AVM FRITZ!Repeater 3000 geht in den Handel

Manchmal dauert es ein bisschen: Der AVM FRITZ!WLAN Repeater 3000 wurde bereits im Sommer letztes Jahr angekündigt. Nun teilt AVM aber mit, dass das Gerät ab sofort in den Handel geht. Kostenpunkt: 129 Euro. Der Markstart geht quasi einher mit der Ankündigung neuer Geräte – diese kommen allerdings auch nicht gleich in den Handel, sondern erst später.

Der „neue“ Repeater von AVM funkt gleichzeitig im 2,4-GHz- und 5-GHz-Frequenzbereich. Über ein zusätzliches 5-GHz-WLAN-Band ist die Anbindung aller Geräte ins Mesh der FRITZ!Box möglich, denn über diesen separaten Kanal tauschen sich Mesh-Router und -Repeater aus. Der Mesh-Repeater 3000 nutzt das gesamte WLAN-Spektrum effektiv, damit alle Anwendungen wie Streaming oder Gaming stabile Verbindungen mit hohem Datendurchsatz erhalten. WLAN-Technologien wie Band Steering inklusive Idle Steering (11v, 11k) sind ebenfalls dabei und sorgen dafür, dass für Smartphones oder Tablets schneller das Frequenzband gewechselt werden kann – auch bei bestehender Verbindung. Die anderen Geräte, also FRITZ!Repaeter 2400,1200 und 600 werden im zweiten Quartal im Handel erwartet.

Technische Übersicht:

FRITZ!Repeater 3000

  • Leistungsstarker WLAN-Mesh-Repeater für besonders hohe Ansprüche an WLAN-Reichweite
  • Verfügt über drei Funkeinheiten, die gleichzeitig mit 2,4 GHz und 5 GHz arbeiten, max. Durchsatzraten: 400 MBit/s bei 2,4 GHz (2×2); 866 MBit/s bei 5 GHz (2×2) und 1.733 MBit/s bei 5 GHz (4×4)
  • Optimale Anbindung an Router/FRITZ!Box über eigenes 5-GHz-Band mit max. 4×4 (Uplink), unabhängiger zweiter Access Point im 5-GHz-Band (2×2) für die Anbindung von WLAN-Geräten
  • Erhöht schnell und einfach die Reichweite jedes WLANs
  • Einfache Einrichtung per Knopfdruck
  • Übernimmt WLAN-Name und -Passwort des bestehenden WLANs (an jedem WLAN-Router über WPS), sodass keine Änderungen an den WLAN-Geräten erforderlich sind
  • Überall beste WLAN-Performance dank Band Steering und AP Steering
  • 2 Gigabit-LAN-Ports für die Anbindung per Kabel oder zum Anschluss netzwerkfähiger Geräte
  • Farbige LEDs signalisieren verständlich Verbindungsaufbau und -qualität, optional per FRITZ!App WLAN den geeigneten Standort für beste WLAN-Verbindung finden
  • Repeater stehend für flexible Platzierung mit Maßen von 8,8 x 13,6 x 18,4 cm
  • Dimmbare LEDs
  • Niedriger Stromverbrauch im Standby und im Betrieb

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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22 Kommentare

  1. Da der 1750e bereits sehr hohe Übertragungsraten schafft, bin ich auf diesen hier sehr gespannt. Wer nur Internet für Smartphone und Notebook bereit halten will, der wird den 3000er nicht brauchen. Der wird eher interessant für die Anbindung ganzer Netze oder NAS-Systeme. Ich hoffe auf Übertragungsraten an die 80-100MByte pro Sekunde.

