Auswertung Umfrage Juni: Zurückhaltung bei E-Scootern


Die E-Scooter sind auch in Deutschland mittlerweile los! Das nahmen wir zum Anlass, um bei euch einmal nachzufragen, wie groß denn eigentlich das Interesse an den Elektrokleinstfahrzeugen ist. In der eigenen Blase stellt sich da mittlerweile schon so etwas wie Ernüchterung ein. Zu langsam, man fühlt sich als Hindernis für andere Verkehrsteilnehmer und bergig möge es am besten auch nicht wirklich sein.

Und irgendwie spiegelt sich das alles auch in unserer Umfrage letzten Monat wider, denn es scheint überhaupt nicht so, als würde sich nun jeder auf einen E-Scooter schwingen und die Städte unsicher machen. So gaben gerade einmal 17 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie sich auf jeden Fall einen E-Scooter zulegen werden.

Überraschend niedrig finde ich das Interesse an E-Scooter-Sharing. 9 Prozent möchten E-Scooter auf diese Weise nutzen. Ich persönlich hätte da mit einem viel höheren Anteil gerechnet. Allerdings könnte das natürlich auch schlicht daran liegen, dass die Leihmodelle vorerst tatsächlich nur in Großstädten verfügbar sind (und dort bereits auf Grund der wilden Abstellkultur vielen ein Dorn im Auge sind).

Ablehnend ist die Haltung gegenüber E-Scootern aber von einem Großteil der Umfrageteilnehmer. 17 Prozent werden so ein Teil auf keinen Fall kaufen, satte 39 Prozent werden E-Scooter aber nicht einmal besteigen. Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer in einem deutschen Blog mit Tech-Fokus hat kein Interesse an dieser neuen Form der Elektromobilität.

Rund ein Drittel (35 Prozent) der Umfrageteilnehmer möchte hingegen erst einmal beobachten, wie sich das alles so entwickelt. Sie wären also nicht komplett abgeneigt. Falls Ihr bereits eigene Erfahrungen mit E-Scootern gemacht habt, erzählt doch davon mal in den Kommentaren, auch wie sich die E-Scooter eben in den bestehenden Verkehr eingliedern oder doch nur Hindernisse für andere sind.

Hier noch die Umfrageergebnisse im Detail, die neue findet Ihr bereits in der Sidebar.

E-Scooter ab Juni in Deutschland:

  • Auf keinen Fall besteige ich so ein Ding. (39%, 1.761 Votes)
  • Ich werde das erst einmal beobachten. (35%, 1.587 Votes)
  • Ich werde mir auf jeden Fall einen kaufen. (17%, 772 Votes)
  • Ich werde sie auf jeden Fall über Sharing-Dienste nutzen. (9%, 390 Votes)

Total Voters: 4.510

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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140 Kommentare

  1. Mir fällt kein Szenario ein, wo so ein Gerät Sinn macht. In der Stadt habe ich alle paar Meter den ÖPNV. Außerdem könnte man ja auch schlicht laufen oder mit dem Rad fahren. Bei Regen macht so ein Scooter absolut null Sinn. Zum Transportieren von Wocheneinkäufen auch nicht. Ich weiß nicht, was so ein Ding bringen soll. Außerdem würde ich einen Mann in meinem Alter auf so einen Kinderspielzeug wirklich nur auslachen. Gesehen habe ich allerdings noch niemanden damit.

    • Zum Glück ist dein zu hoher Tellerrand auch kein Maßstab 🙂

      • Erleuchte mich!

        • Sebastian says:

          Ein Beispiel der für mich Sinn machen würde:
          Eines meiner Probleme mit dem ÖPNV in meiner Heimatstadt ist, dass ich, um zur Arbeit zu kommen, zwei mal umsteigen muss – und der Bus, den ich für die letzten drei Kilometer der Gesamtstrecke von etwa 17Km nehmen muss, nur sehr unregelmäßig und minimal alle 30 Minuten fährt. Davor die Bahnen sind nicht das Problem – die fahren alle 10 Minuten.
          Sobald nur einer der vorangehenden Straßenbahnen Verspätung hat, kann ich den Bus vergessen und müsste laufen oder lange warten. Bin deswegen vor einigen Jahren von ÖPNV aufs Auto umgestiegen.
          Mit einem eScooter den ich im ÖPNV transportieren kann, kann ich aber auf diesen letzten Bus verzichten und die 3KM in wenigen Minuten ohne Anstrengung zurücklegen. Damit ist die Strecke für mich planbarer und ich muss nicht extra 20 Minuten früher losfahren um eventuelle Verspätungen ausgleichen zu können. Selbst wenn die Bahn ausfallen sollte so könnte ich mit dem Scooter reagieren und Teilbereiche der Strecke stattdessen damit zurücklegen. Die Straßenbahn in dieser Stadt fährt nur auf wenigen Strecken schneller als ein normales Fahrrad „dank“ der Haltestellen die alle 200m zum Warten zwingen.

