Besser: Apple über ökologische Verantwortung

Heute ist der 22. April. Tag der Erde. Neben dem Tag des Bieres und dem Tag der Jogginghose wohl einer der wichtigsten „Tag des…“-Tage. Am Tag der Erde geht es um die Wertschätzung der Natur und wir alle sollen uns Gedanken um unser Konsumverhalten machen. Seit 2001 zelebriert auch Google den Tag der Erde, so findet man immer ein spezielles Google Doodle auf der Homepage.
Apple Store DPA

Die Firma Apple hat das Ganze etwas größer realisiert. Apple schreibt sich gerne den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit auf die Fahnen. Besser – so der Name der gestern in den USA gestarteten Kampagne – kam als erstes mit einem sehr gut realisierten Videoclip daher, gesprochen von Tim Cook.

https://www.youtube.com/watch?v=EdeVaT-zZt4

Hier geht es um die Dinge, die man für die Umwelt realisiert, aber auch mit dem Eingeständnis, noch nicht da zu sein, wo man hin will. Apple sei überzeugt davon, dass der Klimawandel real ist und dass er ein echtes Problem sei. Auf der Webseite wirft man mit Zahlen um sich, zeigt zum Beispiel den Unterschied des Ruhezustandes vom ersten iMac bis zum heutigen Modell. Aber auch weitere Informationen bekommt man. Was kostet das Aufladen eines iPhones eigentlich im Jahr, wenn man es 1 Mal am Tag auflädt? Die Kosten, um die Batterie eines iPhone 5s einmal am Tag zu laden, liegen in den USA bei 51 Cent pro Jahr – so Apple.

Interessante Einsichten in das Unternehmen und die Bemühungen sind dies auf jeden Fall. War man damals noch häufig die Zielscheibe von Greenpeace, so kassierte man erst jüngst Fleißsternchen für den Einsatz erneuerbarer Energie in Sachen Cloud.

Zum Earth Day hat man sich bei Apple auch optisch neu aufgestellt, so wurden in den Stores die Logos mit einem grünen Anteil versehen, ferner hat man im App Store spezielle Bereiche zum Thema. So gibt es eine Auswahl an Apps für Umweltbewusste unterteilt in die Kategorien ‚Umweltbewusstsein‘, ‚Ökologisch leben‘ und ‚Alternative Verkehrsmittel‘ – und auch Filme, Bücher und Podcasts zum Thema.

Meine Meinung? Umweltschutz, Nachhaltigkeit und der Umgang mit Ressourcen sollten im Bildungswesen einen größeren Platz einnehmen. Stattdessen könnte man Religion etwas eindampfen.

Bildnachweis: dpa

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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55 Kommentare

  1. Und du meinst Religion hat mit Umweltschutz nichts zu tun? Mal die Bibel gelesen…?

  2. Ob man auf der Aktionsseite auch irgendwo die „Ökobilanz“ des heiß geliebten Aluminiums findet? Nicht dass andere Firmen da besser wären, aber wenn man schon auf offen und Umweltbewusst macht, sollte man eben auch alles erwähnen.
    P.s.: Nein, Aluminium ist weder umweltfreundlich bei der Herstellung, noch beim Recycling.

  3. @Roman: Habe ich. Nicht nur einmal. Und du darfst mir glauben: ich war so ziemlich der größte Fuchs im Fach Religion durchgehend. Deswegen treffe ich diese Aussage.

  4. Ich tippe darauf, dass noch nicht all zu viele Aluminium von Apple ins Recycling gegangen ist. Die Geräte halten und erzielen noch gute Preise, auch für das iPad1 noch.

  5. Umweltschutz, Nachhaltigkeit und der Umgang mit Ressourcen sollten im Stadt-Bremerhaven-Blog einen größeren Platz einnehmen…

  6. Das ist mal ein Bereich in dem ich uneingeschränkt sagen kann, hier geht Apple tatsächlich undiskutierbar innovativ mit gutem Beispiel vorran.

  7. Wer Religion einstampft öffnet damit Tür und Tor für Extreme. Eher sollte der kritische Umgang mit dem Thema auch außerhalb der Schule geprägt werden, denn Religion kann einen sehr konstruktiven Mehrwert für die Gesellschaft haben und hat diesen auch immer gehabt. Leider wecken allerdings nur die Extreme all zu gerne unsere Aufmerksamkeit. Religion daher als unwichtig zu bezeichnen und gleichzeitig Umweltschutz nicht in dem passenden Kontext zu sehen, halte ich daher für zu kurz gedacht und in Anbetracht der allgegenwärtigen Tendenz zur Radikalisierung in jeglichen Bereichen sogar für gefährlich. Der Mensch hat ein Grundbedürfnis zu glauben und daher ist es um so wichtiger ihn zu befähigen dies mündig zu tun.

  8. @bbm: es geht mir nicht um Einstampfen sondern eindampfen. Religion als solches kann gerne Thema sein, aber bitte nicht das Unternehmen Kirche abfeiern. Eher was im Bereich Werte usw. vermitteln.