    • Was heißt nur, mit den ganzen Geräten will man nicht nur Bandbreite, sondern auch gute Latenz. Die wird gerne vergessen, ist aber viel wichtiger für das, was Lieschen Müller dann als „schnelles Internet“ bezeichnet. Unter Umständen reicht einem Haushalt schon eine Leitung mit 25 Mbit down, wenn außer WhatsApp, Web usw. nur Streaming genutzt wird. Die Latenz killt oft die geschmeidige Nutzung und der ahnungslose Heimnutzer zahlt monatlich mehr für einen Internetzugang der mehr Leistung bietet als er braucht (zuviel gibt’s nie, aber so wie der normale Pendler keinen Porsche 911 *braucht*…), auch weil die eigentliche Endnutzung oft in schlechter LAN Hardware verreckt, an der dann gespart wird. Am besten irgend einen Eigenmarken Router vom Provider zur Verfügung gestellt, EasyIrgendwas, dazu der billigsten Repeater den man finden kann und nur 2,4 GHz beherrscht. Aber mindestens VDSL 100 gebucht, falls verfügbar. Und sich über das lahme Netflix beklagen, schon zig mal im Familienkreis erlebt.

      Ich hab dann erstmal auf die aktuell beste Fritzbox und den aktuell besten AVM Repeater umgestellt und genau abgefragt was die Leute wirklich nutzen und meist auf VDSL 50 ein Downgrade zum nächstmöglichen Termin angestoßen und die Ersparnisse bei der Grundgebühr stottern die bessere Hardware im LAN langsam ab und das Nutzungserlebnis ist besser, alles flott und fehlerfrei.

      Wenn dieser Repeater den 1750E noch merklich übertrifft ersetze ich meine alte Fast Ethernet Verkabelung im Haus doch nicht mit Gigabit Ethernet sondern steige ganz auf WLAN um.

      • @Sabine, ein Kommentar der sich sehr gut liest, also ausgezeichnet geschrieben und zudem auch noch eine Menge sehr guter Ansätze und Erklärungen liefert. Prädikat: wertvoll. Selbstverständlich ernst und nicht ironisch gemeint!

        • Ja, die Sabine ist schon eine ganz feine mit ihren Kommentaren.

        • @Thorsten @Sabine Dem stimme ich zu. Da gibt es viele Parallelitäten. Ich sag nur viele Megapixel aber schlechter Sensor bei Kameras. Aber letztlich muss ich zugeben, da bin ich auch reingefallen. An der Infrastruktur spare ich auch gerne. Ich habe genug Leistung an der Dose aber dennoch ständig die Klage der Familie „Unser Internet ist heute wieder so lahm“. Heute, morgen schon nicht mehr und übermorgen dann wieder….

          • Aber hoffentlich kein Internet über Kabel TV? Denn liegt der Fehler vermutlich doch im Anschluss und nicht in der Peripherie.
            Internet über Kabel TV ist ein Shared Medium und damit ist die Leistung extrem von den Aktivitäten der Nachbarn abhängig und die gebuchten Datenraten zu fast keiner normalen Uhrzeit erreichbar.

            • Genau das.
              Und wenn die interne Netzwerk-Hardware (egal welcher Marke) die Latenz merklich negativ beeinflusst, dann ist da nichts schlecht, sondern irgendetwas defekt!
              Zudem haben Störungen z.B. beim Streamen nichts mit höherer Latenz zu tun (ob das nun 10ms oder 100ms zum Anbieter sind, spielt überhaupt keine Rolle), sondern immer mit zu geringer Bandbreite!

  2. Verfügen die aktuellen Fritzboxen denn ebenfalls über den zusätzlichen 5GHz-Kanal?

  3. Die braucht keinen. Der Sinn ist, dass sich der repeater mit 5 GHz mit der Fritzbox verbinden kann, und ein Client mit 5 GHz mit dem repeater verbinden kann, ohne dass sich die beiden Verbindungen beeinträchtigen.

    • Ich dachte der Sinn wäre, dass es analog zB Netgear Orbi einen eigenen 5 GHz Kanal gäbe, der nur für die Kommunikation zwischen Basis und Repeater da wäre?
      Wenn der 5GHz Kanal der Basisi ständig für die Kommunikation mit dem Repeater belegt wird, geht diese Bandbreite ja für die Clients verloren, die nicht am Repeater sondern an der Basis hängen.