          Mein Auto ersetzen würde dies allerdings nicht. Bei schlechtem Wetter würde ich weiterhin damit fahren.

          Praktisch finde ich auch dass ich das Teil im Auto immer mitnehmen kann – mit weit weniger Aufwand als ein normales Fahrrad.
          Ebenfalls angenehm ist, dass man einen kleinen escooter problemlos mit in die Wohnungen bei Besuchen mitnehmen kann und es nicht wie ein Fahrrad außerhalb anschließen muss. In der Stadt ganz praktisch.

        • Ich wohne nicht in einer Großstadt, daher sind die Dinger für mich auch recht sinnfrei, aber mir fallen auf Anhieb etliche Szenarien ein in denen diese (in einer Stadt) eine extrem sinnvolle Ergänzung darstellen.

          • Sebastian says:

            Wieso nur in der Stadt? Gibt doch genügend Gegenden die zwar einen Bahnanschluss, aber keinen weiteren ÖPNV haben. Meine Frau muss täglich 3km vom Bahnhof zur Arbeit laufen, da dort keine Busse verkehren. Ein Fahrrad kannst du am Bahnhof nicht abstellen, da es schon am nächsten Tag kaputt wäre (auch 10€ Räder wurden sofort zerstört). So einen E-Scooter kann sie problemlos in der Bahn transportieren und auch mit ins Büro nehmen.

            • Stimmt, da macht das Sinn. Hatte das Szenario nicht so auf dem Schirm da ich keine Chance habe meine Arbeitsstelle mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

    • Also wenn für dich ein Fahrrad Sinn macht, warum dann nicht ein E-Scooter? Man kann sich mit beidem gleichfalls fortbewegen, zudem ist ein E-Scooter nicht so sperrig wie ein Fahrrad. Unterwegs in der Stadt braucht man für das Fahrrad einen Abstellplatz und muss es anketten und trotzdem kann es gestohlen werden. Das Problem hat man mit dem E-Scooter nicht, kann man ja überall mitnehmen, Diebstahl ist weitestgehend ausgeschlossen und genau das macht den E-Scooter für mich so praktisch.

      • Hast Du so ein Ding schon mal angehoben? Ich hatte zwei in der Hand, beide so ca. 15 kg. Die nimmt man nicht überall mit hin. Dann eher ein Rennrad, ist auch nicht schwerer, etwas sperriger zwar, aber wesentlich einfacher zu tragen.

        • Ich kaufe mir so ein Teil doch nicht zum Rumtragen, sondern zum Fahren. Das Tragen ist also immer situationsabhängig und kurzzeitig.

      • Also, mein Fahrrad kann locker 25 KG Gepäck mitnehmen, der Rücken ist dann noch frei. Es kommt die Steigungen hier hoch (E-Scooter mit mir nicht) und beim Berg runter fahren fühle ich mich auch noch sicher (mit den Scootern, die ich kenne, fühle ich mich da runter nicht sicher). Dazu ist mein Fahrrad für die Straßen- und Wegbeschaffenheiten hier geeignet, ein E-Scooter nicht.
        Für mich ist ein E-Scooter also absolut unpraktisch. Anders sieht das übrigens an meinem Arbeitsplatz aus, der ist in der Innenstadt und in der Nähe eines großen Einkaufzentrums, alles flach, man kann super mit einem Scooter dort hin fahren. Einziges Problem: Viele Fußgängerzonen, durch die man, im Moment, mit den Dingern nicht fahren darf, das trifft aber natürlich für das Fahrrad auch zu.

    • Peter Brülls says:

      Das mit dem „Männer in meinem Alter“ kann ich nicht so ernst nehmen, angesichts dessen, dass schon seit über dreißig Jahren Erwachsene Männer in kurzen Hosen rumrennen, wie die Buben. Oder in Jogginghosen einkaufen gehen.

