Es ist schon einige Zeit her, als Apple das System iBeacon ankündigte. Wie die arbeiten, gebe ich mal stark vereinfacht wider: Die irgendwo angebrachten Transponder arbeiten im Bluetooth Low Energy-Bereich und warten nur darauf, mit vorbeilaufenden Smartphones Kontakt aufzunehmen um auf diese Nachrichten zu pushen, sofern der Empfänger die Erlaubnis erteilt hat, diese Nachrichten zu erhalten, beziehungsweise auch noch die App des Anbieters installiert hat. So könnte ich zum Beispiel durch die City laufen und der Getränkeladen pusht mir eine Nachricht rein, dass gerade Biersorte XYZ im Angebot ist, denn diese habe ich auf meiner Einkaufsliste – Prost.
Dieser erkennt Smartphones und sendet den Nutzern Nachrichten mit besonderen Angeboten. Die Übertragung erfolgt über Kurzstrecken-Bluetooth, das sogenannte Bluetooth-Low-Energy (BLE). Vorteil für Konsumenten und Händler: Für die Informationsübermittlung ist keine Internetverbindung notwendig. So können beispielsweise in Geschäften Kunden direkt am Regal informiert werden und die In-Store-Navigation nutzen.
Ladenbetreiber können mit barcoo beacons ihre Filialen für 50 Euro pro Monat beacon-fähig machen. Dabei übernimmt barcoo nach eigenen Aussagen neben der Installation der kleinen Sendegeräte den gesamten technischen und organisatorischen Aufwand. Einzelhandelsunternehmen können den Service auch mit ihren eigenen Apps nutzen, nicht nur über die barcoo-App. Bei barcoo spricht man davon, dass die App im deutschsprachigen Raum 13 Millionen Mal installiert sein soll. Kann ich mir nur ganz schwer vorstellen, klingt für mich nach einer ADAC-Zahl.
Beacons können eine interessante Sache sein, da sich bestimmte Dinge basierend auf Besucherzahl in der Nähe / Laden oder auf Basis einer Uhrzeit auslösen lassen. Ausstrahlende Läden sollten aber unbedingt einen echten Mehrwert bieten, sonst werden die Benutzer sicherlich schnell die Berechtigung zum Anzeigen von Nachrichten entziehen.