  4. Hallo,

    habe derzeit im Flur eine FritzBox 7490 als Basis und im SZ einen Repeater 1750E, funktiniert bisher bestens, brauche nun etwas für WZ, da dort das WLAN-Signal einfach zu schwach ist. Da von der Basis 2 LAN Kabal im WZ liegen, hatte ich bisher überlegt dort noch einen Repeater 1750E per LAN Kabelbrücke anzuschliessen. Benutze derzeit VDSL50MBit, werde aber demnächst auf VDSL100MBit wechseln, vorallem wegen der höheren Uploadgeschwindigkeit von 40MBit, nun ist die Überlegung aufgekommen für das WZ eine FritzBox 7590 zu kaufen, diese könnte ich dort per LAN Kabelbrücke an der Basis betreiben und hätte noch mehrere zusätzliche GBit-Anschlüsse für TV, Streaming etc. und natürlich perfektes WLAN für die nächten Jahre… oder würdet Ihr die FritzBox 7590 als Basis empfehlen, diese kann zwar Super-Vectoring, welches zwar bei uns mit angeblich 175MBit verfügbar ist, mir aber zu teuer, so das ich es nicht buchen werde, oder hat die 7590 noch andere Vorteile? Das WLAN wird an der Basis in Zukunft abgeschaltet sein, den das benötige ich nur im SZ und WZ…

    • Wenn du im Flur weder LAN noch WLAN brauchst, dann patch doch einfach dein ankommendes DSL-Signal auf das LAN-Kabel ins Wohnzimmer. Dort reicht dann auch deine 7490. Ein zweiter Repeater fürs Schlafzimmer ist Ok. Aber generell wäre es immer besser diesen als Accesspoint zu nutzen, heißt bei AVM LAN-Brücke.

  5. Klingt alles prima. Habe den 1750E im Einsatz und würde gerne ein vergleichbares oder besseres Gerät einsetzen, wenn es denn auch noch eine Steckdose mitbringt. Mit dem 1750E ist diese im Moment leider belegt.

  6. Kann man diesen Repeater auch als AP und (bessere?) Alternative für den AccessPoint 4040 von AVM betreiben?

  7. Schade, dass laut AVM keine Wand-/ Deckenmontage vorgesehen sind. Hätte den 3000 gerne im Flur unter die Decke gehangen, als Ersatz für den 1750e als LAN-Brücke.

  8. @Sabine. Kann man gar nicht besser ausdrücken.

  9. Hat irgendjemand schonmal die „Leistung“ der Repeater von AVM (1750e oder auch der neue hier) im Vergleich zu einer Fritzbox selbst betrachtet? Mir gehts nicht so um die höchste zu erreichende Datenrate, sondern mehr um die Abdeckung.
    Ich habe eine 7490 als AP an einer 7590 hängen und würde gerne wissen, ob dieser neue hier als AP vielleicht doch bessere Dienste leistet.

  10. Also ich selbst nutze eine 7590 als Basisstation im ersten OG, einen 1750e auf dem Dachboden (für Kameras), einen 1750e im Büro (2 PC per Kabel dran, volle Bandbreite), einen 1750e an der TV Wand (PS4, SmartTV und Receiver) und einen 1750e im Unteren Flur für Kameras (Hof und Carport) Ich muss sagen die 1750e reichen dafür sowas von aus. Vorher hatte ich den TV direkt im Wlan und es gab ab und zu mal leichte Hänger bei Netflix, seit dem der TV an einem Switch hängt und dieses an den Repeater funktioniert alles super flüssig und auch gleichzeitig. Ich sehe jetzt keinen Vorteil der 3000 gegen über den 1750e, denn auch die 3000 blockiert die Steckdose!

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