  9. @Caschy: Soll das was über deine Mitschüler aussagen? Irgendwie traurig, so etwas zu lesen. In der Bibel gibt es über 1000 Verse zum Umweltschutz. Beginnend ab Erschaffung der Erde und endend in der „Offenbarung“. Etwa ein solcher Satz:

    „Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre.“

    oder

    „Aber im siebten Jahr soll das Land seinen Sabbat der Ruhe haben, einen Sabbat für den Herrn, an dem du dein Feld nicht besäen noch deinen Weinberg beschneiden sollst.“ (Leviticus 25,4)

    Und in der Auslegung geht es noch sehr viel weiter, etwa darum ob fruchtbringende Bäume überhaupt gefällt werden dürfen.

  10. Anette Schuett says:

    Atemberaubend, mit wie wenig Ahnung hier eine ganz offensichtliche PR und Anbiederung an Aktivisten-Propaganda hofiert wird.

    Dieser Blog hat nicht die Kompetenz zu beurteilen, was greenwashing und zeitgeistmäßige Umweltschutzpropaganda ist und was tatsächlich „der Umwelt“ nutzt.

    Solarzellen sind in der jetztigen Form nachweislich schädlicher für die Umwelt als jede andere Energiequelle – die Resourcen, die benötigt werden, übersteigen den Nutzen um ein vielfaches.
    Selbstverständlich kann Apple nicht auf Solarzellen setzen, sondern sie können nur zusätzlich zu der sicherern Energieversorgung durch Kohle oder Kernenergie zu bestimmten Zeiten auf diese Energie zurückgreifen. Das bedeutet, dass eine konventionelles Werk im Hintergrund immer mitlaufen muss und unter erheblichen Aufwand Strom aus den EEG dazu geregelt wird – das ist nur „wirtschaftlich“ durch Subventionen und macht zudem bisher wirtschaftlich profitable Werke (Kohle, KKW) unwirtschaftlich – denn es lohnt nicht Werke zu bauen, die nicht voll laufen dürfen, nur weil z.B. Apple gerne vorgibt „grüne Energie“ zu nutzen. Selbstverständlich macht es diese konventionellen Energien nicht überflüssig – im Gegenteil, je mehr Zufallsstrom, desto wichtiger sind schnell regelbare und verlässliche Energiequellen. Und plötzlich subventioniert man beide Stromarten – die sicheren konventionellen und die zufälligen „Erneuerbaren“, die zudem zur falschen Zeit Überangebote produzieren, die billig über die Grenze verscherbelt werden müssen, damit das Netz nicht überlastet wird, während der einfache Konsument das vierfache dafür zahlt, weil er die Subventionen tragen muss.
    Bitte – seid kritischer, wenn ihr solche Meldungen bringt bzw. enthaltet euch einer Wertung, wenn ihr nicht in das Thema eingestiegen seid.
    Genauso wie Sozialismus nicht „sozial“ ist, ist „grüne“ Energie nicht „nachhaltig“ und gut.

  11. Das von dir beschriebene Problem bezieht sich auf Deutschland (EEG). In den USA gibt es kein vergleichbares Gesetz, wenn dort Solarenegie unrentabel wird, dann baut sich keiner so eine Solarzelle aufs Dach/Feld.

  12. @Roman: Genau. Bitte noch mehr aus dem Märchenbuch 😉 Solche Informationen kann man anhand aktueller Geschehnisse lehren, dafür bedarf es keiner Bibel. Und noch einmal zum zweiten Mal für dich: Eindampfen, nicht einstampfen.

  13. Anette Schuett says:

    @Roman

    Ach ja?
    Einer der größte Skandale in Obamas Amtszeit hat mit Subventionen von Solarenergie zu tun – und die nächsten staatlich geförderten Unternehmen in der Branche wackeln.

    „Taxpayer loss due to Solyndra may be as high as $849 million
    http://washingtonexaminer.com/report-taxpayer-loss-due-to-solyndra-may-be-as-high-as-849-million/article/2511398

  14. @Caschy: Was wir heute als Umweltschutz bezeichnen, wurde vor 3000 Jahren schon in der Bibel gelehrt, nur waren so kleine Bibel-Füchse wie du nicht in der Lage das Buch zu verstehen. Kannst du dich überhaupt noch an die Kernaussage meines Kommentars erinnern? „Umweltschutz hat etwas mit der Bibel zu tun“, du hast das verneint.

    Und ja, man kann alles anhand aktueller Geschehnisse lehren, hat ja auch so gut geklappt in Deutschland 🙂

    Und wie bbm schon richtig sagte, wundere dich nicht, wenn dein Sohn mal zu den Taliban geht weil ihm geistig der Halt fehlt. Was du da außerdem meintest ist ‚eindämpfen‘.

    @Anette: Und wo steht da was von EEG? Ich lese da nur Skandal und eine mickrige Summe (im Vergleich), die Obama in den Sand gesetzt hatte, durch ein Förderprogramm. Das ist immer noch was anderes als das EEG. Da könntest du auch schreiben, Softwareprodukte sind unrentabel, weil auch IT-Firmen Geld vom Staat nehmen und dann pleite gehen.

  15. @Roman: Richtig. Du hast Recht, ich meine Ruhe. Alleine schon das Taliban-Konstrukt ist mir zuwider als Kommentar. Mir geht es hier nicht um das Buch, sondern um Werte. Dafür braucht man die Bibel nicht und das Schulfach auch nicht. Sorry, die Bibel als Grundvoraussetzung als „geistigen Halt“ zu nutzen. Is klar….. Alleine schon, welche Aussagen aus meinem Kommentar gesponnen werden.

