Banking 4i mit TouchID-Unterstützung

banking4i

Die Banking-App Banking 4i ist mit einer neuen Funktion auf der iOS-Plattform erschienen. Statt eines Passwortes für den Datentresor ist nun auch das Entsperren der App mittels TouchID möglich. In der App könnt ihr festlegen, ob ihr euer Passwort nutzt, oder aber zum Fingerabdruck greift. Beide Varianten sind möglich und lassen sich beim Start des Programmes im Startbildschirm wählen. Hier ist auch das direkte Aktivieren / Deaktivieren von TouchID sowie eine etwaige Passwortänderung möglich. Banking 4i gehört seit ein paar Wochen zu den Apps, die ich nutze. Sowohl für Android (heißt dort Banking 4A), als auch für iOS gibt es Apps, beide gibt es als Lite-Varianten, die jeweils nur ein Konto zulassen, für viele aber sicherlich ausreichend sind.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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22 Kommentare

  1. Sehr gut! Gerade bei Banking-Themen habe ich immer sehr kryptische Kennwörter und die Tippen sich auf der SmartPhone-Tastatur teilweise echt elendig…

  2. Top Banking App. Nutze es unter iOS. Hab vor allem nicht damit gerechnet, dass die Touch ID Unterstützung dann doch so schnell kommt. Kann Banking 4 nur empfehlen. Zu meinem Glück fehlt nur noch eine Mac Version.

  3. @smett: Ist schon bei Apple eingereicht, aber auch als Beta über die FB-Seite der Macher zu haben 🙂 Nutze ich seit ein paar Wochen.

  4. @caschy Besten Dank für den Tipp! Wird getestet.

  5. Finde ich ja eher fraglich, allgemein etwas mit Fingerabdruck zu schützen, „The decision, one of the first ones to deal with fingerprints and cellphones, confirms the fact that law enforcement agents can get access to a locked phone with legal means if they need to. At the same time a PIN or a password might enjoy more protection than a fingerprint.“ http://mashable.com/2014/10/30/cops-can-force-you-to-unlock-phone-with-fingerprint-ruling/

  6. @thekeil Ich wusste, dass genau dieses Thema kommt. Ganz einfach: Die Nutzung des Fingers ist optional, deswegen auch oben beschrieben. Pro-Tipp für die, die meinen, das Handy morgen abgezogen zu bekommen: Ausschalten. Recht auf Vergessen gibt es bei Pin, bei Fingerabdruck nicht. Nach dem Ausschalten wird die Pin angefragt 😉

  7. Wie findet ihr denn Banking 4 im Vergleich zu OutBank. Das nutze ich momentan.

  8. Ich nutze die Windows-Version schon seit Jahren und habe nach kurzer Prüfung mir direkt nach Erscheinem Banking 4A zugelegt. Die entsprechenden Datendatei kann unter Windows und Android genutzt werden und mittels Sync habe ich nun auf 2 Windows-Rechner und 2 Android-Devices immer die aktuelle Datendatei lokal vorliegen

    Ich mache mit dem Programm / der App mein komplettes Banking und nutze für Überweisungen etc. nicht mehr das Web-Frontend meiner Banken.

    Ich verwalte damit mehre Banken, Kredikarten (z.B. Amazon Visa-Card), PayPal usw.

  9. Wie sieht es denn mit dem Datenschutz bei Banking 4 aus ?
    Es gibt ja leider einige Banking Apps die Konto-Informationen auf deren Servern (irgendwo im Rechenzentrum und am „besten“ noch im Ausland) speichern.

    Wie ist das bei dieser App ?

  10. Soweit ich weiß speichert Banking 4 alles lokal in einer (verschlüsselten) Datei. Diese kann optional über Dropbox zwischen den Geräten synchronisiert werden.

  11. @Florian: Bin von Outbank zu Banking 4 gewechselt. Habe den Schritt null bereut. Das neue Outbank DE finde ich zwar nicht schlechter, als Banking 4, aber die Abo Politik und die Kommunikation der Outbank Macher sagte mir nicht zu.

  12. @Cashy und das Handy schaltest du dann also immer aus wenn du es gerade nicht in der Hand hälst? Weil abgenommen bekommst du es nicht mit einer Vorankündigung. Mal abgesehen davon ist Law Enforcement für eine Banking App sowieso nicht das Angriffsszenario. Wenn die Polizei wissen will was du auf deinem Konto anstellst gehen die zu deiner Bank mit einem Gerichtsbeschluss. Viel interessanter ist die Frage was passiert wenn dein Telefon gestohlen wird. Wenn sich ein solches System nur weit genug verbreitet, dann wird das sehr interessant Fingerabdrücke auszuspähen. Aber hey – What could possibly go wrong?

