Autobahn App 2.0 im ersten Quartal 2022 geplant

Über den Start der Autobahn App hatten wir umfassend berichtet. Gut kam die App nicht an, wenn man sich so Nutzer- und Medienechos angeschaut hat. Aber: Laut Berichten der dpa (u. a. im Handelsblatt zu lesen) ist nun aber die Autobahn App 2.0 im ersten Quartal 2022 geplant. Ziel sei es laut Bericht, die App „noch nutzerfreundlicher und serviceorientierter“ zu gestalten.

Bei der App 2.0 sollten neue Features auf Basis der bisherigen Nutzerreaktionen hinzukommen. Ein Beispiel seien „dynamische Informationen“ für LKW-Fahrer. Dabei sollen bundesweit freie Stellplätze auf LKW-Parkplätzen angezeigt werden.

420.000 Installationen hat die App bisher hinter sich gebracht. Der Bund hat für die Entwicklung der Autobahn-App bisher über 1,2 Millionen Euro ausgegeben, einige Euro dürften nun folgen. Der Grünen-Verkehrspolitiker Stefan Gelbhaar hatte damals schon kritisiert: „Mehr als eine Million Euro für eine App ohne jeglichen Mehrwert – das ist eine Posse und damit ein Fall für den Rechnungshof„.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Das Geld sollte die neue Bundesregierung lieber zur Instandhaltung der Autobahn verwenden, anstatt damit eine App zu finanzieren die für die meisten Autofahrer keinen Mehrwert bietet. Ein Betrag von mehr als 1,2 Mio. € würde auch dem dringend notwendigen Ausbau der Ladeinfrastruktur für BEV gut zu Gesicht stehen.

  2. Was wirklich wichtig wäre fehlt: Eine Funktion mit folgenden Infos: Fahrtrichtung, Autobahn A**, ggf. zwischen welchen Anschlussstellen und KM-Punkt. Ich war vor einigen Monaten als erstes unbeteiligtes Fahrzeug nachts an einem etwas schwereren Verkehrsunfall (Alter Golf > Leitplankel inks > Leitplanke rechts > auf die Seite gelegt) und ich wusste nicht wo ich bin, ich konnte der Leitstelle nicht mal die Autobahn sagen (da ich auf der Rückfahrt aus dem Urlaub war und in NRW so viele verschiedene sind) und musste erst umständlich gucken welche Dörfer/Städte in der Kartenapp in der Nähe sind, was aber auch schwierig war, da es nen totales Gewusel an Autobahnen in der Gegend war und genau an der Stelle kein KM-Schild in Sichtweite am Autobahnrand stand. Kennt jemand eine andere App welche diese Infos liefert?

    • Joe Appleby says:

      Bevor man lange nach dem Ort sucht, 112 anrufen. Heutzutage haben die Notrufstellen die Möglichkeit, via AML die Position automatisch zu bestimmen. Das Handy übermittelt die GPS Daten mit mehreren stummen SMS (eine sofort, eine nach 15, eine nach 30 Sekunden) an die Notrufstelle. Dabei ist egal, ob Ortungsdienste aus sind, die werden dafür aktiviert. Rettungsmittel werden losgeschickt, so wie ein Anruf eingeht, da wird heut nicht mehr lange gewartet.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Mobile_Location

      Ansonsten: die Leitpfosten am Straßenrand können auch Angaben zum Ort aufgedruckt haben. Das ist aber noch nicht einheitlich.
      Oder: SOS-Taste im Auto drücken. Neuere Fahrzeuge haben sowas, dabei werden auch die Koordinaten übermittelt.

    • Google Maps liefert ja recht einfach GPS-Koordinaten. Das sollte der Leitstelle doch in jedem Fall helfen?

    • Der Standort wird beim Notruf automatisch übermittelt. Warum sich nach dem Unfall den Kopf zerbrechen und noch extra die Autobahnapp öffnen wollen?

  3. Ist das wie bei „Squid Games“, wer es nach drei Minuten nie wieder geschaut hat, der wird trotzdem als glücklicher Seher gerechnet?

    Ja, ich hatte die App auch auf dem Handy, für einen Tag.
    Danach runter geworfen und entschieden, daß ich die wohl nie brauchen werde.

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