BayernApp: Digitaler Verwaltungsservice startet

Die Bayerische Staatsregierung hat die neue BayernApp veröffentlicht. Sie soll Bürgern einen mobilen Zugang zu staatlichen und kommunalen Verwaltungsleistungen in Bayern zur Verfügung stellen. Sofern die zuständige Behörde einen Online-Antrag bereitstellt, können Anwender diesen direkt aus der App heraus starten. Außerdem erhalten Nutzer über die BayernApp Neuigkeiten zu verschiedensten Themen und eine Karte zeigt kostenfreie BayernWLAN-Hotspots in der Umgebung. Die App steht für iOS und Android zur Verfügung.

https://apps.apple.com/de/app/bayernapp-verwaltung-mobil/id1519799557

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.baystmd.bayernapp

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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22 Kommentare

  1. Das klingt irgendwie nach einer relativ nutzlosen App. Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber ich brauche zum Glück nur alle paar Jahre etwas von Behörden, dafür installiere ich mir nicht diese App…

    • der echte Florian says:

      Jetzt warst du so kurz davor, über deinen Tellerrand zu blicken, da du schon im Kern die richtige Frage stellen wolltest, und dann fehlten doch die letzten Zentimeter. Es wird bestimmt beim nächsten Mal klappen!

      • Naja, die eigentliche Frage ist doch der Mehrwert einer App gegenüber einer Website. Und den sehe ich nicht.
        Wie oft man den Dienst braucht spielt letztlich eine eher untergeordnete Rolle.

        Deinen Sarkasmus kannst du dir übrigens beim nächsten Mal sparen…

      • Der hier ist Klasse. Einfach ins blaue gepöbelt. 😀

    • Jonas Wagner says:

      Für nur 30 Minuten weniger Wartezeit bei einem Behördengang in fünf Jahren installiere ich mir gerne eine App. Auch wenn sie 2GB haben sollte und ich das über mobile Daten laden müsste.

      • Und sie dann für immer drauf bleibt, regelmäßig geupdated wird und dabei ohne Benachrichtigung weitere Berechtigungen anfordern kann?

        • Jonas Wagner says:

          Nein, ich kann sie auch einfach wieder löschen wenn ich sie nicht mehr brauche.

          • Das macht aber in der Praxis kaum jemand (und das ist einer der Gründe, warum du als Service-Anbieter Apps Webanwendungen gegenüber bevorzugen würdest).

            Stattdessen bleibt sie auf dem Gerät, es kommt zu Feature creep und irgendwann wird die Reichweite der App zum Argument dafür, mehr Dienstleistungen über sie abzuwickeln. .. und dann hat man die schelchteste Form einer digitalisierten Behörde die man sich nur vorstellen kann.

        • Ich glaube dir ja, dass du Angst vor allem und jedem hast. Aber zur Überwachung wird „der Staat“ wohl eher nicht auf offensichtliche Apps zurückgreifen. Und nur weil du den Schmarrn jetzt bei jeder App wiederholst, die auch nur einem annähernd staatlichen Zusammenhang steht, wirds trotzdem nicht wahrer oder richtiger.

          • Es zu wiederholen macht es nicht wahrer oder richtiger. Es ist bereits wahr und richtig.

            Hättest du richtige Argumente würdest du sie nennen und hier nicht an Dissen feilen wie ein drittklassiger Deutschrapper.

            • :-*

              Deine „Gechichtchen“ von den bösen alles-überwachenden staatlichen Apps werden sicher irgendwann wahr werden. Solange aber selbst die Anzeichen dafür nur in deinem Kopf existieren, werde ich dich wohl oder übel einfach nicht ernst nehmen können.

              Aber eines noch:
              Kommst hier mit „Hättest du richtige Argumente“…, dabei erzählst du hier seit gut einem Jahr schon das immergleiche unbelegte Μärchen über die CWA ohne dabei auf Argumente auch nur einzugehen. Wir können gern anfangen zu argumentieren, wenn du so viel liefern kannst, dass es nicht jedes Mal so unglaublich einseitig ist, und du anfängst, diese Argumente auch zu lesen.

