Bitkom: Haushaltsroboter liegen im Trend

Staub saugen, Rasen mähen oder Fenster putzen, diese oft zeitraubenden und nervigen Aufgaben können heute bereits von Robotern übernommen werden. Ich hatte ja selbst schon einmal einen Staubsauger-Roboter im Haus und auch wenn das noch nicht perfekt ist, kann so ein Gerät einem tatsächlich das Leben erleichtern. Eine Umfrage, die durch den Branchenverband Bitkom in Auftrag gegeben wurde, zeigt nun, wie sehr deutsche Nutzer solchen elektronischen Haushaltshelfern gegenüber aufgeschlossen sind. Auch wenn man sich wie immer darüber streiten darf, ob 1.000 befragte Personen tatsächlich für Deutschland repräsentativ sein können.

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Interessant ist hierbei, dass mehr Frauen als Männer Interesse an solchen Geräten haben. Ob dies an der klassischen Rollenverteilung liegt, wird leider nicht erwähnt. Wieso sollte ein Mann auch Interesse an einem elektronischen Putzteufel haben, wenn er die Hausarbeit sowieso machen lässt. So kommt es, dass nur 51% der Männer Interesse an solcher Technik haben, bei den Frauen sind es 56%. Je mehr man selbst machen muss, umso höher scheint das Interesse zu sein. Bei Hausfrauen und Hausmännern liegt das Interesse bei 61%.

Auch die Bekanntheit dieser Haushaltsroboter ist bereits sehr hoch. 76% der Befragten Personen haben zumindest schon einmal von der Existenz solcher Geräte gehört. Das ist doch recht ordentlich. Wie sieht es bei Euch aus, nutzt Ihr solche Geräte bereits oder habt Ihr vor künftig welche zu nutzen?

Methodik: Im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM hat das Marktforschungsinstitut ARIS Umfrageforschung 1.000 Personen ab 14 Jahre befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtbevölkerung.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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20 Kommentare

  1. Jeder erzählt, dass die Dinger nichts taugen, egal wie teuer und von welchem Hersteller. Aber angeblich verkaufen sie sich gut. Scheint zu sein wie mit der Bild. 😀

  2. Wir haben hier ein Mittelklasse-Modell (Samsung Navibot 8894 Silent) und das macht schon Spaß. Hängt natürlich stark von der eigenen Wohnung ab – aber hier nimmt er uns viel Arbeit ab! Wenn der programmiert täglich alleine lostuckert, verlängert sich „Schatz – wir müssen putzen“-Frist erheblich!

  3. ich hab den abgebildeten Hom-Bot von LG. Die Anschaffung hat sich für mich auf jedenfall gelohnt, denn jetzt wird täglich (und nicht einmal alle 1-2 Wochen) die Wohnung gesaugt -> deutlich weniger Staub in der Bude. Jeden Tag per Hand saugen wäre wahrscheinlich noch um einiges gründlicher.. aber lieber vom Roboter saugen lassen als gar nicht 😉

  4. Haben einen gebrauchten Roomba günstig von einem Arbeitskollegen erstanden und sind begeistert. Gerade mit unseren beiden vierbeinigen Mitbewohnern, muss man seit dem Einsatz des kleinen Roboters kaum noch hinterhersaugen. Schmutz und Tierhaare werden größtenteils selbstständig entfernt.
    Ob es das Geld wert ist, muss jeder selbst für sich entscheiden. Zu seinem Neupreis von 350+ hätten wird uns das Geräte aber wohl auch nicht zugelegt.

  5. Das ist mal wieder der übliche Schwachsinn der hier kommuniziert wird. Aber von der Bitkom sollte man auch nichts anderes erwarten.

    Die Dinger sind ausnahmslos alle noch weit davon entfernt wirklich praxistauglich zu sein. Selbst die besseren Modelle jenseits der 1.000 Euro sind noch sehr problembehaftet.
    Und aus genau diesen Gründen findet auch ganz sicher kein großer Ansturm auf die Geräte statt welche noch maximal als Spielzeug bezeichnet werden können mit eingeschränktem praktischen Nutzen.

  6. paar freunde haben sich welche gekauft (gebraucht) und die meinten die sind mehr als zufrieden mit der saugleistung. das die nicht gedacht hätten das die inzwischen so ut sind.

  7. Na wartet mal noch ne Weile. Die EU will sowieso gerade Staubsaugerleistung bei Neugeräten auf (lächerliche!) 700Watt begrenzen. Da kann ich dann auch so nen Discus durchs Haus robben lassen. Kommt wahrscheinlich aufs gleiche raus…

  8. Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, ob man sich so einen Staubsaugerroboter mal anschafft…

    Der wird das Staubsaugen oder Wischen zwar grundsätzlich nicht ersetzen. Aber ich stelle mir vor, dass so eine Teil den Grundstaub, der in der Luft liegt und herumgeistert, deutlich reduzieren könnte. Was sich dann vielleicht doch so äußert, dass man nur noch jede zweite Woche saugen und wischen muss. Und auch dass es eventuell „psychologisch“ sauberer ist, wenn man das Teil alle paar Tage leert und sieht, was der alles geschafft hat ^^ !

    Aber die Hemmschwelle zum Kauf ist auf Grund des Preises doch noch vorhanden…

  9. >>Die Dinger sind ausnahmslos alle noch weit davon entfernt wirklich praxistauglich zu sein

    Wie bitte? Das sind sie schon lange. Wir haben seit 5 Jahren einen Roomba, der 3 mal die Woche fährt.

