BING Maps Streetside: jetzt verpixeln lassen

Nicht nur Google Street View ist einer der Dienste, bei dem man virtuell durch die Straßen schlendern kann, auch Microsoft hat sich in Form von BING Maps Streetside aufgemacht, den Nutzern eine virtuelle Sicht über die Straßen zu bieten. Während bei Google der Aufschrei riesig war (natürlich auch durch die Panikmache der Medien), hört man von Microsoft kaum etwas.

Still und unbemerkt fuhr man Deutschland ab und nun kann der geneigte Benutzer auch bei BING sein Häuschen verpixeln lassen. Die Beweggründe so etwas zu tun, sind sicherlich unterschiedlich – aber eben jeder so, wie er will. Microsoft räumt eine Widerspruchsfrist bis zum 30.09.2011 ein, alle Infos und das Formular findet ihr hier. Welche Fahrten wo stattfinden, lässt sich aus diesem Fahrplan erlesen. Danke Timo für den Hinweis! Und, wer stellt den Antrag (und warum)?

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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25 Kommentare

  1. so ist das says:

    @cazandros

    Du hast gar kein Rechte. Wenn ich deine Häuserfassade fotografiere und sie ins Netz stelle hast du die Klappe zu halten , da ich nicht gegen das Gesetz verstoße und du eigentlich nichts in der Hand hast, mich daran zu hindern. Ich handele im Rahmen des Gesetzes , somit darfst du meine Arbeit in keinster weise stören! Fakt!

  2. @so ist das: Wieso fühlst du dich überhaupt angesprochen? Ich rede nicht von dir sondern von den hier angesprochenen Diensten.

  3. so ist das says:

    @cazandros
    Ist mir schon klar , meine Person sollte nur als Beispiel dienen. Ob ich oder jemand anders Häuserfassaden fotografiere , ist diese nun mal zu gestatten. Es gibt eine Vielzahl von juristischen Stellungnahmen, welche die Rechtmäßigkeit von Diensten wie Street View / Street Side bestätigen und es gibt eine reihe von Gerichtsurteilen die diese Dienste für zulässig halten.

    Es ist eine GROßE Ausnahme von Microsoft/Google , dass sie den Bürgern die Möglichkeit geben , Einspruch einlegen zu können. Diese Möglichkeit muss aber gar nicht gegeben sein. Von daher verstehe ich auch nicht , wenn einige sagen , dass Microsoft erstmal um Erlaubnis der Bürger bittet, Häuserfassaden zu fotografieren , da das dessen Recht ist , entscheiden zu dürfen , was mit ihrem Häuschen geschieht, aber das ist nun mal grundlegend falsch. Sie dürfen mich und andere nicht daran hindern , ihr Haus zu fotografieren , es sei denn , ein Gesetz verhindert diese , doch das gibt es natürlich auch nicht. Insofern hat der Kommentar von SydB:
    „Und wenn, so möchte ich gefragt werden ob mir das Recht ist und ich entscheide darüber.“ keine Bedeutung , da es jedem gestattet ist, Häuser zu fotografieren , ohne jemanden um Erlaubnis zu bitten , da diese nun mal öffentlich sind. Und genau das mein lieber , wollte ich in meinem obigen Kommentar los werden. Viele Menschen gehen davon aus, dass das Recht am eigenen Bild ebenso für das gilt, was sie besitzen – also auch für ihr Haus. Doch das stimmt nicht: Die Panoramafreiheit im Urheberrechtsgesetz, auch Straßenbildfreiheit genannt, regelt diesen Punkt. Demnach darf jeder alles fotografieren, was von öffentlichen Plätzen aus zu sehen ist – dazu zählen Autos, Häuserfassaden, Gärten oder Gegenstände darin. Diese Bilder darf man laut Gesetz vervielfältigen, verbreiten und öffentlich wiedergeben, also auch im Internet.

  4. @so ist das: Du reitest schon wieder auf auf Dingen herum, die ich nirgendwo erwähnt habe (im Übrigen auch immer wieder ein gern genutztes Mittel, um das Thema in andere Bahnen zu lenken).

    Nirgendwo habe ich die Rechtmäßigkeit dieser Dienste in Frage gestellt, nirgendwo habe ich die Panoramafreiheit als solches in Frage gestellt, nirgendwo habe ich das Recht zur Aufnahme knipsender Leute in Frage gestellt. Dazu verschwurbelst du noch das Recht am eigenen Bild mit dem Thema, was nun wirklich nichts damit zu tun hat.

    Einzig der Punkt des Einspruchs wird von dir angeschnitten und du hast es nunmal zu akzeptieren, daß der Eine oder Andere diese eingeräumte Möglichkeit wahrnimmt. Was irgendwelche Leute für Rechte zu haben glauben ist nicht relevant und muß nicht erwähnt werden.

    Im Grunde hast du ein Paradebeispiel für meinen ersten Post geliefert.

    Danke, mein lieber.

  5. Hildegard Teichert says:

    Krass, wie sich hier alle in die Haare kriegen nur wegen Google Streetview und Co.!
    Hier gilt: Jedem das Seine!
    Und weil das so ist, braucht man sich nicht gegenseitig Anschuldigungen und Rechtfertigungen an den Kopf werfen!

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