      Der theoretische Sinn eines scooters ist eben, Kurzstrecken schneller zurückzulegen als zu Fuß und das entsprechende Fahrzeug leichter transportieren zu können als ein Fahrrad. Die meisten Städte haben nämlich keinen besonders guten OPNV. Weite Tacktung und gerne mal Kilometer Fußweg zubinden von den Haltestellen. Mal ganz abgesehen von Städten wie Oldenburg, wo alles über einen Zentrum läuft und eine Strecke von 4 km 1 mal umsteigen und leicht 1 Stunde Fahrzeit bedeuten kann.

      • Auch wenn das jetzt offtopic ist – wieso dürfen in Deinen Augen Männer keine kurzen Hosen tragen?!

        • … oder Jogginghosen? 😀

          Ich vermute mal das war ironisch gemeint, ich habe auch vor 1990 keine erwachsenen Männer im Sommer mit langen Hosen (schwitzen) gesehen.

        • Ich gehe mal stark davon aus, dass das Ironie von ihm war.

          • Peter Brülls says:

            Nein. Ich halte – in unseren Breiten – kurze Hosen für akzeptabel im Schwimmbad und beim Sport. Jogginghosen nur beim Sport. Ich toleriere es selbstverständlich, aber wer als Mann ansonsten so in in die Öffentlichkeit geht oder diese Unsitten nur verteidigt, hat in meinen Augen keinen Stand sich über Scooterfahrer – und ich bin wahrlich kein Fan der Dinger – zu mokieren.

            Zum Schwitzen: Einfach mal etwas abnehmen oder richtige Kleidung anziehen, dann klappt das auch bei 35°C.

            • Man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen.

              Ich bin berufsbedingt immer gut gekleidet, und weiß durchaus auch um die Wichtigkeit einer angemessenen Kleidung.

              Aber selbstverständlich trage ich in meiner Freizeit im Sommer bei 30 Grad kurze Hosen. Ich wäre ja völlig bescheuert, wenn ich das nicht tun würde. Mal ganz davon abgesehen, dass es auch vom gesundheitlichen Aspekt bedenklich ist, wenn man zu warm angezogen ist.

              Und selbstverständlich gehe ich auch mal in einer (natürlich hochwertigen, sauberen) Jogginghose Samstags Lebensmittel einkaufen. Warum auch nicht? Wir leben nicht mehr im 19. Jahrhundert :).

            • Ach liebe Leuz, wisst ihr, am Ende des Tages sind die persönlichen Meinungen und Wertungen eines jeden einzelnen der Welt völlig scheissegal. Ob einer nicht verstehen kann wie man als Mann kurze Hosen anziehen kann, oder ein anderer rechtfertigen möchte wie und wann man doch so eine Hose anziehen darf, wir beissen alle ins Gras. Hat dann deine Meinung irgendeinen gejuckt? Genau. also, Leben entspannt geniessen und lasst uns alle oi bisle weniger deutsch sein. lewwe und lewwe lasse Leiz

            • Hallo peter , also ich trage auch jogging-hosen , auch draussen wenn ich keinen Sport mache . gibt es auch schon als sog. jogg-jeans , sehen dann unterhalb des bundes aus wie ne jeans oder chino – bessere jeans – und haben die Bequemlichkeit einer Jogging-Hose ohne einschneidenen gurt . kleidungszwänge und sog. kleidungsvorschriften sind was für die Sharia oder das Alte Testament oder vielleicht noch für die die blaue oder braune hemden tragen mussten aber nichts mehr was in eine multikulturelle Welt gehört . Deinen Stil darfst du gern tragen – jeder andere aber seinen oder ihren . ohne daß du den leuten deshalb ihre urteilsfähigkeit absprichst . einstein war in Badehose auch ein Genie . Und zuhälter in Amani-Anzügen sind immer noch Arschlöcher . charakter macht leute , nicht die Kleidung . Der hauptmann von Köpenick ist ein gutes lehrstück , mal lesen !!

            • Sebastian says:

              Selten solch einen Schwachsinn gelesen. Dass auch Menschen unfassbar heiß sein kann die normalgewichtig sind ist dir in deiner Weitsicht bisher noch nicht in den Sinn gekommen? Selten altertümliche Ansicht…

      • Der theoretische Sinn eines Scooters ist, sich ohne Mühe fortzubewegen. So wie mit einem Motorrad. Bei Motorradfahrern, die am Wochenende kurvenreiche Landgebiete durchkreuzen, fragt doch auch niemand nach einem tieferen Sinn.

