Automatische Transkription: Googles App für Umwandlung von Sprache zu Text ab sofort für Android verfügbar


Im Februar hat Google neue Apps vorgestellt, die es Menschen mit Einschränkungen einfacher machen sollen. Eine davon war Automatische Transkription. Die App wandelt gehörte Sprache in Text um und zeigt diesen auf dem Display an. Das Ganze funktioniert ab Android 5.0, sollte also mit einer Vielzahl an sich im Umlauf befindenden Smartphones kompatibel sein.

In den Einstellungen kann man allerlei Dinge festlegen, zum Beispiel die Schriftgröße ändern. Aber man kann auch festlegen, dass Vulgärsprache zensiert wird. Das habe ich mal ausprobiert und das funktioniert erstaunlich gut. Statt schlimme Worte sieht man dann nur den Anfangsbuchstaben und eben Sterne. Angezeigt wird übrigens auch, wenn Musik gespielt wird oder andere Geräusche wahrgenommen werden.

Ebenso lässt sich in den Einstellungen eine Zweitsprache festlegen, das kann auch ganz nützlich sein, falls man vielleicht mit mehreren Leuten unterschiedlicher Sprachausrichtung kommuniziert. Auf Wunsch kann man die Aufzeichnungen auch speichern, drei Tage lang bleiben sie dann verfügbar. Verarbeitet werden die Aufzeichnungen aber sowieso, dessen sollte man sich bei Nutzung von so etwas schon bewusst sein.

Automatische Transkription
Automatische Transkription
Entwickler: Research at Google
Preis: Kostenlos

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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15 Kommentare

  1. Peter Brülls says:

    „Verarbeitet werden die Aufzeichnungen sowieso“. Nein, nicht sowieso. Ich verstehe, dass sie sich das zur Zeit einfach machen und einen Riesenwust an Testdaten haben wollen.

    Aber man sollte das nicht bagatellisieren und normalisieren: sobald die Geräte technisch in der Lage sind, das auf dem Gerät zu machen, gehört es dahin.

    Beim diktieren auf englisch geht es ja auch.

    • Auch beim diktieren auf deutsch geht das ganz ohne Verarbeitung in der Cloud… man muss nur das deutsche Offline-Spracherkennungspaket runterladen…
      Wirklich unverständlich, warum das jetzt nur Cloud sein soll? Ist es das überhaupt?

      • Wie lädst Du das herunter? Ich fand bei mir nichts.

        • Auf meinem Sony-Handy: In den Einstellungen, „Sprachen und Eingabe“ -> „Tastatur und Eingaben“ -> Bildschirmtastatur -> Google Spracheingabe -> Offline-Spracherkennung. Das Paket für „Deutsch“ ist 39MB groß.

      • Peter Brülls says:

        Ich benutze iOS, daher wusste ich es nur von Englisch.

      • Habe das deutsche Offlinepaket zwar installiert, aber ohne Internetverbindung tut sich nix…

        • Bei mir ist es wie bei @karlchen:
          Offline geht im Moto X Play, Android 7.1.1, nichts. im leeren Bildschirm oben links ein durchgestrichenes Wolke Zeichen + Text
          „App ist offline. Du siehst weiter Geräuschereignisse, aber keine Transkription.“

  2. Auf meinem Pixel war das schon zur I/O verfügbar 🙂

    Funktioniert richtig gut 😀

    Nur schade, dass dann der Button zum Bildschirm drehen nicht mehr funktioniert, sobald diese Bedienhilfen unten eingeblendet werden. Ich hab das automatische drehen bei mir deaktiviert.

  3. Jetzt müsste man das Ergebnis nur noch kopieren können. Geht doch nicht, oder?

    • Mir gelang das Kopieren auf Android 7.1.1 auch nicht – und, nachdem ich 3 Tage speichern eingestellt hatte, gestern plötzlich doch, allerdings nicht auf Anhieb sondern erst nach mehreren Versuchen ( als hätte mein Kopieren-Befehl 3 Min gebraucht, um anzukommen).

  4. Bei „Verlauf löschen“ löscht die App keinen Verlauf.
    Ich muss da immer erst zu Apps und dann „Daten/cache löschen“

    Wer hat eine Lösung?

    Sonst tolle App!

  5. Mann, Mann, was ist das für ein Schülerzeitungs Text?! Da wird eine interessante App beschrieben, ohne dass irgendwo der konkrete App Name erwähnt wird. Auch ein Download Link fehlt. Ist das jetzt online Journalismus 2019, das Rätsel zum selber googeln?
    UPDATE
    Das selber googeln hat erbracht, dass die Transkription offenbar über die Android Einstellungen aktiviert wird. Nur wie das funktioniert, geht aus dem obigen Text natürlich nicht hervor.

    • Also, ich entnehme dem Artikel sowohl den Namen der App, als auch einen Link, direkt auf den App-Store, und dazu musste ich nichteinmal den Blog besuchen, da hätte sogar der RSS-Feed gereicht. Im Gegensatz zu vielen anderen Blogs und Quellen empfinde ich das als absolut vorbildlich.

      • Ok, Du hast insofern recht, als die App offenbar „Automatische Transkription“ heißt, was von mir als Beschreibung einer Funktion, nicht aber als App-Name verstanden wurde. Mein Versehen. Einen als solchen gekennzeichneten Download Link für die App gibt es in der mobilen Ansicht auf dem Handy nicht. Wieso der Link nicht im Text gesetzt ist, sondern (in der Desktop Ansicht) irgendwo auf der Seite versteckt wird, verstehe wer will.

        • Sascha Ostermaier says:

          Da ist kein Link versteckt, sondern als App-Box unter dem Text platziert, wie in 90 Prozent der Fälle, wenn wir über Apps berichten. Die ist sowohl mobil als auch auf dem Desktop nutzbar. Der App-Name sind die ersten zwei Worte der Überschrift, so viel Textverständnis braucht es da doch gar nicht? Aber Hauptsache Deinen ersten Kommentar mit „Schülerzeitungstext“ einleiten.

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