Avast zieht sich Unmut zu

avast logoAvast, Anbieter von Sicherheitslösungen, zieht sich derzeit den Unmut vieler Nutzer zu. Starten wir einmal mit den Spielern: Beginnend gestern hat Avast Antivirus offenbar damit begonnen, die Gaming-Software Steam als schädlich einzustufen. In Folge dessen wurde Steam blockiert und in die Quarantäne geschoben. Nutzer haben daraufhin Avast deaktiviert und Steam nebst Spielen erneut heruntergeladen. Allerdings sollte dies auch anders möglich sein, bietet Avast doch in den Einstellungen die Möglichkeit, in die Virus-Quarantäne geschobene Inhalte wiederherzustellen.

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Hier wählt man Steam aus und teilt Avast mit, dass man die Datei wiederherstellen und in die Ausnahmeliste hinzufügen will. Avast hat ebenfalls wieder damit begonnen, sich selber in den Footern von ausgehenden Mails zu verewigen. Viele Nutzer haben daraufhin via Twitter protestiert. Das Ganze ist bei Avast allerdings eine Funktion, die in den Einstellungen deaktiviert werden kann, so der Avast-Support. Danach muss der Rechner allerdings neugestartet werden.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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26 Kommentare

  1. „Avast hat ebenfalls wieder damit begonnen, sich selber in den Footern von ausgehenden Mails zu verewigen.“

    Klar, kann deaktiviert werden, dennoch ein völlig idiotischer Move.

  2. Karl Kurzschluss says:

    Eine Anti-Malware-Software wie die von Avast sollte schweigend, still und zuverlässig im Hintergrund agieren. Mehr verlangt niemand von ihr. Immer wieder erstaunlich, wie Software-Hersteller ihre Kundschaft so penetrant nerven wollen. Ich versteh’s irgendwo nicht.

  3. Avast war früher einmal ganz gut – aber es macht in letzter Zeit zu viele negative Schlagzeilen.
    Ich rate lieber zum WindowsDefender (mit der erweiterten Erkennung auch für Adware!) sowie Malwarebytes (idealerweise Premiumversion!).

    Windows-Defender um Adaware-Funktion erweitern:
    Eine Textdatei beispielsweise namens MpEnablePus.reg (nur die Endung ist wichtig) mit dem folgenden Inhalt anlegen:

    Windows Registry Editor Version 5.00

    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows Defender\MpEngine]
    „MpEnablePus“=dword:00000001

    Anschließend diese angelegte REG-Datei per doppelklick ausführen und in die Registrierung integrieren – fertig.

  4. Avast ist schon vor langer Zeit von meinem Laptop geflogen. Hatte schon damals Probleme mit der Fehleinstufung von Schadsoftware. Windows Defender tut seinen Job seit dem ohne Probleme und Macken,

  5. @bongo: sehe ich auch so! Hast du schon um die Adwareerkennung erweitert?
    Ist ein Tipp von c’t und wurde auch von MS entsprechend kommuniziert. 🙂

  6. @ Chris1977 ce
    Danke für den Tipp! Werde es gleich mal testen.

  7. Wie kann sowas geschehen? Da kann Avast auch gleich bei MS-Office anspringen. Steam ist so weit verbreitet, da muss doch mal jemand mitdenken und auffallen. Testen die ihre Software nicht?

  8. @chris1977, nein noch nicht, werde ich aber definitiv ausprobieren, danke für den Tipp!

  9. Bitte schön 🙂
    Bedankt euch bei MS bzw. c’t für die Info – ich habe es lediglich wiedergegeben.

    Hoffe der WindowsDefender bessert sich noch etwas in der Erkennung, aber mit der Adwareerweiterung erkennt er schoneinmal wesentlich mehr. 🙂

    Als 2. Meinung empfehle ich auch noch immer Malwarebytes. TOP!

  10. Ich empfehle einen Mac zu verwenden, weniger zu spielen und den Allerwertesten der Wertschöpfungskette zur Verfügung zu stellen.

  11. FriedeFreudeEierkuchen says:

    Windows Defender hat aber in den Vergleichstests bisher nicht gut abgeschnitten. Siehe https://www.av-test.org/de/antivirus/privat-windows/

  12. @FriedeFreudeEierkuchen: In Kombination mit Brain.exe sowie Malwarebytes (idealerweise als Premiumversion mit OnAccess Funktion) genügt das – wenn man mit Hirn am PC unterwegs ist und nicht auf alles klickt und installiert.

  13. Und zu diesen Tests sag ich nicht viel, denn wer Sponsort sowas denn?
    Es gab einen Test in dem Malwarebytes einmal mitgetestet wurde (glaube ich im Sommer diesen Jahres) und die Erkennung/Bereinigung hat alles andere geschlagen – danach war es nimmer vertreten in den Tests – seltsam oder?