    • @freddi
      Und der saugt so, dass Du nicht mehr selbst saugen musst? Überall? Erkennt immer Hindernisse? Kommt über Unebenheiten hinweg?

      Siehst Du. Genau das meinte ich. Erst wenn das alles wesentlich zuverlässiger funktioniert lege ich mir so ein Ding mal zu.

  10. @freddi

    Ich habe schon seit fast 6 Monaten einen Staubsaugerroboter (LG HomBot Square) und möchte das Teil nicht mehr missen. Dreht hier alle zwei Tage seine Runden und befreit die Wohnung von Katzenstreu und Katzenhaaren. „Richtig saugen“ tun wir nur noch alle 2 Wochen.

  11. @elknipso:

    Haben einen Roomba 560 seit 2008. Es gibt MONATE !!! wo der normale Staubsauger im Schrank bleibt. Und wir haben einen zweijährigen Kobold daheim wo nach jeder Fütterung der Küchenboden voller Krümmel und Co ist. Da fährt der Roomba ca. 2 mal am Tag durch! Allein die Zeitersparnis ist nicht mit Gold aufzuwiegen.
    Wir haben die Wohnung aber auch minimal angepasst. Aber beim normalen Staubsauger musst auch Sachen verrücken, oder nicht? Und falls unter deinem Bett/Sofa ca 10cm Luft sind, möchte ich dich sehen wie du daliegst und mit deinem normalen Staubsauger dich abmühst. Ich drücke auf einen Knopf und geh.

    Meine Frau war am Anfang auch nicht überzeugt, aber nun will sie den nicht mehr missen. Ich habe ihn auch seit 2008 paar mal Freunden und Arbeitskollegen vorgeführt. Mindestens 5 haben sich den danach gekauft! Meine Lieblingsgeschichte dazu: Er war überzeugt, aber die Frau nicht. Ich habe ihm den Roomba mitgegeben und ihm gesagt er soll sein Frau zuvor das Schlafzimmer saugen lassen und den Roomba danach rein schicken. Danach haben die sich einen gekauft 😀

  12. Wir haben seit Weihnachten auch einen saugroboter von Samsung, den navibot CORNERCLEAN SR10F71.
    Wir haben unsere Wohnung in Hinblick auf die Anschaffung des kleinen Helfers schon lange vor dessen Kauf optimiert.
    Er saugt unter allen Möbeln im Haus, da diese höher als 8 cm sind. Wir haben fast überall Fliesen, ein Zimmer mit Auslegeware und im Bad Vorleger. Wir müssen nur noch einmal im Monat mit dem handsauger in die Ecken, wo der navibot nicht hinkommt und das sind sehr wenige. Er kommt locker durch die 120 qm große Wohnung und verirrt sich nicht.
    Kabel liegen bei uns keine auf dem Boden und Ecken wo er hängen bleiben könnte, werden mit den Virtual Walls gesperrt. Z.b. Unter der Toilette, da er dort stecken bleibt, weil er das Becken, was schräg von oben kommt für die Sensoren nicht zu erkennen ist.

  13. @elknipso und deadbeatcat: Da ist übrigens einer der ganz großen Pluspunkte: Die flachen Dinger verrichten ihren Dienst auch klaglos unter Möbeln, wo Du nicht mal von Hand hinkommen würdest! Unter dem Bett ist da noch das geringste!

  14. Die Zeit, die man beim Staubsaugen spart, geht dann dafür drauf, dass man ständig die Bude aufräumen muss, damit der Staubsaugerroboter nicht an den herumliegenden Socken und Bierdosen hängen bleibt 😉

  15. Wer nen Hund hat und immer noch selber saugt ist wirklich dumm. Bei uns rennt einer im OG und einer im EG rum. Wir wischen nur noch einmal die Woche feucht durch und den Rest machen die beiden automatisch wenn wir arbeiten. Und das so gut, dass selbst meine Schwiegermutter mit Putzfimmel nichts auszusetzen hat – ganz im Gegenteil.

    Einziger Nachteil ist, dass kaum noch jemand in der Wohnung auf Sauberkeit achtet. Jeder bröselt rum, keiner macht mehr dem Hund die Blätter aus dem Fell usw. denn es ist ja egal – die Bots machens schon sauber. 🙂

    Übrigends ist meine Hausstaub Allergie weg seit wir die Bots haben.

  16. Hey Sascha,

    warum sollte die Umfrage nicht repräsentativ für Deutschland sein?
    An sich bedeutet das ja nichts anderes, als dass die Stichprobe (die 1000 Personen) die Grundgesamtheit abbildet, in den relevanten Kriterien (ich schätze mal Alter, Geschlecht, Einkommen usw.). Es ist durchaus üblich eine Stichprobe in der Größenordnung zu ziehen und das Ergebnis ändert sich auch nicht nur weil es mehr Leute sind. Die Stichprobe ist perfekt geeignet um solche Ergebnisse zu ermitteln da du nicht alle befragen brauchst und trotzdem gute Ergebnisse erhältst.

    • Wenn das stimmt was ihr da so schreibt bin ich in dem Bereich wohl nicht mehr auf dem neusten Stand.
      Welche Modelle sind denn einen näheren Blick wert und kommen auch über kleine Hindernisse?

  17. @ elknipso:
    Generell kann man die Roombas empfehlen. Die haben schon viele Jahre Erfahrung auf dem Gebiet. Zwar haben sie keine „intelligenten“ Ortungssysteme und fahren die Wohnung nach einem Zufallsprinzip ab, aber das Reinigungsergebnis ist bei denen noch immer eines der Besten und sie erwischen alle Ecken.

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