    Aber hey – für mich ist deine Meinung zu akzeptieren 😉

  16. „Umweltschutz hat etwas mit der Bibel zu tun“ … what? Nur, weil eine Geschichtensammlung den Umweltschutz thematisiert, hat dieser gleich etwas mit dem Buch zu tun? Du verdrehst das etwas… Und warum fühlst du dich angegriffen? Es hat sich bisher keiner religionsverachtend geäußert also bleib entspannt…

  17. Anette Schuett says:

    Egal in welcher Form die Subventionen fließen, Physik lässt sich nicht überlisten – auch in den USA nicht …

    „U.S. government agencies have spent $154.7 billion on “renewable energy” with very little to show for it. Proponents of solar technology claim that their favored technology is on the verge of being competitive with traditional forms of energy, but they have made the same claim since at least the mid-1990s. Billions of dollars in subsidies later, solar still only comprises at most 0.2 percent of U.S. electricity production according to the Energy Information Administration. „

  18. Oh mein Gott. Diese peinlichen Kommentare hier von vermeintlichen Vorzeigechristen sind ja widerlich. Ohne jemanden direkt ansprechen zu wollen. Aber ja, Religion war einmal wichtig für das Volk (Opium fürs Volk), weil es einfacher war über die Jahrtausende, ungebildeten Menschen zu erklären was „richtig“ ist, wenn man ihnen sagen konnte „Gott will es so“. Heute haben wir die Bildung und persönliche Kompetenz ethisch zu begründen, warum gewisse Dinge richtig sind und gewisse nicht. Ich will jetzt nicht Kant und den kategorischen Imperativ auspacken, aber im Kern der Sache sind wir uns gesellschaftlich einig, dass man seine Taten hinterfragen muss und auch die Konsequenzen in Betracht ziehen muss. Man kann Werte wie Naturschutz auch begründen ohne „Gott will es so“ oder „Es steht so in der Bibel“.

  19. @Caschy: Was heißt es ist dir „zuwider“? Deine Argumentation sieht wie folgt aus: Religion hat in meinem Leben keinen Platz, also ist Religion überflüssig und hat mit dem Leben nichts zu tun. Diese Meinung akzeptiere ich, ich betone das hier mal, weil du das auch immer betonst. Aber sie ist eher schwach.

    Die Bibel vermittelt auch Geschichte, eine Lebenseinstellung und gibt Antworten auf Dinge, die der Mensch rational nicht verstehen kann. Deswegen ist der Einwand von ‚bbw‘ schon korrekt, dass durch fehlende Religion sich die Menschen Extremen zuwenden. Der Mensch als religiöses Wesen braucht den Glauben und sucht sich Ersatz.

    @death: „Nur, weil eine Geschichtensammlung den Umweltschutz thematisiert, hat dieser gleich etwas mit dem Buch zu tun?“

    Ja, wenn ein Buch klare Anweisungen zum Umweltschutz beinhaltet, dann hat dieses Buch etwas mit Umweltschutz zu tun. Logisch, nicht?

  20. @Anette Schuett: Du solltest nicht von Dingen schreiben von denen du anscheinend keine Ahnung hast. Denn weder Kohle- noch KK-Werke können die Regelenergie zur Verfügung stellen die du ansprichst. Tatsächlich ist es sogar so, dass Windkraftanlagen abgeschaltet werden, weil durch konventionelle Kraftwerke zu viel Grundlast erzeugt wird.
    Ein zweites Problem ist der mangelhafte Ausbau der Netze im Zusammenhang mit den Bemühungen der Stromkonzerne ihr Monopol auf die Stromerzeugung zu bewahren. Denn das ist deren Problem: Mit Strom der auf einem privatem Hausdach produziert wird, können die keinen bzw. nur sehr begrenzten (in Form von Durchleitungsgebühren) Gewinn machen. DAS ist der Grund warum die Energiekonzerne gegen Erneuerbare Energien sind.

  21. @Roman: Next try, insert coin. Alles was du in deinem Kommentar schreibst, ist mir in den Mund gelegt und falsch. Oder du versuchst etwas in meinen Aussagen erkennen zu wollen, was nicht wahr ist. Weniger Bibel-Geraffel, mehr Werte, Ethik und Co, was dem Menschen heute hilft.

  22. @Mario: Lesen will gelernt sein. Werte kann man vermitteln ohne einen Blick in die Bibel, aber es ging hier um die Aussage, dass die Bibel keine Umwelt-Kompetenz vermittelt. Das ist nachweislich falsch.

    Und wenn du hier mit Opium fürs Volk kommst, dann bin ich mal gespannt wer deine Prophete sind. Angela Merkel und Cem Özdemir vielleicht?

  23. gleichzeitig baut Apple mehr als 10’000 Parkplätze auf dem neuen Campus! Das ist eher das Gegenteil von Umweltschutz/Nachhaltigkeit…

  24. @Caschy: Auch meinerseits, ein zweiter Versuch, denn anscheinend weißt du nicht mehr was du geschrieben hast.

    „Umweltschutz, Nachhaltigkeit und der Umgang mit Ressourcen sollten im Bildungswesen einen größeren Platz einnehmen. Stattdessen könnte man Religion etwas einstampfen.“

    Ich sagte darauf:

    „Und du meinst Religion hat mit Umweltschutz nichts zu tun? Mal die Bibel gelesen…?“

    Daraufhin schreibst du:

    „@Roman: Habe ich. Nicht nur einmal. Und du darfst mir glauben: ich war so ziemlich der größte Fuchs im Fach Religion durchgehend. Deswegen treffe ich diese Aussage.“

    Der logische Schluss in deiner Aussage ist also, dass Religion nichts mit Umweltschutz zu tun hat. Das ist widerlegt.

