Beoplay M5: B&O Play mit Chromecast- und AirPlay-fähigem Lautsprecher

Schaut man sich heute im Bereich der Lautsprecher um, so gibt es ein wesentlich größeres Feld als noch vor einigen Jahren. Bei vielen ist die klassische Stereoanlage raus, stattdessen setzen viele „nur“ noch auf portable oder drahtlose Lautsprecher, die dann auch via Bluetooth, AirPlay und mittlerweile auch Chromecast angesprochen werden können. Nun gibt es in Sachen Audio und Streaming nicht „den einen“ Standard, denn während Apple AirPlay nutzt, geht man bei Google mit Chromecast, bzw. Google Cast voran.

Diese Tatsache ist für viele Hersteller ein Grund, möglichst alles in die Lautsprecher zu packen, damit man potentiell auch eine größere Kundenschicht erreichen kann. So auch B&O Play, die mit dem Beoplay 5 auf der CES 2017 in Las Vegas ihren neuen Lautsprecher vorgestellt haben. 599 Euro kostet der Spaß, das vorab. Sicherlich spiegeln sich im Preis auch Dinge wieder, die man nicht auf dem Schirm hat, wenn man nur die Technik betrachtet.

Bang & Olufsen hat den Lautsprecher, der als Standalone-Lautsprecher mit Multiroom-Fähigkeit konzipiert ist, von der Designerin Cecilie Manz gestalten lassen. Ferner verwendet man ein akustisch transparenten Premium-Wollmischgewebe des dänischen High-End-Herstellers Kvadrat. Nun denn. Für mich sind das so Dinge, wo ich sage: fast egal – aber sicherlich wird es die Klientel auch geben, die auf solche Merkmale achten. Unter diesem Absatz noch einmal ein Bild, welches die Größe ganz gut visualisiert, nicht dass man denkt, der wäre nur so groß wie eine Play:1 von Sonos.

Über die eigene Lösung Beolink ist es bei B&O ja schon gefühlt 100 Jahr möglich, Lautsprecher zu vernetzen, im M5 ist zusätzlich noch Spotify Connect, AirPlay und Chromecast sowie Bluetooth enthalten. Android-Nutzer könnten so, falls vorhanden, auch die Lautsprecher Beoplay A6 und Beoplay A9 zusammenschließen, die ebenfalls in der Chromecast-Welt zuhause sind. B&O liefert noch eine App mit, über die man einstellen kann, ob der Lautsprecher an einer Wand oder in einer Ecke steht, dementsprechend wird der Sound justiert.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Schon erstaunlich wie wenig Klang man für so viel Geld bekommt. Diese ganzen Mono-Teile können einer ordentlichen HiFi Anlage nicht das Wasser reichen. Wer ein umfassend ausgestattetes System mit ordentlichem Klang sucht sollte sich mal die Music Cast Reihe von Yamaha anschauen/anhören.

  2. Da werfe ich doch mal Nubert z.B. in Verbindung mit Yamaha die Waagschale:
    http://www.nubert.de/nupro-im-nupaeckle/492/

  3. Die aktiven nuPros sind der Hammer. Habe die A200 getestet. Selten so präzise und mörderkräftige Aktivboxrn gehört…..

  4. Ja, mag ja sein. Nur Nuberts stellt sich niemand ins Wohnzimmer und – auch – bei Lautsprechern Wert auf Optik legt.

  5. Ich höre mit den Ohren, nicht mit den Augen.

    Nichts für ungut, aber wie taub muß man denn sein, seine Hifi-Anlage nur nach Optischen Kriterien auszusuchen?

    Interessanterweise musste ich mir wegen meiner Nuberts zu Hause aber genau dein Argument anhören.

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