  2. So etwas wäre doch als PWA oder Webapp im Allgemeinen viel besser, oder?

    Dann wäre es geräteunabhängig, datenschutztechnisch noch viel sauberer und nicht mal auf einen Store angewiesen.

    • Oliver Müller says:

      Ja. Völlig bekloppt, das wieder in eine proprietäre Äpp zu verpacken, wo es eine Webseite auch tun würde. Aber vermutlich haben sich da Berater und mehrere Softwareklitschen auf Kosten der Steuerzahler wieder eine goldene Nase verdient.

  3. Yeah wieder mal eine Lösung für ein Bundesland alleine….

    • So ist das halt in einem förderalistischen Staat.

    • Das ist halt unser Föderalismus. Eine App für sämtliche Kommunen ist nicht zu machen, da auch die Formulare sich zum Teil deutlich unterscheiden. Wünschenswert wäre es natürlich.

      • der echte Florian says:

        Es sind ja nicht nur die Formulare. Jedes Bundesland hat anders organisierte Behörden-Strukturen, andere Gesetzgebung und ja, auch andere Formulare. Ich frage mich aber auch, welchen Sinn es macht, eine bundesweite App heraus zubringen. Die Mehrheit hat einen Wohnsitz, einige zwei und ganz wenige mehr. Der Bedarf eines einzelnen bezieht sich also fast ausschließlich nur auf ein Bundesland. Und dann sollte das Bundesland auch die Hoheit über die App bzw. IT haben, damit es nicht noch langsamer vorangeht, weil alles wieder übergreifend abgestimmt werden muss.

        • Der Vorposter hat schon Recht, es sollte alles auf der niedrigstmöglichen föderalen Ebene gelöst werden, für größtmöglichen institutionellen Wettbewerb.

          Wir Techis haben nur alle nie Mal eine sozialwissenschaftliche Vorlesung gehört und denken deshalb, föderale Redundanz wäre ein Bug. 😀

          • Wenn man in der Schule in Geschichte nicht die ganze Zeit gepennt hat sollte man eigentlich wissen, warum Deutschland föderalistisch angelegt ist. Quasi das Gegenteil von dem was Politik und Verwaltung in der Zeit vor der Potsdamer Konferenz waren :-).

  4. Deutschland so: „Wir müssen mehr digitalisieren…. “
    Bayern bringt ne App und geht erste Schritte
    Deutschland so: “ Mecker dies, Mecker das…“

    Kein wunder wenn die Bereitschaft neues zu wagen immer kleiner wird weil ein großteil dieses Landes erst meckert bevor nachzudenken. Boah da kommt mir die Kotze hoch wenn ich manche Kommentare hier lese.

    Anstatt einfach mal zu schreiben: Geil, erster Schritt in die richtige Richtung. Freu mich auf das was noch kommt!

    • Geil, erster Schritt in die richtige Richtung. Freu mich auf das was noch kommt!

    • Statt sich zu freuen, dass Deutschland eine Zivilgesellschaft hat, die technisch versiert genug ist um eine inklusive, demokratische Digitale Gesellschaft zu erarbeiten hat man immer diese Untergangsprediger, die behaupten jede Kritik sei Rückschritt und wenn wir uns nicht direkt Hals über Kopf in die überwachungskapitalistische Dystopie stürzen dann sei das doch mittelalterlich, Stillstand oder mindestens noch Sabotage am Fortschritt.

      Stattdessen sollten wir unsere Situation als Chance sehen um auf offene Standards zu setzen, transparente Verfahren zu etablieren und datensparsame Lösungen zu präsentieren. Selbst wenn ein Großteil der Bevölkern das nicht versteht und nicht den Vorteil sieht gegenüber einer hübsch glänzenden, ach so einfachen, properitären Store-App.

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