Avast zieht sich Unmut zu

avast logoAvast, Anbieter von Sicherheitslösungen, zieht sich derzeit den Unmut vieler Nutzer zu. Starten wir einmal mit den Spielern: Beginnend gestern hat Avast Antivirus offenbar damit begonnen, die Gaming-Software Steam als schädlich einzustufen. In Folge dessen wurde Steam blockiert und in die Quarantäne geschoben. Nutzer haben daraufhin Avast deaktiviert und Steam nebst Spielen erneut heruntergeladen. Allerdings sollte dies auch anders möglich sein, bietet Avast doch in den Einstellungen die Möglichkeit, in die Virus-Quarantäne geschobene Inhalte wiederherzustellen.

Bildschirmfoto 2015-12-15 um 13.39.49

Hier wählt man Steam aus und teilt Avast mit, dass man die Datei wiederherstellen und in die Ausnahmeliste hinzufügen will. Avast hat ebenfalls wieder damit begonnen, sich selber in den Footern von ausgehenden Mails zu verewigen. Viele Nutzer haben daraufhin via Twitter protestiert. Das Ganze ist bei Avast allerdings eine Funktion, die in den Einstellungen deaktiviert werden kann, so der Avast-Support. Danach muss der Rechner allerdings neugestartet werden.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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26 Kommentare

  1. Schlangenölverkäufer says:

    Mal ne Verständnissfrage zu dem verewigen in den ausgehenden Mails.

    Setzt der Scanner dazu einen lokalen Proxy auf, um die Mail auf dem Weg vom E-Mailclient zum Server zu ändern?
    Macht der das auch bei verschlüsselten Verbindungen? – Sowas nennt man auch Man in the Middle Angriff…. Wie soll da der MAilclient noch die Zertifikate prüfen können?

    Man hohlt sich doch durch solche sinnlosen Programme mehr Probleme ins Haus als ohne

  2. Nach AVG und AVAST habe ich seit einiger Zeit Panda Free Antivirus, der ist res­sour­cen­scho­nender als die beiden anderen und erkennt vor allen Dingen deutlich besser die PUPs die ja mit vielen Programmen mitkommen. Abgesehen von einer (hin&wieder) Werbeeinblendung arbeitet Panda AV still im Hintergrund.
    http://www.pandasecurity.com/germany/homeusers/solutions/free-antivirus/

  3. @Hexo: Das ist egal, die Free und Premiumversion sind im Kern identisch – nur der Leistungsumfang variiert.

  4. Bei den Cybermonday bzw. Black Friday Angeboten von Amazon, bin ich schier aus den Wolken gefallen. Zuerst dachte ich, warum Amazon so einen riesigen orange-nen Balken ganz oben auf Ihrer Homepage zentriert, und dort alle Preise vergleicht, die nicht einmal billiger sind. Dieses ging 3 Tage, bis ich merkte das diese auf dem Ultrabook nicht so ist, sondern von Avast ein Feature wie der Feed in Emails … hier angeboten wird.

    Sofort habe ich auf allen 20 Rechnern (inkl. Agentur) deinstalliert, und bin so etwas von Avast enttäuscht und wirklich stinksauer. Da sich Avast wie Malware verhält!

  5. Ich habe das voll spät erst gemerkt, dass Avast sich in Mails verewigt. Ich nutze Googlemail im Browser und selbst da fügt es die Werbung unten dran (nach dem Senden-drücken). Echt unglaublich. In Programmen wie Outlook oder Thunderbird als Add-On würde ich das vielleicht erwarten, aber nicht im Browser selbst …

    An sich war mir Avast immer recht symphatisch.

  6. Ich möchte nicht sagen dass es generell keine gute Idee ist, einen Virenscanner zu installieren. Aber um lästige Viren und Hacker-Angriffe vorzubeugen sollte man lieber ein paar Sicherheitstipps beachten. 90 Prozent aller Computernutzer verlassen sich allein auf Schutzprogramme (meine berufliche Erfahrung). Besser ist es, sich auf Seiten wie https://www.bleib-virenfrei.de/ etc. ein wenig über sonstige Schutzmaßnahmen zu informieren. Oder einfach ein alternatives Betriebssysteme nutzen 😉

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