobieren ist nur theoretisch möglich. Praktisch sind 20 byte (nicht bit) lange Schlüssel so riesig, dass jedes Sandkorn im Universum einen eigenen Schlüssel bekommen könnte ohne dass ein einziger 2 mal vorkommt. In dieser gigantischen Menge die 2 Millionen Schlüssel finden Sie auch tatsächlich benutzt werden ist… Si kannst sie zwar alle auf für Glück nacheinander durchprobieren aber leider wird unsere sonne schon lange ausgebrannt sein, bevor du auch nur ein Bruchteil der Schlüssel durch hast

  11. Ok, danke.
    Es beruht also wirklich darauf, dass die Keys entsprechende Länge haben. Hatte ich mir gedacht, aber so wirklich sicher war ich mir da nicht.

  12. Ok, der Key ist lang genug, um nicht zufällig oder systematisch drauf zu kommen, zumindest wenn der Zufallsgenerator perfekt arbeitet (was bei anderen bekannten Verschlüsselungen nicht immer der Fall war). Trotzdem muss man Bittorent Labs natürlich vertrauen, dass es keine Sicherheitslücke oder absichtliche Backdoor gibt, weil die Software ja nicht Open Source ist.

  13. Namenlos, weil Cookies gelöscht... says:

    Es soll noch gesagt werden, das BTSYNC eigentlich nur in kleinem Rahmen wirklich funktioniert. Möchte man z.B. einen Ordner mit 300.000 Dateien in diversen Unterordnern zwischen 3 Geräten (MAC/LINUX/WIN) aktiv gesynct halten, so kommt die Software ins Schwitzen und löscht (in den hoffentlich aktivierten Papierkorb der Software) dann man eben gerne Dateien oder übertschreibt neuere mit älteren.
    Auch kommt es mit Groß-/Kleinschreibung zwischen MAC/PC/LINUX nicht zurecht (wie jedes andere Programm auch nicht!), so dass, wenn man auf dem PC einen Pfad von „Susi sorglos“ nach „Susi Sorglos“ umbenennt, schon mal 2 resultierende Ordner auf dem Linux Rechner liegen bleiben. Löscht man einen von diesen dann z.B. auf dem Mac, verschwindet der Ordner dann auf dem Windows Rechner komplett (denn dort gibt es ja nur einen Ordner und die Schreibweise ist egal).
    Alles wohl normal, aber noch nicht wirklich userfreundlich ausgereift… (Wie die meiste Software, die wir benutzen….)

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