Beep und Rocki machen alte Lautsprecher zu Sonos-ähnlichen Wireless-Speakern

Vernetzte Lautsprecher sind nicht nur komfortabel, sondern oft auch recht teuer. Wenn man bereits hochwertige Boxen zu Hause stehen hat, wäre eine andere Lösung sehr praktisch. Diese Lösung bieten sowohl Beep, als auch Rocki. Beide Systeme funktionieren recht ähnlich, wobei Beep auch direkt als Controller verwendet werden kann, während Rocki grundsätzlich eine App zur Steuerung benötigt. Beide Systeme sind noch nicht auf dem Markt, können aber bereits vorbestellt werden.

Beep

Die Beep Adapter können untereinander kommunizieren, sodass man auf Wunsch im ganzen Haus die gleiche Musik abspielen kann. Die Lautstärke bei Nutzung mehrerer Beep Adapter kann einzeln geregelt werden, entweder direkt an dem Gerät selbst, oder per App. Die Adapter sind relativ groß, bieten aber eben den Vorteil, dass man sie direkt bedienen kann. Sie können an alle vorhanden Boxen angeschlossen werden, die einen 3,5 mm Klinkeneingang, RCA oder optischen Eingang haben. Vorbesteller zahlen 99 Dollar, der Normalpreis beträgt dann 149 Dollar. Weitere Informationen findet Ihr direkt auf der Webseite des Herstellers.

Rocki

Als ich Beep sah, musste ich sofort an Rocki denken, die über ein Kickstarter-Projekt eine erfolgreiche Finanzierung hinter sich haben. Ebenfalls noch nicht erhältlich, aber auch für Nicht-Kickstarter-Backer bereits vorbestellbar. Rocki gibt es in 2 Ausführungen. Rocki Play kann mit Boxen verbunden werden, die einen 3,5mm Klinkeneingang oder RCA vorweisen können. Rocki Play erhalten Vorbesteller für 49 Dollar. Rocki Play+ besitzen zusätzlich noch die Möglichkeit zur Verbindung über HDMI oder ein optische Signal (TOSLink). Die Play+-Variante kostet 89 Dollar für Vorbesteller. Weitere Infos findet Ihr bei Rocki.

Die beiden Produkte bieten sicher nicht den gleichen Komfort wie die erweiterbaren Systeme von Sonos, wer aber eine einfache Lösung sucht, um vorhandene Boxen kabellos ansteuern zu können, findet hier zumindest eine Alternative, die auch nicht allzu teuer ist.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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18 Kommentare

  1. anstelle der lautsprecher mit 3.5mm klinkeneingang ist es doch bestimmt auch möglich die weit verbreiteten passivlautsprecher anzusteuern indem man den eingang des klassischen verstärkers nutzt oder ?

  2. Inwiefern unterscheiden sich nun die Systeme in Sachen Komfortabilität von den Sonos Systemen? Hätte da gerne was genaueres…

  3. Sind die beiden Geräte denn Airplay fähig? Sonst könnte man sich bei dem Preis auch gleich eine Airport Express hinstellen und über den Anschluss die externen Boxen anschließen (wobei ich hier nicht weiß, ob es dann möglich ist Musik in mehrere Räume gleichzeitig zu streamen)..

  4. Bringen die auch gleich Bluetooth mit?

  5. Ja, den Vorteil ggü. Eines Bluetooth Adapters sehr ich nicht, der braucht auch keine spezielle App…

  6. @mager
    Bluetooth hört sich wenn es sich dabei nicht um mini Lautsprecher handelt, einfach nur schrecklich an ^^
    Da es schlicht das Audio Signal sehr stark komprimiert.

    99$ sind aber eher teuer, dafür bekommt man schon ne AirPort Express und die kann AirPlay und einiges mehr. Da müsste das Teil hier schon weit aus mehr können.