  13. @Stefan: Ich sehe den Fingerabdruck als Bequemlichkeits- nicht als Sicherheitsfunktion. Das darf jeder für sich entscheiden, wie er damit umgeht. Biometrie als solches ist böse 😉

  14. @Cashy: Für das Entsperren des Telefons ist das vielleicht auch noch akzeptabel – insofern ist Biometrie nichts böses. Beim öffnen einer Banking App geht es aber per se schon um Sicherheit und nicht um Bequemlichkeit. Allein dass das aber schon angeboten wird suggeriert es sei schon irgendwie sicher – ist es aber nicht. Ich finde eine solche Funktion einfach einen tiefen griff ins Klo. Demnächst fängt Opa Schaluppke dann an mit seinem Fingerabdruck PIN und TANs abzusichern – weil ist ja sicher.

  15. Also ich sehe das ganze unkritisch! Die Online-Banking Pins haben nur ~5 Stellen und sind wesentlich unsicherer als ein Fingerabdruck. Klar speichern solche Apps alle Pins für mehrere Kontozugänge im Klartext verschlüsselt auf dem Device, aber man kann mit einem Pin alleine wenig anfangen. Wesshalb auch die Banken kaum interesse haben Ihre Pin-Sicherheit zu erhöhen (mehr als 5 Stellen sind bei 80% aller Banken nicht erlaubt)…
    Abgesehen davon sind solche Apps entsprechend geprüft und wenn man sich keine Unsachgemäße Nutzung vorwerfen lassen kann (z.B. SMS-Tan auf gleiche Device) ist man eigentlich in jedem noch so schlimmen Fall abgesichert…

  16. @3rain3ug: Ob 5 Stellen PINs sicher sind darf man in der Tat bezweifeln, aber die kannst du wenigstens geheim halten und auch unbegrenzt oft ändern. SMS Tan ist ein guter Hinweis – auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Wie viele Leute werden wohl SMS auf ein anderes Handy schicken lassen? Die Frage ist doch ab welchem Punkt würdet ihr denn etwas nicht mehr mit Biometrie absichern? Denn wenn Biometrie vor allem mehr Bequemlichkeit als Sicherheit bringt ist die Frage wo das Maß an Sicherheit nicht mehr ausreicht.

  17. Bin auch vor einiger Zeit von Outbank umgestiegen und sehr zufrieden. Sowohl iOS als auch OSX ( die Beta, Final-Release unterwegs). Empfinde die Touch-ID-Implementierung als Erleichterung. Die Bedenken bezgl. der Sicherheit kann ich zum Teil verstehen, da es mit dem Fingerabdruck nur möglich ist, den Datentresor zu öffnen, nicht jedoch einen Kontorundruf zu iniziieren oder gar eine Überweisung zu tätigen. Wer natürlich die Online-Pin seines Kontos in der App speichert und sich die SMS aufs gleiche Gerät schicken lässt, auf der die App läuft (und somit gegen die AGB´s der Banken arbeitet) der bewegt sich auf dünnem Eis.

    @cashy: die kostenlose Version ist nicht nur auf ein Konto, sondern auf eine Bank limitiert, so dass du auch mehrere Konten bei der gleichen Bank nutzen kannst.

  18. @Sebschad Abfragen ja, das Umbuchen geht afaik nicht.

  19. @cashy: Meines Wissens schon. Als ich damals noch die Starter hatte, konnte ich sowohl zwischen meinem Giro und dem damit verbunden Spar umbuchen, als auch zwischen zwei verschiedenen Giro bei der gleichen Bank. Allerdings lief es hier wie bei einer normalen Überweisung ab.

  20. Ulysses Niemand says:

    Sehr interessante Artikel über Fingerabdrucksensoreneinsatz bei Smartphones:

    http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-04/samsung-galaxy-fingerabdruck-sicherheit/seite-2
    und „Darf mich die Polizei zwingen, mein Handy mittels Fingerabdruck zu entsperren?“
    (nein, braucht sie in Deutschland nicht. Sie darf DIch zwingen einen Fingerabdruck Deiner Finger abzugeben und fertigt einfach ein Modell. Mit 10 EUR Aufwand ist sie dabei.)
    http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-11/fingerabdruck-sensor-unsicher-passwort-nemo-tenetur/

    Beste Grüße

    Ulysses

  21. Ulysses Niemand says:

    Ich befürchte, dass die Banken die Nutzung von Fingerabdrücken zur Authorisierung von Bankordern ähnlich einstufen wird, wie das Aufschreiben/Aufbewahren der PIN in der Nähe der EC-Karte:

    Da muss der Bankkunde beweisen, dass die Diebe den Schaden per Skimming angerichtet haben, anderenfalls wird vermutet, er trage eine Mitschuld an den unbefugten Abbuchungen (PIN im Klartext bei EC-KArte aufbewahrt) und müsse den Schaden selber tragen.

    Also bis die Banken ein OK geben, wird mein Smartphone mit Kennwort entsperrt. 😉

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