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Berliner Unternehmen DaWanda schließt die Pforten

Eines der wohl bekanntesten Berliner Startup-Unternehmen schließt nach 12 Jahren Betrieb ziemlich überraschend seine Pforten, wie die Website deutsche-startups.de berichtet. DaWanda bot seinen Nutzern die Möglichkeit, auf der Plattform selbst erstellte Produkte zu verkaufen, ein großer DIY-Markt quasi, der eine große Community an sich binden konnte.

Noch zuletzt hieß es vom Unternehmen ganz stolz, dass es endlich schwarze Zahlen geschrieben habe und im vierten Quartal des letzten Jahres demnach endlich kostendeckend arbeiten würde. Der Umsatz stieg um 21,4 Prozent auf 16,4 Millionen Euro, der operative Verlust lag „nur noch“ bei einer statt zuvor vier Millionen Euro.

Dennoch stiegen DaWandas Anteilseigner nun ziemlich plötzlich aus. Eine Stellungnahme des Unternehmens hierzu steht bislang noch aus. Als einer der Gründe wird die Konkurrenz aus Übersee genannt, Etsy – mit fast viermal so großer Nutzerbasis und seit 2010 auch in Deutschland vertreten. Vielleicht haben die richtigen Leute einfach nur mittlerweile erkannt, dass der Kampf nicht mehr lohnt.

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