  25. @Roman:

    Kann jeder soviel in der Bibel lesen und so viel an Gott glauben wie er will. Das hat allerdings in staatlich finanzierten Schulen nichts, aber auch gar nichts zu suchen.
    Wer seine Kinder unbedingt indoktrinieren will, kann das gerne privat tun.

  26. @Roman
    Das ist ja toll, dass unter anderem _auch_ in der Bibel was über Umweltschutz steht. Da steht aber genauso auch „Auge um Auge und Zahn um Zahn“. Was soll das also? Wozu brauchen wir Religion? Ich bin da voll bei caschy, weniger Zeit in staatlich vorgeschriebenen Glauben investieren und dafür mündige Bürger aus unseren Kindern machen, die aus Vernunft einsehen, dass man die Umwelt schützen sollte und nicht weil es in der Bibel steht.

    Und wie Angela Merkel für jemanden Prophet sein könnte, der Marx zitiert ist mir schleierhaft.Ich bin einfach, wie mein Vorposter Thomas, für eine Säkularisation ohne wenn und aber.

  27. @Roman: Wenn du schon so tust, als würdest du ein wörtliches Zitat bringen, dann sei doch auch so gut und kopier die Stelle 1:1, statt sie so abzuwandeln, wie du sie gerne verstehen möchtest.

    Caschy hat geschrieben: „Stattdessen könnte man Religion etwas eindampfen.“

    Nicht „einstampfen“. Und ja, das ist durchaus ein Unterschied.

    Genauso ist es sinnentfremdend aus

    „Alleine schon das Taliban-Konstrukt ist mir zuwider als Kommentar. Mir geht es hier nicht um das Buch, sondern um Werte. “

    ein

    „Was heißt es ist dir “zuwider”? Deine Argumentation sieht wie folgt aus: Religion hat in meinem Leben keinen Platz, also ist Religion überflüssig und hat mit dem Leben nichts zu tun.“

    zu machen.

    Wenn du schon auf so einem Niveau „argumentierst“, dann bist du eh nicht an einer Diskussion interessiert, sondern nur daran, deine eigene Meinung behälfsmäßig zu untermauern.

    Davon abgesehen darf man die Sinnhaftigkeit des Religionsunterrichts in unserer heutigen Zeit auch durchaus mal in Frage stellen. Mit Bibelzitaten gelingt es einem heutzutage jedenfalls nicht mehr, Jugendliche für den Umweltschutz zu sensibilisieren.

  28. @Roman: Bitte wo schreibt cashy explizit, dass seiner Meinung nach Religion nichts mit Umweltschutz zu tun hat, er schrieb lediglich, dass man keine Bbel braucht um Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu vermitteln.

    Roman, du bist eher derjenige, der hier Fehlinterpretationen hinlegt. Deine „logischen“ Schlussfolgerungen sind nunmal alles andere als logisch!

  29. @Thomas: Ich bin ja auch sehr dafür, dass Religion privat finanziert wird, aber dann wundere dich nicht, dass hier noch mehr Salafisten rumlaufen, die warten nur auf US-Zustände kombiniert mit dem deutschen Sozialsystem.

    De jure und de facto hat das was du hier absonderst mit der Realität nichts, aber auch gar nichts zu tun.

    @Mario: „Da steht aber genauso auch “Auge um Auge und Zahn um Zahn”. Was soll das also?“

    Gutes Beispiel für die Unfähigkeit sich mit Grundkonzepten der Bibel auseinander zu setzen. Was du da anführst ist eine eingrenzende Regelung. „Auge um Auge“ und nicht „Auge für Leben“ (deutsches System) oder noch besser „Leben für Auge“ (deutsches System vor 1945). Es wäre also gar nicht mal so schlecht, hätten sich die Deutschen mehr um die Bibel gekümmert.

    „Und wie Angela Merkel für jemanden Prophet sein könnte, der Marx zitiert ist mir schleierhaft.Ich bin einfach, wie mein Vorposter Thomas, für eine Säkularisation ohne wenn und aber.“

    Der hat nicht Marx zitiert, sondern die Toten Hosen, bei Marx lautet das ‚Opium des Volkes‘, also eine doch etwas andere Intention. Denn es gab nicht das Opium fürs Volk, sondern das Volk hatte Opium genommen. Egal.

    Merkel kannst du austauschen wie du willst, denn auch Marx ist ein Prophet seines Glaubens. Nichts anderes ist der Kommunismus. Propheten, Heilige Schriften, Tempel… Aber schau dir mal an, an welchem Punkt der Kommunismus Besseres proklamiert, als die Bibel? Sprengt hier aber den Raum, meine ich.

    @Flo: „Caschy hat geschrieben: “Stattdessen könnte man Religion etwas eindampfen.” Welche Relevanz hat das für meine Aussage? Wieder ein Kommentar am Thema vorbei, möchtest Caschy etwas unter die Arme greifen nicht? Süß.

    Mit Bibelzitaten könnte man die Jugendlichen für die Bibel sensibilisieren, mehr braucht es auch nicht. Denn ganz so am Leben vorbei geht die Bibel nicht.

