Auto Enhance von Fotos bei Google+ – funktioniert das gut?

Auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz Google I/O wurden auch weitreichende Funktionen des sozialen Netzwerkes Google+ vorgestellt. Darunter auch Auto Enhance für Fotos – eine automatisierte Verbesserung eurer Fotos, die keineswegs übertrieben Fotos verbessert, sondern diese mit ausgeklügelten Algorithmen natürlich verbessern will.

Auto Enhance

Dabei ist es interessant zu wissen, dass jederzeit die Originale eurer Bilder beibehalten werden, ihr also nicht befürchten müsst, mit dieser automatischen Verbesserung etwas kaputt zu machen. Google hat mittlerweile eine Informationsseite ins Netz gestellt und auf dieser jede Menge Bilder gesammelt, die die neue Funktion Auto Enhance und die so verbesserten Fotos in der Gegenüberstellung zum Original zeigen. Interessant finde ich halt, das auch Laien so in den Genuss schöner Fotos kommen können. Und damit beantworte ich die Frage in der Überschrift: ja, ich persönlich finde die meisten Fotos gelungen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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16 Kommentare

  1. Christoph B. says:

    Auf einmal war es ein gelber Hund.
    Nein, noch kann eine Software nicht IMMER richtig liegen.

  2. hi carsten,

    ich finde, dass jetzt viele Bilder recht stark pixeln.
    Schau dir zum Beispiel einmal Bilder des Users „anu sri“ an. Die waren vor der Umstellung (kommt mir zumindest so vor) um einiges sauberer. Ob das Auto Enhance dafür verantwortlich ist kann ich natürlich nicht sagen.
    Auch bei den obigen Beispielen finde ich zwar Kontrast und Helligkeit enorm verbessert im Vergleich zum Original, dennoch fangen die Bilder (bei dem Quallenbild finde ich es recht gut zu sehen) das Rauschen an.

    Beste Grüße
    Oliver

  3. Oliver Westermann says:

    Und irgendwie gibt es bei sehr vielen Fotos eine Erhebliche Vignettierung im Vergleich zum Original?

  4. können damit auch automatisch hdr bilder generiert werden wenn diese aus einer belichtungsreihe stammen?

  5. Christoph B. says:

    @Oliver,
    Jo, die sehen so rauschig aus weil der Dynamikumfang manchmal einfach nicht reicht. Wenn man dann „unkontrolliert/automatisch“ an den Farbwerten rumfummelt, brechen die Tonwerte einfach weg.

    Aber schlimmer, wie gesagt, finde ich dass die Farben teilweise arg verfälscht werden.
    Das Bild von der Asiatin sieht auch viel zu Gelb aus.

  6. Ersteinmal: Wenn das Motiv gut ist, ist das Foto auch gut. Die Bearbeitungsmöglichkeiten hauchen dem Foto nur eine gewissen Stimmung oder mehr Leben ein.

    Ich bearbeite meine Bilder nach wie vor selber. Bei den ganzen automatischen Bildverbesserern ist eines gleich: Kontrast verstärken, Schärfentiefe erhöhen. Hier wird teilweise noch an der Helligkeit gespielt (nicht unbedingt toll auf einigen Fotos), und mit einem Verwaschen Effekt vorallem für Bewölkung.

    Für den Standard User wohl zu gebrauchen, aber gute Bildbearbeitung ist was anderes…

  7. Also ich hab die Bilder mit meinen Aperture-Verbesserungen verglichen. Bei vielen Landschaftsfotos bin ich echt begeistert – bei Aperture hab ich da lange Zeit gesessen und bei Google+ reicht ein Klick. Auch Gesichter werden gut geglättet, nicht übertrieben. Aber die Vignettierung ist manchmal eher kontraproduktiv.
    Wenn ich ein ganzes Album herunterladen möchte, dann geht nicht das Originalalbum, sondern nur das veränderte, oder? Die veränderten Bilder haben auch nicht mehr die gleiche MB-Größe.

  8. Da macht sich der Kauf von snapseed bemerkbar 😉

  9. Sieht mehr nach abgeschwächten Effektfiltern aus, als nach wirklicher Verbesserung.

  10. DennisBoe says:

    Ich könnte gerne auf die Vignettierung verzichten oder sie zumindest abschwächen.
    Ähnlich verhält es sich, wenn Google da versucht, mehr Zeichnung rein zu hauen, wie es bei der I/O viel zu sehr mit dem Himmel gemacht wurde.

  11. EinFreund says:

    @ caschy:
    Tippfehler in na Überschrift!
    Danger! Danger!

  12. Nützlich wenn direkt vom Smartphone oder Tablet hochgeladen wird, sofern die Funktion dann dort verfügbar ist, kann da noch nichts finden. Auf dem PC sind die Ergebnisse soweit ganz gut, kann man ja immer entscheiden ob oder ob nicht.

  13. Für den ein oder anderen Schnappschuss evtl. mal zu gebrauchen aber sonst wird es wohl lieber selbst gemacht 🙂

  14. Bei sehr detailreichen Bildern wirken die Bilder überschärft und unnatürlich.
    Zum Beispiel beim Kamel oder dem Bild vom Yosemite Park, gerade beim letzteren finde ich das sehr unpassend.
    Wen das Bild schon einen recht hohen Kontrast hat übernimmt sich die Autokorrektur ein wenig bei genau diesem. Beispielsweise bei diesen Himmel/Sonnenuntergangsbildern.

    Dagegen muss ich aber sagen das mir ein paar der Portraits recht gut gefallen.
    Ich selber bleib dabei meine Bilder auch selber zu bearbeiten (Anpruch eine Hobbyfotografens), ich möchte ja wen ich etwas spezielles Fotografiere auch eine spezielle Wirkung erzielen, davon weis die Autokorrektur ja leider recht wenig.

  15. Am Kontrast wird für meinen Geschmack zu viel gedreht. Bei den Digicams die ein Normalbenutzer verwendet ist ja in der Regel bereits recht viel Kontrast und Sättigung voreingestellt, das wird dann wohl übertrieben aussehen (die Beispielfotos hier haben ja eher DSLR Optik, also Farben und Kontraste, die noch Spielraum für Bearbeitung enthalten).

    Helligkeit und Klarheit, sowie die Microkontraste finde ich aber sehr gut gelungen. Genauso wie die Hautverbesserungen. Die Erkennungsalgorithmen scheinen da sehr gut zu funktionieren (Himmel blauer, Schnee weißer usw.). Hut ab, Google.

    Was mir nicht gefällt ist die doch sehr starke Vignette, die bei den Portraits hinzugefügt wird. Bei Kopfportraits ja noch ok, aber bei Ganzkörperaufnahmen von 2 Menschen am Strand geht das gar nicht. Da sollte noch nachgeregelt werden.

    Für Bilder aus dem Smartphone sicher eine tolle Funktion. Oder wenn man die Urlaubs-/Partybilder nicht alle nachbearbeiten will. Kann mir durchaus vorstellen, das zu nutzen.

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