    • Ich wohne in einer Stadtwohnung ohne Keller wo ich ein Fahrrad abstellen könnte. Ein Fahrrad draußen oder in der Wohnung abzustelklen kommt hier nicht in Frage. Bisher bin ich 15-20 Minuten zum Supermarkt gegangen, mit dem Roller, den ich problemlos in der Wohnung unterbringen kann, dauert es noch 2-3 Minuten. Rucksack auf und go.
      Das Szenario gilt natürlich für alle anderen POI genauso. Achja: ÖPNV fällt raus, da er unzuverlässig und teuer ist. Lieber investiere ich einmal in den Roller als in „ein paar“ Bustickets.

  2. Die Teile bzw. deren Fahrer gehen mir jetzt schon auf den Keks. Eine Regel nach der anderen wird gebrochen. Hoffentlich werden schön viele erwischt.

    • Ohne ein sofort erkennbares und gut lesbares Kennzeichen werden die genauso davonkommen wie Fahrradfahrer, da sie in der Anonymität untergehen.

      • Peter Brülls says:

        Ja, fürchterlich diese Radfahrer. Erst gestern wieder auf die vier Kilometern Rückweg folgende Verstöße beobachtet:

        Qualifizierter Rotlichtverstoss.
        Überhöhte Geschwindigkeit.
        Stoppschild ignoriert.
        Vorfahrt ignoriert.
        2 mal parken in absoluten Halteverbot, darunter einmal auf einem Rad/Gehweg.

        Oh, Moment. Das waren ja Autofahrer. Mein Fehler. So gut scheint das mit dem Nummernschildern also nicht zu funktionieren.

        • Ach komm…bullshit. Ich bin selbst Fußgänger, Autofahrer, Radfahrer und ÖPNV-Nutzer. ÜBERALL wo Menschen sind findest du Arschlöcher. Egal wie sind ein Arschloch bewegt…es bleibt immer ein Arschloch. Heute Abend im Bus von der Arbeit….Frau mit angetrunkenem Freund im Bus. Das Rad so scheiße platziert das Niemand mehr weiter nach hinten in den Bus gehen kann. Fahrgäste die sich darüber beschwert haben wurden angepöbelt. Ich hätte sofort 30 weitere Beispiele für beschissenes Verhalten. Wohlgemerkt, aus ALLEN Forstbewegungsbereichen!

          • Peter Brülls says:

            Nö, kein Bullshit. Das waren genau die Beobachtungen meiner Heimfahrt. Nur die Reihenfolge stimmte nicht. Es war überhöhte Geschwindigkeit, ignoriertes Stoppschild, Vorfahrt ignoriert, qualifizierter Rotlichtverstoss, dann die beiden Falschparker.

            Rotlichtverstöße und ignorierte Stopfschilder sind ja schon fast der Normalfall.

            Und ja, es gibt auch entsprechende Radfahrer. Keine Frage. Die, die versuchen an meinem Kind mit einem Delta von 20 km/h vorbeizufahren habe ich ja auch gefressen.

            Aber die bewegen eben nur eben deutlich weniger Masss und sind damit im Schnitt weniger gefährlich.

        • Parken am Radweg, Schutzstreifen und auf dem Gehweg gehört hier zum guten Ton. Ich kenne inzwischen viele, die mit Kinderwagen und Fahrrad auf ihren Weg bestehen. So nen schöner Jogger-Kinderwagen mal an der Seite des Autos lang, das sind schnell 10 000 Schaden, mit dem Fatbike üben drüber wird bestimmt noch teurer, besonders im Winter mit schön Nägeln im Reifen. Ich traue mich das nicht, erwischt man das Auto des falschen Halters, liegt man danach tot im Graben, nutzt mir nichts.

    • Das wird auch so weitergehen. Dank der kleinen, im „Eifer des Gefechts“ (überspitzt) nicht lesbaren Plaketten werden die, genauso wie Fahrradfahrer, in der Anonymität des Verkehrs komplett untergehen.

      Wenn ich mich als Autofahrer vordrängle, eine rote Ampel überfahren oder sonstige, hagelt es Anzeigen von links und rechts. Andere Verkehrsteilnehmer wollen auf der einen Seite immer gleichgestellt werden oder sogar Privilegien haben, auf der anderen Seite meint aber Student XYZ, die rote Ampel gilt nur für ihn. Die Fahren dann munter auf der Straße, drängeln sich an der Ampel vor, und wenn Ihnen das warten ander Ampel zu blöd ist, machen sie nen Schlenker und nutzen halt den Fahrradweg.
      Können Sie machen, denn belangt werden sie eh nicht.

      • Peter Brülls says:

        Das ist doch bullshit. Ich kriege als Fußgänger und Radfahrer nicht mal eine Reaktion, wenn ich grün habe, mein Fahrrad über die Ampel schiebe oder steure und ein Autofahrer dann trotzdem bei rot über die Ampel fährt.