  30. @bbm
    das Religion überhaupt an Öffentlichen Schulen unterrichtet wird ist ja schon eine Frechheit.
    Wer sich damit beschallen lassen will, kann doch außerhalb der Schule das gerne tun. Schule ist eine Bildungsanstalt und nicht verantwortlich für Verbreitung von Märchen über die Entstehung unserer Welt.

  31. Abgesehen von der Religionsdebatte:

    Es ist doch schon ein wenig merkwürdig, wenn ein Unternehmen, dass seine Komponenten allesamt fest verbaut, sich als besonders nachhaltig geriert.

    Es muss ja nicht gleich Projekt Ara sein, aber von einem nachhaltigen PC würde ich erwarten, dass ich defekte oder veraltete Komponenten austauschen kann und nicht gleich das komplette Gerät entsorgen oder ersetzen muss. Ähnliches gilt übrigens auch für Mobiltelefone (man denke nur an den Akku).

  32. Trollvorstellung *Popcorn*

  33. Kurze Erinnerung:
    Es ging in dem Post ursprünglich mal um Apple.

    Schade, dass ein in seinem Stolz verletzter Bibelritter glaubt, er müsse hier vollkommen vom Thema ablenken.
    Da kommt mir echt die Galle hoch.

  34. Puh, ich hoffe Apple meint das ernst und versucht hier nicht nur mit greenwashing die Zielgruppe zu erweitern.
    Ich bin ja schon lange der Meinung, dass Apple, die es schaffen ihre großen Margen zu erzielen, diesem Umstand dazu nutzen sollte Vorreiter im Thema Umweltschutz zu werden.
    Dazu zählten dann aber auch nachhaltiges Geräte-Design und halbwegs annehmbare (besser noch gute) Fertigungsbedingungen.
    Bis jetzt ist Apple für mich leider nur ein Blender, aber ich würde mich sehr gern vom Gegenteil überzeugen lassen.

  35. @Roman: man könnte die Bibel auch als Lehrbuch für Mathematik benutzen weil irgendwo Äpfel zusammengezählt werden. Man kann aber auch ein Mathematik-Lehrbuch auf dem Stand der Zeit benutzen. Was zielführender ist…

  36. Boah, also ich halte es jetzt wie Caschy und bedanke mich für die Diskussion und halte mich jetzt raus. Ob man mit einem Fundi-Christen oder einem Salafisten (deinem Lieblingsfeindbild) diskutiert ist eins zu eins das Gleiche.

    Was mich vor allem an deinen Posts stört ist die Abfälligkeit und Gehässigkeit mit der du diskutierst. Ausgesprochen christlich von dir.

    Da muss ich mich schon wundern. Ich hatte schon Gespräche mit sehr gläubigen Freunden, bei denen konnte ich aus Dikussionen etwas mitnehmen und hatte nicht das Gefühl, dass es ein „Kampf“ war, auch wenn es dort genauso wenig zu einer Einigung gekommen ist bezüglich der Meinungen.

  37. @namerp: „das Religion überhaupt an Öffentlichen Schulen unterrichtet wird ist ja schon eine Frechheit.“

    Wenn Allgemeinbildung eine Frechheit ist, dann ist das sicherlich richtig.

    @Joe: „Es ist doch schon ein wenig merkwürdig, wenn ein Unternehmen, dass seine Komponenten allesamt fest verbaut, sich als besonders nachhaltig geriert.“

    Ist doch wohl kein Kunststück zwei Schrauben am iPhone zu lösen, nicht wahr? Außerdem erledigt Apple das gern für dich. Nicht billig, aber machbar. Auch für Uraltgeräte…

    @Tim: „@Roman: man könnte die Bibel auch als Lehrbuch für Mathematik benutzen weil irgendwo Äpfel zusammengezählt werden. Man kann aber auch ein Mathematik-Lehrbuch auf dem Stand der Zeit benutzen. Was zielführender ist…“

    Theologie ist eine abstrakte Wissenschaft, aber auch für Mathematik, Physik und Wirtschaftswissenschaften bietet die Bibel interessante Aussagen. Gar nicht mal so schlecht, wenn auch mal im BWL-Studium an die Bibel angeknüpft wird. Unvermeidlich, wenn man bspw. von Zinsen und dem mittelalterlichen Zinsverbot spricht. Auch innerhalb der Bibel spielt man gern mit Zahlen und Statistiken (ja auch das ist ein eigenes „Kapitel“ in der Bibelwissenschaft – Kabbala.