  14. Ich finde es generell eine Frechheit wenn ein Virenscanner sich als Standard Einstellung in ausgehenden E-Mails verewigt. Das ist ein absolutes nogo und disqualifiziert die Software augenblicklich.
    Ein Virenscanner hat komplett unauffällig im Hintergrund mitzulaufen ohne den Benutzer mit irgendetwas zu nerven und sich erst dann – und zwar wirklich NUR dann zu melden wenn es etwas ernsthaftes zu melden gibt.

  15. Mich nervte Avast auch schon oft. Immer bei meiner eigenen kleinen EXEs. Es flog bei mir deshalb auch irgendwann mal.

  16. Kann nur schmunzeln wenn ich das so lese… Linux ftw ^^

  17. Nutze auch nur noch den Windows Defender. Kann zwar nicht ausschließen, dass mein Rechner virenfrei ist, das kann @mercalli12 mit einem Mac aber sicher auch nicht.
    Von daher danke @chris1977 ce für den Tipp mit der Erweiterung mittels Registryeintrag des Defenders!

  18. @FriedeFreudeEierkuchen
    die normalen Tests haben immer eine enorme Anzahl an Viren mit getestet die nur im Labor vorkommen. Nur dadurch können sich bezahl Virenscanner von der Gratis Konkurrenz deutlich absetzten. Wenn man ohne diese nutzlosen Viren testet sieht das Ergebnis gleich viel anders aus und dann sind alle mehr oder weniger gleich auf. Deswegen hat ein Bezahl Scanner keinen größeren Mehrwert gegenüber den WinDefender was die Virenbekämpfung an geht.

  19. @icancompute: Bitte schön. Es ist aber dennoch immer Ratsam grade in Sicherheitsfragen eine 2. Meinung einzuholen – hierzu würde ich dir Malwarebytes Antimalware empfehlen.

  20. Handelt es sich bei diesen „Problemen“, die übrings bei jedem Anbieter passieren können, um die Free oder die Premiumversion?

  21. Schlangenölverkäufer says:

    Mal ne Verständnissfrage zu dem verewigen in den ausgehenden Mails.

    Setzt der Scanner dazu einen lokalen Proxy auf, um die Mail auf dem Weg vom E-Mailclient zum Server zu ändern?
    Macht der das auch bei verschlüsselten Verbindungen? – Sowas nennt man auch Man in the Middle Angriff…. Wie soll da der MAilclient noch die Zertifikate prüfen können?

    Man hohlt sich doch durch solche sinnlosen Programme mehr Probleme ins Haus als ohne

  22. Nach AVG und AVAST habe ich seit einiger Zeit Panda Free Antivirus, der ist res­sour­cen­scho­nender als die beiden anderen und erkennt vor allen Dingen deutlich besser die PUPs die ja mit vielen Programmen mitkommen. Abgesehen von einer (hin&wieder) Werbeeinblendung arbeitet Panda AV still im Hintergrund.
    http://www.pandasecurity.com/germany/homeusers/solutions/free-antivirus/

  23. @Hexo: Das ist egal, die Free und Premiumversion sind im Kern identisch – nur der Leistungsumfang variiert.

  24. Bei den Cybermonday bzw. Black Friday Angeboten von Amazon, bin ich schier aus den Wolken gefallen. Zuerst dachte ich, warum Amazon so einen riesigen orange-nen Balken ganz oben auf Ihrer Homepage zentriert, und dort alle Preise vergleicht, die nicht einmal billiger sind. Dieses ging 3 Tage, bis ich merkte das diese auf dem Ultrabook nicht so ist, sondern von Avast ein Feature wie der Feed in Emails … hier angeboten wird.

    Sofort habe ich auf allen 20 Rechnern (inkl. Agentur) deinstalliert, und bin so etwas von Avast enttäuscht und wirklich stinksauer. Da sich Avast wie Malware verhält!

  25. Ich habe das voll spät erst gemerkt, dass Avast sich in Mails verewigt. Ich nutze Googlemail im Browser und selbst da fügt es die Werbung unten dran (nach dem Senden-drücken). Echt unglaublich. In Programmen wie Outlook oder Thunderbird als Add-On würde ich das vielleicht erwarten, aber nicht im Browser selbst …

    An sich war mir Avast immer recht symphatisch.

  26. Ich möchte nicht sagen dass es generell keine gute Idee ist, einen Virenscanner zu installieren. Aber um lästige Viren und Hacker-Angriffe vorzubeugen sollte man lieber ein paar Sicherheitstipps beachten. 90 Prozent aller Computernutzer verlassen sich allein auf Schutzprogramme (meine berufliche Erfahrung). Besser ist es, sich auf Seiten wie https://www.bleib-virenfrei.de/ etc. ein wenig über sonstige Schutzmaßnahmen zu informieren. Oder einfach ein alternatives Betriebssysteme nutzen 😉

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