        Alle drei Monate, im Schnitt, reiche ich eine solche Anzeige ein, samt Uhrzeit, Ort, Nummernschild und Beschreibung des Fahrers.

        Bisher Reaktion/Rückmeldung:Null.

        • Zum Glück kriegst Du keine Reaktion! Welcher vernünftige Autofahrer hält sich denn noch an die ganzen roten Ampeln in den deutschen Städten, welche mittels «roter Welle» einzig das Ziel verfolgen, die Autofahrer zu drangsalieren oder gar umerziehen zu wollen?

          Ich habe einen für mich vertretbaren Weg gefunden, damit umzugehen und es schert mich kaum (nein, es freut mich gar ein bisschen), wenn meine Auslegung der Strassenverkehrsordnung den grünen Spiessbürger schier zur Weissglut bringt…

          • Unser Peter Brülls kann den angeblichen Verkehrsverstoß ja auch gar nicht beweisen. Bei der Frage, ob Rot plus 1 Sekunde, nur Rot oder noch Dunkelgelb kommt es ja auf Sekunden an und das kann er alleine niemals beweisen. Klar heften die dessen Anzeigen in den Order für Querulanten und Spinner. 🙂

            Aber über rote Ampeln darf man nu wirklich nicht fahren. Also das ist absolut tabu.
            Völlig egal ob so Idioten bei der Stadt Autofahrer ausbremsen und schikaniert wollen. – Es ist der Verkehrssicherheit ganz bestimmt nicht dienlich, wenn man Autofahrer mit sowas zur Weißglut treibt. Aber bei Rot über die Ampel geht nicht.

            • Naja, wenn man bei gelb die Ampel ohne Not überfahrt, begeht man sich schon einen Verkehrsverstoß…

              • Das halte ich für ein Gerücht.

                • Peter Brülls says:

                  Ist es nicht. Es ist nur noch kein Rotlichverstoß.

                  https://www.bussgeldkatalog.org/gelbe-ampel/

                  • Das greift nur wenn:

                    „Obwohl eine gefahrlose Bremsung möglich gewesen wäre, wurde das Gelblicht nicht beachtet“

                    Das ist dann im Zweifel doch sehr schwer bis unmöglich jemandem nachzuweisen. Wenn die Ampel gerade auf gelb springt ist das Zeitfenster in dem man dann noch drüber kommt sehr gering. Man ist also schon sehr nahe an der Ampel, und wenn man in der Situation dann noch so kräftig bremst, dass man zum Stillstand kommt, ist das eigentlich immer gefährlich, und die deutlich größere Gefahr als einfach noch durchzufahren.

                    Mir ist auch kein einziger Fall bekannt, in dem das mal bestraft worden wäre. Sicher aus den dargelegten Gründen.

            • Das sollte sich eigentlich von selbst verstehen, dass man nicht über rote Ampeln fährt. Das ist sehr gefährlich, und wird aus dem Grund auch deutlich bestraft.

            • Peter Brülls says:

              Wenn ich als Fußgänger grün habe und mich auf dem Überweg befinde, dann hat die dazugehörige Fahrbahnampel ganz sicher rot. Was aber eben gerne passiert – und genau nur diese Fälle bringe ich zur Anzeige – ist, dass manche Autofahrer den grünen Pfeil als Freifahrtschein zum Abbiegen nehmen. Ohne vorher den Wagen komplett zum Halt zu bringen, wie es das dazugehörige Stoppschild eigentlich fordert. Da verlassen sie sich darauf, dass von links kein KFZ kommt (da dort keine Straße) und der Gegenverkehr bei Rot hält.

              Ist aber persönlich nicht ganz so witzig, wenn man gerade am Transporter, der auf der Geradeausspur hält, vorbei ist, um dann fast von einem Kleinwagen mitgenommen zu werden. Der bringt nämlich immer nachrund eine Tonne mehr Masse auf die Wage.

              Die weniger gefährlichen Rotlichtverstöße nehme ich schlicht nur zur Kenntnis. Aber wenn die Ampel auf gelb umgesprungen ist brauche ich beim Abbiegen auf die Sandkruger Straße nur langsam 21 … 22 … 23 zu zählen. Und sehe dann noch Leute bei Rot rüberfahren. Von der anderen Seite kommend sehe ich es auch nicht selten, dass ich Grün kriege (1. Reihe) und in die Kreuzung reinfahre, dann aber noch jemand schnell um die Ecke huscht. Geht schlicht nicht ohne Rotlichtverstoß.