  38. Ich finde es ehrlich gesagt immer wieder erstaunlich wie wenig Feingefühl bei so genannten „Religionsdebatten“ von allen Beteiligten bewiesen wird. Es wird pauschal der anderen Seite erstmal der Wahrheitsgehalt abgesprochen. Will man aber einen vernünftigen Dialog führen, ist das genau der falsche Weg.
    Es gibt, und das kann man nicht bestreiten, auch heutzutage noch Unmengen an Menschen die an die Bibel glauben. Andererseits lässt es sich auch nicht mehr bestreiten, das die Bibel von Menschen der jeweiligen Zeiten geschrieben wurde. Wenn ich also zum xten mal „Märchenbuch“ oder tausendmal zitierte Bibelzitate (komplett aus dem Zusammenhang und der Zeit in der die Stelle geschrieben wurde gerissen) höre schäme ich mich genauso für diese Person wie für „gläubige“ die Genausowenig Verständnis für die andere Seite aufbringen. Gerade für mich als gläubigen ist es jedesmal eine kleine Ohrfeige wenn jemand meinen Glauben so ohne weiteres als Schwachsinn oder Märchen bezeichnet. Niemand kann im Endeffekt beweisen, wer Recht hat. Kann man nicht den Glauben oder Nichtglauben des anderen einfach tolerieren? Diskussionen auf Augenhöhe sind ok, was die meisten Leute hier tun, nicht!
    Ich finde übrigens, das man Religion weiterhin Unterrichten sollte. Nicht als „Indoktrination“ wie es manche nennen (was ich aus meiner Schulzeit aber nicht bestätigen kann) sondern auf der Basis, das ein Großteil unserer Gesellschaft, unserem Rechtssystem und unserer Wertvorstellungen auf dem Christentum fußen und viele Kinder von ihren Eltern dieses Hintergrundwissen nicht mehr vermitteln. Wir sind nunmal ein christlich geprägter Staat und das wird sich in nächster Zeit nicht ändern. Da würde ich wenigstens wissen wollen, warum denn Ostern gefeiert wird und wo das alles herkommt. Übrigens ist meiner Meinung nach auch das Beibringen von „Nichtglauben“ eine Indoktrination und steht der Freiheit unserer Kinder ihren Glauben selbst zu wählen im Wege. Solange man ihnen nicht gleichermaßen die anderen Richtungen zeigt.
    Langer Text, kurzer Sinn: Ihr wollt auch, das eure Meinung akzeptiert wird. Kommt doch beim nächsten Mal einfach ein bisschen aus eurer Ecke heraus und akzeptiert! das euer Gegenüber einen anderen Glauben hat. Darum geht es nämlich: zu glauben. Nicht wissen! Dann lässt es sich auch viel entspannter diskutieren.

  39. Daumen hoch! Das zeigt mal wieder, dass Apple in vieler Hinsicht der Konkurrenz weit voraus ist.
    Ich möchte beim besten Willen nicht wissen, wie es bei den asiatischen Konzernen in diesem Punkt aussieht. Auch das werde ich bei meinem nächsten Notebook/Smartphone/Tablet Kauf mit abwägen.

  40. @Nekromis
    > ist es jedesmal eine kleine Ohrfeige wenn jemand meinen
    > Glauben so ohne weiteres als Schwachsinn oder Märchen bezeichnet

    Stimmt, da muss ich Dir Recht gaben, das finde ich auch unerhört!

    Auch wenn in Märchen bisweilen zu ähnlich drastischen Mitteln gegriffen und oft auch weithin sichtbar mit der Moralkeule umhergewedelt wird, verdienen sie wohl kaum, in die gleiche Kategorie eingeordnet zu werden.

    Danke, dass Du darauf aufmerksam gemacht hast.

  41. @Nekromis

    Es geht nicht um deinen Glauben sondern um das Buch.

    Und ja, man könnte in der Tat den Religionsunterricht etwas eindampfen. Eine Frechheit ist, dass man nicht mal Anspruch auf Ethik statt Religionsunterricht hat. Es ist 2014, nicht 1514.

  42. Von mir aus könnte man die Religion auch völlig einstampfen. Dann hätte man wenigstens seine Ruhe vor gewissen Fanatikern, die hier gleich vom Thema abweichen müssen, wegen eines Satzes. Und dann hier einen seitenlangen Glaubenskrieg führen 😀

  43. @Peter: Ja nun Peter, du hast es leider noch immer nicht kapiert. Vor Fanatikern wirst du deine Ruhe damit nicht haben oder meinst du mit „einstampfen“, dass Andersdenkende gleich ins KZ sollen, nur damit du deine Ruhe hast? Seltsam, was hier einige für ein Demokratieverständnis haben.

    @Nekromis: „Ich finde es ehrlich gesagt immer wieder erstaunlich wie wenig Feingefühl bei so genannten “Religionsdebatten” von allen Beteiligten bewiesen wird. Es wird pauschal der anderen Seite erstmal der Wahrheitsgehalt abgesprochen. Will man aber einen vernünftigen Dialog führen, ist das genau der falsche Weg.“

    Ich finde es ersteinmal erstaunlich, dass ich irgend jemandem den Wahrheitsgehalt seiner Meinung (!) absprechen soll. Ich habe ja nicht behauptet, dass der durch die Bibel vermittelte Glaube richtig ist. Ich sagte nur, dass die Bibel sehr wohl Aussagen zum Umweltschutz enthält und bei den 30 Kommentaren die nachgekommen sind, konnte das auch niemand ernsthaft widerlegen. Ob die Bibel nun Gottes Wort ist oder von Menschen geschrieben wurde, ist an dieser Stelle nicht relevant.

    Relevant ist aber, dass Caschy sich nebenbei als Bibelfuchs aufspielt und Behauptungen aufstellt, die grenzwertig sind. Nur scheint das von einigen Leuten bejubelt zu werden, ich frage mich warum.