  7. Dann nochmal: Was unterscheidet diese Systeme von einem Sonos? Da müssten sich die Sonos Systeme ja noch weniger lohnen…

  8. Vorteil: man ist nicht auf die Sonos-Lautsprecher festgelegt

  9. Unterstützt eins der beiden Systeme denn Google Music?

  10. Wieso wird hier von Boxen gesprochen? Ich finde das irreführend. Eine Box ist für mich umgangssprachlich ein passiver Lautsprecher. Nach meiner Erfahrung haben die recht selten Klinkebuchsen, geschweige denn HDMI, sondern müssen per Kupferdraht an einen Verstärker abgeschlossen werden. Ein tragbarer CD-Player in der Küche ist für mich keine Box. Im Wohnzimmer am Receiver wäre es noch praktisch, im Bad wird es da schon schwierig.
    Sonos ist also schon praktisch einfacher einzusetzen. Ein Gerät, guter Klang, beliebig erweiterbar, mit diversen Diensten kompatibel, eigenes Mesh-WLAN, etc. Klar, teuer, aber die sind ihr Geld wert. Zumal die Preise zu fallen scheinen.

  11. @lion: der größte Nachteil besteht darin, dass die Signal ab dem Empfänger unterschiedlich schnell verarbeitet werden. Manche Verstärker Schleifen den ton etwas länger durch und kleinere Radios z.b. Eben weniger lang. Somit ist der Ton aus verschiedenen Systemen NIE exakt synchron. Und es entsteht ein Echo-Effekt.
    Bei sonos übernimmt immer ein Lautsprecher die masterfunktion und alle mitangesteuerten übernehmen das Signal und geben es gleichzeitig sprich synchron aus.
    Ansonsten ist das beep Projekt schon einen Blick wert.

  12. @icancmpute: du hast recht, es werden nur aktive Einheiten angesteuert, was den eben erklärten Effekt verursachen wird.

  13. Wo gibt es denn hochwertige Lautsprecher mit klinkenanschluss?

  14. Als Besitzer eines Sonos Connect kann ich über diese Möchtegernlösungen nur lachen. Das fängt damit an, dass ich keine vernünftigen (!) Lautsprecher kenne, die einen Klinkenanschluss haben. Alles was „vernünftig“ ist, muss an einen extra Verstärker angeschlossen werden.

    Darüber hinaus bekommt man bei Sonos nicht nur Technik, sondern z.B. bei den Play Modellen vor allem auch KLANG. Der Play:3 kann locker einen Raum beschallen und ist vom Klang her auf sehr hohem Niveau. Konnte das ein paar Monate selbst bei mir zu Hause testen. Wenn ich da diese Brüllwürfel in den Videos oben sehe kann ich nur schmunzeln. Hätte ich keine Anlage, wäre ein Play:3 oder 5 das Mittel der Wahl.

    Außerdem habe ich bei Sonos eine gute Integration meiner Musiksammlung, sowie sämtlicher Musikdienste und man bekommt immer wieder Neue per Softwareupdate nachgereicht. Und das bei Geräten im meinem Fall von 2009 !

    Wäre noch der Support, der ebenfalls ausgezeichnet und schnell ist (Twitter).

    Sicherlich sind die Preise bei Sonos nicht ganz ohne, aber man bekommt von der Einrichtung bis zur Nutzung ein ausgereiftes System, das sich im späteren Verlauf auch beliebig erweitern lässt.

  15. @shad:kann dir nur zustimmen!
    Zugriff auf NAS, spotify, internetradio usw. nicht vergessen.

  16. Was Streaming Lösungen betrifft kann ich nur die gute, alte Squeezebox empfehlen! Habe einen Raspberry Pi als Media Server laufen und mir über ebay Squeezebox Receiver besorgt, die ich an Anlage und Tivoli Radio angeschlossen habe. Läuft ohne Probleme und man könnte die Ausgabe auch mittels des Raspberry Pi realisieren, dann bräuchte man erst gar keine original Squeezebox Geräte…

    http://www.squeezeplug.de/

  17. Lachen könnte man auch übet die Sonos Lautsprecher. Ja der Klang ist okay, aber bei weitem nicht wirklich gut oder gar überragend. Die Multiroomlösung ist klasse.
    Das bringt mir herzlich wenig wenn der Sinn des Ganzen: Klang zu reproduzieren eher mittelmässig ist.

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