              • Dir ist schon bewusst, dass die Zeichen einer Ampelanlage Vorrang vor irgendwelchen Schildern haben die da für den Fall stehen, dass die Ampel mal ausfällt? Wenn die Ampel grün ist, mit einem entsprechenden Abbiegepfeil, dann können da 100 Stopschilder stehen, die sind vollkommen irrelevant.

                Da hätten wir dann wohl auch schon den Grund wieso alle Deine Anzeigen gleich im Papierkorb bei der Polizei landen, und Du nie wieder was davon hörst :).

          • Ich hoffe Du meinst Dich ironisch……

        • Wenn man sonst keine Hobbys hat kann man das natürlich tun. Aber Dir muss doch bei ein bisschen nachdenken schon vorher klar sein, dass da natürlich nichts draus werden kann. Du könntest auch genauso gut ein Spinner sein der Autofahrer hasst.

          Ohne einen Nachweis was soll denn die Polizei da bitte machen?

  3. Also ich finde es nicht gut, alles so negativ zu sehen, es braucht etwas Zeit und auch gegenseitige Rücksicht. Die Diskussionen gehen fast immer um Verleih-Scooter, das aber von den evtl. übereiligen Beschränkungen auch die Besitzer von eScooter betroffenen sind und eingeschränkt werden finde ich nicht gut.
    Mein eScooter Exit Cross von IO Hawk wartet nur noch auf die Versicherung.
    Für die kurzen Wege finde ich das super, geklappt keiner als ein Fahrrad.
    Ich werde eScooter nutzen, allerdings bin ich mir auch bewusst was ich zu beachten habe und wo ich fahren darf und wo nicht.

  4. Nachdem die E-Roller hier so gehypt wurden, erwarte ich jetzt auch eine Bericht über deren Unfälle und Risiken. Wurden diese doch vorher klein geredet, auch hier!

    Von mir aus eine guten Flug!

    • Wahrscheinlich gibt es so viele Unfälle, wie mit Fahrrädern. Alles andere wäre ja auch unlogisch. Bloß steht eben aktuell jeder E-Scooter Unfall in der Zeitung, weil die neu sind.

    • Mit Fahrrädern und Autos passieren auch Unfälle? Darüber wird hier auch nicht berichtet. Ich finde deine Forderung absolut sinnfrei. Du musst die Dinger ja nicht nutzen. Dann kann es dir doch egal sein, oder?

  5. Ich habe hier in Frankfurt ein paar gesehen, von denen sich nicht einer an die Regeln gehalten hätte…

    Dreimal Bürgersteig, zwei waren höchstens dreizehn und da war noch ein Pärchen zu zweit auf einem Roller unterwegs…

  6. sunworker says:

    Nur rumfahren reicht nicht, das Ding muss ja dann auch in die Strassenbahn oder den Bus. Die Dinger wären mir einfach zu schwer, zu teuer und nur schwer zu sichern (bei dem Preis notwendig).

    Dann doch lieber gleich Radfahren, das macht mehr Spass, ist gesund und deutlich sicherer.

    • E-Scooter wiegen idR zwischen 7,5 und 14 Kg. Die kann man also nach dem Zusammenklappen gut tragen.

      Die Miet-Roller sind viel massiver und haben einen riesigen Akku, weil die den ganzen Tag gefahren werden und nicht (weg)getragen werden sollen (!). Das kann man also nicht vergleichen.

      • die Busse sind bei uns in Hamburg oft dermaßen voll, dass es garantiert Zoff gibt wenn dir ständig ein e-Roller die Klamotten verschmutzt oder dir deine Schienbeine blau haut. Unser ÖPNV ist in keiner Weise auf das, was da kommt vorbereitet.

        • Hi Pio, außerdem sollte die knappe Stellfläche in Bus und Bahn für Kinderwagen , rollstühle und Gehwagen reserviert bleiben . Selbst von Fahrrädern in engen Bussen oder U-Bahnen halte ich nichts . Wer gesund genug zum Radfahren ist sollte den knappen Platz für Hilfsmittel und Kinderwagen freilassen , mindestens aber im Bedarfsfall räumen müssen: ein Rolli oder Kinderwagen will rein : Fahrräder raus , bitte !

          • Wieso sollte jemand mit dem Fahrrad raus, wenn er zuerst drin war? Dann hatte derjenige mit dem Kinderwagen halt im Zweifel einfach Pech und muss 3 Minuten auf die nächste Bahn warten.