  44. @Peter: Genieß‘ es doch, die Alternative wäre ein seitenlanger Krieg wie scheiße Apple ist weil die doch tatsächlich Parkplätze für ihre Mitarbeiter bauen und der Bildschirm nicht per Schnappverschluss am iPhone abgetrennt und nach ’nem Jahr gegen ein besseres Modell ausgetauscht werden kann. So gehen diese Kommentare netterweise völlig unter 🙂

  45. @Roman

    Warum unbedingt Demokratieverständnis? Nicht jeder hat unbedingt Bock auf eine Demokratie, ich persönlich finde z.B., dass ein Großteil der deutschen Wähler verkappte Idioten sind und nicht Wahlberechtigt sein sollten. Das widerspricht der Demokratie, aber das heißt nicht, dass ich es als Demokratie bezeichne.

  46. @Roman:
    Das hast DU ihm in den Mund gelegt:

    > Und du meinst Religion hat mit Umweltschutz nichts zu tun?

    Darauf hat Caschy geschrieben:

    > Deswegen treffe ich diese Aussage.

    und so seine Ursprungsaussage unterstrichen („etwas eindampfen“). Er hat Deiner Frage gar nicht zugestimmt, auch wenn Du das später so darstellst:

    > “Umweltschutz hat etwas mit der Bibel zu tun”, du hast das verneint.

    Nein, hat er nicht. Obwohl es durchaus richtig gewesen wäre: denn nur weil in der Bibel etwas über Umweltschutz steht, heißt das nicht automatisch, dass „Umweltschutz etwas mit der Bibel zu tun hat“, sondern nur dass „die Bibel etwas mit Umweltschutz zu tun hat“. Ein kleiner aber feiner Unterschied.

    Der Umkehrschluss ist nicht überall automatisch gültig.

  47. @Bernd: „denn nur weil in der Bibel etwas über Umweltschutz steht, heißt das nicht automatisch, dass “Umweltschutz etwas mit der Bibel zu tun hat”, sondern nur dass “die Bibel etwas mit Umweltschutz zu tun hat”. Ein kleiner aber feiner Unterschied.“

    Du verstehst Umweltschutz als eine gegebene „Institution“. Umweltschutz ist jedoch eine abstrakte Bezeichnung für abstrakte Konzepte. Jeder versteht etwas anderes unter Umweltschutz. In der Wikipedia steht: „Umweltschutz (umgangssprachlich auch Ökologie) bezeichnet die Gesamtheit aller Maßnahmen zum Schutze der Umwelt mit dem Ziel der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlage aller Lebewesen mit einem funktionierenden Naturhaushalt.“

    Und genau die Bibel enthält Maßnahmen um seine Umwelt zu schützen und gibt sogar Gebote vor, wie der Mensch in seiner Welt wirken soll. Was gibt es daran noch zu drehen? Kurzum, noch bevor der Begriff „Umweltschutz“ erfunden wurde, haben sich andere Menschen Gedanken darüber gemacht, wie sie mit dem ihnen Gegebenem umgehen sollten.

    Schlag auch mal nach unter „Bewahrung der Schöpfung“ oder „Tikun Olam“.

  48. @Roman
    > Du verstehst Umweltschutz als eine gegebene “Institution”.

    Offenbar hast Du einen Drang, anderen Gedanken zu unterstellen – das war ja schon gegenüber Caschy zu erkennen. Ich habe mich in keiner Silbe derart geäußert, sondern nur die Abfolge Eurer Aussagen rekapituliert (und die Unterstellung Deinerseits herausgestellt). Meine persönliche Sichtweise habe ich da komplett rausgehalten.

    > Und genau die Bibel enthält Maßnahmen
    > um seine Umwelt zu schützen

    Das hat doch niemand in Frage gestellt. Jedoch ist „Umweltschutz“ (wie auch immer definiert) nicht von der Bibel abhängig, nur weil dort – wie an anderen Stellen wie z.B. Naturreligionen nebenbeibemerkt auch – Aussagen zum Thema getroffen werden (möglicherweise in schriftlicher Form sogar dort zuerst). So what!?

    > Kurzum, noch bevor der Begriff “Umweltschutz”
    > erfunden wurde, haben sich andere Menschen Gedanken
    > darüber gemacht, wie sie mit dem ihnen Gegebenem
    > umgehen sollten.

    Und deshalb haben diese Gedanken einen Absolutheitsanspruch auf alle Zeit?

    Nochmal: die Bibel, hat etwas mit Umweltschutz zu tun (weil dort an etlichen Stellen etwas zu diesen Themen auftaucht) – Deine Aussage war jedoch:

    „Umweltschutz hat etwas mit der Bibel zu tun“

    und das ist so nicht richtig. Umweltschutz war und ist auch komplett ohne Bibel existent.

    „Die Bibel hat etwas mit Umweltschutz zu tun“

    wäre hingegen eine *inhaltlich* korrekte Aussage gewesen. Da Du Wikipedia-fest bist und scheinbar Leseempfehlungen magst, willst Du Dir dort vielleicht den Begriff „Aussagenlogik“ zu Gemüte führen.

    Umweltschutz braucht die Bibel nicht – Teile der Bibel greifen aber den Umweltschutz-Gedanken auf bzw. bestehen daraus.

