Bill Gates hebt die Powerbank mit dem Juice Box Generator auf das nächste Level

Bill Gates ist ein Mann der Tat. Er sieht nicht nur zu, wie sich sein Kapital vermehrt, sondern setzt dieses auch für Menschen ein, die es nicht so leicht haben. Die Juice Box, eine Energiespeicher in Rucksackgröße ist eine seiner Ideen, mit denen er die Welt zu einem besseren Ort machen will. Das Gerät ist im Prinzip nichts anderes als eine Powerbank, wie wir sie heute für Smartphones nutzen. Nur ein Stück größer und viel flexibler, was die Energieaufnahme angeht.

Der Speicher lässt sich durch einen Dynamo von jeder mechanischen Energiequelle füllen, die Energie wird in einem Akku gespeichert, um dort zum Einsatz zu kommen, wo kein Strom vorhanden ist. Mit einer Ausgangsleistung von 10 Watt kann man damit sogar einen Kühlschrank betreiben, oder Lampen, damit auch ohne Tageslicht gelernt werden kann. Noch ist die Juice Box ein Prototyp, der hoffentlich in naher Zukunft zu einem verbreiteten Produkt wird.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

15 Kommentare

  1. Einen Kühlschrank mit 10 Watt? Oo

  2. Kein Gefrierschrank, aber auch mit 10Watt wird es drinnen kühler im Schrank. ^^

  3. 10Watt für den Betrieb eines Kühlschranks kann nur ein schlechter Scherz sein.

    Ein moderner A+++ Kühlschrank ohne Gefrierfach verbrät in der kleinsten Ausführung immer noch 90W und selbst solche sparsamen Geräte hat die Zielgruppe vermutlich in 20 Jahren noch nicht.

    Selbst die kleinen 12V-Kühlboxen mit Pelztier-Kühlung, genehmigen sich weit über 60W.

  4. Ein normaler Kühlschrank hat eine viel höhere Leistung, läuft aber auch nicht permanent. 10 Watt sind nicht viel. Aber bei Geräten/Boxen, die durchlaufen und vielleicht sogar über effiziente Kompressortechnik verfügen, kann ich mir schon vorstellen, dass das was bringt. Besser als nix!

  5. Die Welt zu einem besseren Ort machen? Menschen helfen, die es nicht so leicht haben? Nunja, man kann auch übertreiben. Das Ding ist nichts anders als ein stinknormaler Akku in einem Designergehäuse.

  6. okay, vielleicht nicht passend zum Thema (Kühlschrank) … aber egal wieviel Watt, wenn das klappt, wäre es eine Errungenschaft … die Einsatzmöglichkeiten enorm. Man bedenke mal, wofür wir alles Strom benutzen (und der ist einfach da).

    Windows hin oder her Bill Gates gibt wenigstens etwas ab bzw. zurück.

  7. @hoschi. Dir steht es frei solch ein Gerät zu bauen und dann in die Entwicklungsländer der Welt zu bringen. Oder weiter in Deinen Sessel pfurzen und dann solch einen Kommentar los lassen.

  8. Nun ist das allerdings erstmal nur ein Konzept. Kein Prototyp, wie Caschy schreibt, sondern ein hübsches Rendering eines Objekts, von dem man nur Wünsche hat, was es machen soll, aber noch nicht weiß, ob es das können wird, und wie. Von einem funktionierenden Prototyp, geschweige denn einer Massenproduktion, ist das ähnlich weit weg, wie wenn Caschy’s Lieblingsgrafiker Martin Hajek wieder mal sein Wunsch-iPhone entwirft.

    Es ist leider schwieriger als es sein sollte, bei diesem Ding nicht zynisch zu reagieren. Natürlich ist es nobel und begrüßenswert, wenn jemand einen Anlauf unternimmt, um Technik in die sogenannte „dritte Welt“ zu bringen, die die Lebensumstände dort verbessert. Nur sollte man speziell, wenn „Philanthropie“ im Spiel ist, mal ganz genau hingucken, wer da was macht, und warum. Und dann sieht man: „Artefact“ ist eine Gruppe von ehemaligen Microsoft-Designmanagern, die seit einigen Jahren augenscheinlich nichts anderes anstellt, als Konzepte zu entwerfen. Und das dieser „Juice Box“ machen sie nicht aus Menschenliebe: Beauftragt wurden sie vom Wired-Magazin, die sich damit schon die zweite dicke Story rund um die Weltverbesserungs-Bemühungen des Bill Gates sichern.