            • Hi El Knipso , weil es auch in hamburg buslinien gibt die nur im 20- oder 30-min -takt bedient werden . Soll ein Rollifahrer oder ne Mutti ode papa mit Kinderwagen echt warten müssen weil radfahrer oder Scooter den Bus verstopfen? da gibt es für mich klare prioritäten : Fahrrad, roller und co sind freiwillige Radfahrzeugnutzung , kein Rollifahrer oder Gehwagennutzr oder Kind nutzt sein Radfahrzeug freiwillig. Also haben sie immer und überall Vorrang , klar ?

              • Das sehe ich nicht so, und ich frage mich ernsthaft woher Du diese Priorisierung nimmst.

                Mal ganz abgesehen davon, dass es immer noch Deine bewusste Entscheidung ist wenn Du mit einem riesigen Kinderwagen in die U-Bahn willst. Es ist ja nicht so als gäbe es keine Alternativen. Daraus jetzt in irgendeiner Form ein Recht abzuleiten, dass jemand der vor Dir drin war mit einem Fahrrad jetzt die Bahn verlassen muss, ist schon sehr weit hergeholt. Dann muss die Mutter/Vater halt im Zweifel warten, genau wie es umgekehrt auch der Fahrradfahrer müsste wenn er sieht, dass für ihn und sein Fahrrad in der Bahn kein Platz mehr ist weil eine Horde Muttis die Bahn mit XXL Kinderwägen verstopft ;).

                Was behinderte Menschen angeht ist das was anderes, die haben zwar selbstverständlich auch kein „Recht“ darauf, dass sich jemand der vor ihnen in der U-Bahn war mit seinem Fahrrad oder sonst einem Mitbringsel wieder entfernt. Aber im Zweifel würde ich persönlich dafür sorgen, dass jemand im Rollstuhl mit kann. Auch wenn das bedeutet, dass ich mit einem Fahrrad die Bahn verlassen und warten müsste. Das ist aber meine persönliche Einstellung, da es meiner Meinung nach die Menschen wirklich schon schwer genug haben, genauso wie ich einen Sitzplatz in der Bahn auch einem älteren Menschen anbieten würde.

  7. Ein solches Umfrageergebnis ist für mich nicht verwunderlich. Medial werden e-Scooter verteufelt und die e-Mobilität insgesamt auch nicht gerade gepusht. Aufgrund des Regulierungswahns der Legislative, der quasi nicht vorhandenen, flächendeckenden Verleihinfrastruktur und dem Mangel an preiswerten, zulassungsfähigen Elektrokleinstfahrzeugen kann man die weitgehende Zurückhaltung bis hin zur vollkommenen Ablehnung voll und ganz verstehen. Positiv eingestellte Unentschlossene werden durch die div. Berichte zu verschärften Kontrollen und Horrorcrashs beeinflusst.
    Jedem sollte klar sein das es Unfälle mit eScootern gibt und die mit steigender Zahl von eScootern auch mehr werden. Noch werden diese Unfälle als Besonderheit eingestuft. Was ja auch logisch ist, denn vorher gab es keine eScooter. Da war saisonbedingt eben die Zahl der Motorrad und Fahrradunfälle höher. Wenn heute mal wieder ein Fahrradfahrer unter die LKW-Reifen gerät, dann sehen einige das als „normales“ Risiko. Aber wehe es passiert mit einem eScooter…

    • Eben. Da wo es die Miet-Roller zu Mieten gibt, werden die viel benutzt. Also zB in Köln, Bonn und Düsseldorf. Das ist auch sehr praktisch.

      Ansonsten kauft aktuell *deshalb* kaum jemand E-Scooter, weil es keine zu kaufen gibt. Die drei zugelassenen kosten ab 1500 Euro, dabei gibt es gute, wie den xiaomi m365 schon ab 399 Euro. Der hat aber keine Zulassung und der Nachbau mit Zulassung (ICONBIT Ik-1969k) kommt dank der Weisheit unsres Verkehrsministers erst ab 1. September 2019.

      Wie ich diese bayrischen CSU-Seppel hasse! ^^

      • Sobald es die Dinger zu vernünftigen Konditionen in einer Stadt in meiner Nähe gibt, werde ich die auch definitiv mal testen.

    • „Aufgrund des Regulierungswahns der Legislative“

      Die Regelungen zu den E-Scooter (max. 20 km/h, Beleuchtung, zwei Bremsen, Fahrradweg oder Straße) sind sinnvoll. Vielleicht hätten es auch 25 km/h wie in Österreich sein können, aber 20 km/h ist sicherer und eigentlich schnell genug.

