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Bericht: Apple will bei iOS-Entwicklung die Strategie ändern

Schaut man sich die Update-Historie von Apple iOS 13 an, dann könnte man meinen, dass da in der Entwicklung einiges im Argen liegt. Die Geschichte soll sich zumindest mit iOS 14 nicht so wiederholen, wie es in einem Bericht des US-Mediums Bloomberg heißt.

Der neue Ansatz sieht vor, dass die internen Entwicklungsteams von Apple sicherstellen, dass Testversionen, sogenannte „Daily Builds“, zukünftiger Software-Updates unfertige oder fehlerhafte Funktionen standardmäßig deaktivieren. Die Apple-Tester haben dann die Möglichkeit, diese Funktionen über ein neues internes Prozess- und Einstellungsmenü mit dem Titel Flags selektiv zu aktivieren, um Auswirkungen zu testen.

Der neue Entwicklungsprozess soll dazu beitragen, dass frühe interne iOS-Versionen besser nutzbar sind. Vor der Entwicklung von iOS 14 haben einige Teams jeden Tag Funktionen hinzugefügt, die nicht vollständig getestet wurden, während andere Teams wöchentlich Änderungen vornehmen, heißt es aus den internen Kreisen des Unternehmens.

Die neue Strategie wird bereits bei der Entwicklung von iOS 14 mit dem internen Codenamen „Azul“ vor dem Debüt im nächsten Jahr angewendet. Apple hat angeblich auch erwogen, einige iOS-14-Funktionen bis 2021 zu verschieben, um dem Unternehmen mehr Zeit zu geben, sich auf die Leistung zu konzentrieren. Dennoch wird erwartet, dass iOS 14 mit iOS 13 in der Breite seiner neuen Funktionen konkurrieren wird, sagten die mit Apples Plänen vertrauten Personen.

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