    Es tut mir leid, aber für mich wirkt das wie eine Kampagne, dessen Ziel nicht das Empowerment (pun intended) der armen Bevölkerung ist, sondern das Bekanntmachen einer zwar im Markt erfolgreichen, aber öffentlich relativ wenig wahrgenommenen Konzept-Agentur namens „Artefact“. Und das haben sie hiermit wohl geschafft.

  9. @metai. Danke für die ausführliche Darstellung! So steht das ganze doch in einem etwas anderen Licht…

  10. coriandreas says:

    Nennt man sowas nicht USV?
    Naja, diese Akkus muss man auch immer mit rumschleppen. Energiesparendes Computing wäre besser. Und wie geht das mit Google Glass? Hab ich da auch so einen Klotz am Bein, und dazu ne federleichte Brille? Echt kurios, was uns da als zukunftsweisende Technologie des 21. Jhdts. verkauft werden soll.

  11. Danke, metai, sehe ich ebenso. Das Ding macht nicht viel Sinn, es ist nur ein großer Akku. Ich kann mir spontan allerdings kein Szenario vorstellen, wo man mobile Energie in dieser Form in Entwicklungsländern benötigt. Überhaupt erst einmal Energie dorthinzubringen ist doch das Ziel. Und damit ist nicht „aufladen und hintragen“ gemeint, sondern lokale Gewinnung.
    Zumal dafür auch wieder der Bedarf für Akkus massiv steigen würde, wenn man das massiv umsetzen wollte. Alle wollen Akkus und immer mehr und bessere haben, (nicht so) bald vielleicht auch Autos in großem Stil. Bringt also einen Rattenschwanz an Zeug mit sich. Zumal für vieles vermutlich auch ein oller Bleiakku auf nem Bollerwagen genügend würde, falls man sowas denn als Konzept wirklich ernst meint.

  12. Sein Engagement und finanzielle Unterstützung in allen Ehren, aber seine ganzen Sozialprojekte scheinen meistens nicht mehr als große Worte zu sein. Habe schon von mehreren solcher Projekte gelesen, die alle vielversprechend klangen und sicherlich während und nach deren Durchführung weltweit in den Medien eine Schlagzeile wert gewesen wären. Jedenfalls wenn man vom Konzept her aus geht. Diese (Erfolgs-)Meldungen blieben aber bisher immer aus. Und ich denke, wenn er tatsächlich mindestens einmal den gewünschten Erfolg gehabt hätte, hätten wir es in den Medien mitbekommen. Denn damit hätte er sicherlich weitere Spenden einsammeln und weitere Unterstützer finden können. Solche Dinge würde ich jedenfalls nicht für mich behalten, wenn die Aussicht bestünde, noch mehr Menschen und Ressourcen für derlei Unternehmungen zu gewinnen.

  13. coriandreas: das sollst nicht du kaufen, du Sepp. Das ist für Menschen, die es eben nicht so gut haben.

    Ich bewundere Bill Gates. Anders als Steve Jobs seinerzeit ist er jemand, der wirklich was bewegt. Auch die Stiftung zusammen mit seiner Frau finde ich sehr sinnvoll.

    Macht ihr Gutmenschen erst mal selbst was. Hier in Deutschland z.B. ganz real und ohne Umwege einem Flaschensammler nen Fünfer in die Hand drücken.

  14. Ein Großteil der Stiftungen weltweit hat keinen ernsthaft wohltätigen Zweck – es geht nur darum, am Staat vorbei möglichst viel Geld zu behalten.
    Der Spruch mit den „Gutmenschen“ ist ja auch putzig … vorallem weil du pauschal einfach mal alle ansprichst, die Billy Boy hier kritisieren.

  15. Lutz Lustig says:

    Die Welt zu einem besseren Ort machen – und das von einem, der sie garantiert schlechter gemacht hat. Er hat eine ganze Industrie geschaffen, um Probleme zu lösen, die ohne ihn und seine Firma nicht gegeben hätte. Die Zeit hätte man sinnvoller nutzen können.
    An dem vielen Geld, das er und seine Firma kassiert haben, sieht man das die Produkte zu teuer verkauft wurden, von dem Geld hätten die Menschen was sinnvolleres machen können. Und später wirft er dann mit Stiftungen und Spenden um sich (die meist auch wieder steuerlich abgesetzt werden). Purer Egoismus, von Gemeinschaftnutzen keine Spur! Aber wir leben in einer Gemeinschaft! Und immer wieder wird zugelassen, das einige wenige sich auf Kosten aller bereichern. Aber immerhin werden wir ja mittlerweile mit Konsumgütern ruhig gestellt.