  49. Mal davon abgesehen, das in der Bibel mit keinem Wort der Umweltschutz erwähnt wurde 😉
    Das kann man sich zwar gerne hineininterpretieren, aber es ist doch wohl eher, das man damals gar nicht anders konnte, als „grün“ zu leben! Was auch die zitierten Stellen nahelegen 😉

    Also hat die Bibel auch absolut nichts mit Umweltschutz zu tun 😛

  50. Vielleicht sogar im Gegenteil? Wieviele Bäume oder gar Wälder wohl schon für die Bibel dran glauben mussten? 😀

  51. Wenn es Apple gelingt:

    a) dem Druck der gierigen Aktionaere nach Profitabilitaet zu widerstehen und mehr als lediglich die kosteffektiven Loesungen zu implementieren

    b) den Zyklus aus GeraeteneuanschaffungDumping hin zu einem zirkulaeren zu durchbrechen

    dann sind sie in meinen Augen Vorreiter. Anders wird hier viel PR um „autonome“ Verbesserungen gemacht, die bei vielen Unternehmen ebenfalls geschehen, die nicht so einen Wind & Wirbel drum machen.

  52. @Bernd: Ich kürze das mal ab. „Nochmal: die Bibel, hat etwas mit Umweltschutz zu tun (weil dort an etlichen Stellen etwas zu diesen Themen auftaucht) – Deine Aussage war jedoch:
    “Umweltschutz hat etwas mit der Bibel zu tun” und das ist so nicht richtig. Umweltschutz war und ist auch komplett ohne Bibel existent.“

    Das ist zum Teil richtig. Umweltschutz gibt es ohne Bibel, ja. Das habe ich auch geschrieben, denn der „Umweltschutz“ bezeichnet ALLE Konzepte zur Erhaltung der Umwelt und die Konzepte, die die Bibel vorgibt sind unbestritten existent und werden auch von vielen Menschen so gelebt. Somit gibt es einen Umweltschutz der sich auf die Bibel bezieht. Da unsere Gesellschaft durch die Bibel geprägt ist, ist auch der Umweltschutz der Bibel ein Teil unserer Kultur.

    Große Leistung, dass wir das mal herausgestellt haben.

    @Peter: Wie erklärst du dir diesen Vers: „Aber im siebten Jahr soll das Land seinen Sabbat der Ruhe haben, einen Sabbat für den Herrn, an dem du dein Feld nicht besäen noch deinen Weinberg beschneiden sollst.“ (Leviticus 25,4)

  53. Das die Leute nicht arbeiten sollen! Aber Umweltschutz kommt mir da ganz sicher nicht in den Kopf xD

    Wie schon erwähnt, Umweltschutz war damals nun mal kein Thema. Die Geschichten aus der Bibel lassen sich oftmals auch nicht in unsere Zeit übertragen, da vollkommen veraltet. Das war eine völlig andere Zeit. Was heute passiert & wie die Welt nun ist, konnte man sich damals nicht mal im Ansatz vorstellen! Genauso wie wir nicht wissen was in weiteren 1000 Jahren ist…

  54. Was du behauptest steht da sicher nicht drin, die Leute müssen das Jahr über arbeiten. Wie soll das auch anders möglich sein? Dann würde man ja verhungern, dort steht explizit: “ „Aber im siebten Jahr soll das Land seinen Sabbat der Ruhe haben [..]“. Das LAND, soll seine Ruhe haben, nicht der Mensch.

    „Die Geschichten aus der Bibel lassen sich oftmals auch nicht in unsere Zeit übertragen, da vollkommen veraltet. Das war eine völlig andere Zeit.“

    Wie aufgezeigt ist das ganz offensichtlich nicht veraltet. Der überwiegende Teil der biblischen Gebote geht auf die Beziehung des Menschen mit seiner unmittelbaren Umwelt ein.

    „Genauso wie wir nicht wissen was in weiteren 1000 Jahren ist…“

    Auch in 1000 Jahren wird der Mensch mit seiner Umwelt auskommen müssen. Genau deswegen ist es oft besser die Bibel anzuführen, als irgendwelche kurzlebigen Trends die dir Angela Merkel und/oder die Grünen vorschreiben.

  55. coriandreas says:

    Für mich ist das Umweltprogramm sehr geschickt inszenierte PR. Traurig, dass Greenpeace darauf reinfällt. Klar, Standby-Werte sind ja super, aber wozu werden die Geräte gebraucht? Bestimmt nicht für Standby-Nutzung. Aber solange die Produktion nicht eingerechnet wird, Energie und Ressourcen wie seltene Erden ist das alles für die Katz. Denn besonders die Geräte von Apple sind so konzipiert, dass Ersatzteile sehr schlecht austauschbar sind bzw. man ist komplett abhängig von Apples Service oder Wohlwollen. Die Absicht ist doch klar. Je schlechter der Kunde mit Ersatzteilen die Lebensdauer verlängern kann, desto mehr Geräte können verkauft und ja, müssen dafür produziert werden. Und genau dieses sinnlose Neuprozieren taucht in keinem Bericht von Apple auf, es wird nur der Energieverbrauch nach dem Kauf bewertet und für die Verwaltung und die Shops des Konzerns, jedoch auch wieder nicht die Gesamtbilanz vor der Eröffnung von der Grundsteinlegung von Anfang an. Es wird auch weiterhin in Ländern mit sehr niedrigen Standards wie China produziert. Man sieht ja, wie lebenswert es in manchen Städten Chinas ist (WHO). Darüber steht im Umweltbericht natürlich nichts. Wozu auch? Hauptsache, die Aktionäre werden zufrieden gestellt. Es ist die einzigste Zielgruppe für diesen Bericht.

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