      Aber WARUM (WARUM!!!!) zum Teufel veröffentlicht man die Verordnung erst am 15.6.2019 und nicht schon im Dezember oder März?!
      Man hätte vorher wissen können, dass die Länder evtl. noch Einwände haben. Das hätte man einplanen können und müssen.

      Aber die Ausländer-Maut war der CSU natürlich wichtiger. Da hat man schon im Dezember 2018, noch vor dem Urteil, die Verträge über zwei Milliarden Euro unterschrieben… ^^

      Jetzt müssen die E-Scooter erst extra an den deutschen Markt angepasst werden und die ersten halbwegs bezahlbaren Modelle kommen ab September, wenn der Sommer vorbei ist. Und für die Ausländer-Maut sind 0,5-1 Mrd. Euro Schadenersatz fällig. Danke CSU-Verkehrsminister Scheuer! Diese @%#§¢¡!!!

      • Was soll an der 20km/h Begrenzung, der Versicherungspflicht, fest angebrachtes Typenschild und den ganzen anderen Schíkanen die in der eKFV stehen sicherer sein? Die Tatsache das man von nahezu jedem Fahrrad überholt wird und die eh schon spärlich vorhandenen Radwege blockiert bestimmt nicht. Verantwortungsvolle Hersteller haben ja von sich aus schon entsprechende Software entwickelt, damit man nicht ohne ein paar Übungsrunden gedreht zu haben direkt mit Fullspeed einen Unfall baut. Vielleicht wäre dann doch das ablegen einer theoretischen und praktischen Prüfung das Sicherste gewesen. Durch entsprechend hohe Prüfungsgebühren hätte man damit die eScooter gänzlich von deutschen Straßen verbannen können.

      • Dass die Grenze bei 20 km/h und nicht wie wirklich plus/minus überall auf der Welt bei 25 km/h liegt ist guter Lobbyarbeit der Industrie zu verdanken. Damit ja niemand auf die Idee kommt sich eventuell noch Geräte aus dem Ausland zu importieren.

        • Oder gar eine Alternative zum Auto zu haben… Das gleiche, wie der deutsche Sonderweg beim Moped, 45 statt irgendwas sinnvolles, damit bloß keiner damit fährt.

  8. Ich finde das ist ein Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn die Politik Entscheidungen nach Twitterbotschaften und sozialen Netzen trifft.

    Die Medien haben so getan, als wolle ganz Deutschland statt Rente, bezahlbaren Wohnungen oder Sicherheit nur eines, nämlich elektrisch rollen.

    Und irgendwie ist das ja auch voll grüner Gretastyle, die Mobilitätswende für den kleinen Mann. Deutschland praktisch über Nacht gefühlt emissionsfrei-wir rollen das und das ist auch gut so.

    Tja, faktisch will niemand den Quatsch haben. Die Kinder hier rollen oldschool ohne Motor und die Erwachsenen wollen anscheinend keinen, seit dem das erlaubt wurde habe ich jedenfalls morgens wenn hier alle zur Arbeit fahren noch keinen gesehen. Hier dominiert ganz klar der Pkw und das Fahrrad-bei den Bergen und dem Wetter hier in der Stadt auch kein Wunder.

    Vielleicht sollten Politiker einfach mal mit den Bürgern reden, anstatt mit Bots und Mediapeople zu tweeten und zu liken?

    • Ganz ehrlich? Toller Kommentar! Genauso sehe ich das auch!

    • Faktisch sind die vielen Miet-E-Scootern von TIER hier in Bonn ständig in Benutzung und am Wochenende tut man sich schon schwer zwei freie zu finden, wenn man mit der Freundin zusammen fahren will. So viel werden die genutzt.

      Ich finde es erschreckend, wie alt, geistig unbeweglich und ablehnen Neuem gegenüber viele Deutsche sind. – Ihr Street-View-Verpixler und Bargeld-Fans seid einfach nur unfassbar peinlich! Herr schmeiß Hirn vom Himmel!

      • „… Ihr Street-View-Verpixler und Bargeld-Fans seid einfach nur unfassbar peinlich!“

        +1

      • Dein Kommentar ist peinlich…schau mal, so sieht ein Post aus in dem man Niemanden beleidigt. 😉

      • Hallo Markus , „Ich finde es erschreckend, wie alt, geistig unbeweglich und ablehnen Neuem gegenüber viele Deutsche “ u. a. ich als 61-jähriger Deutscher habe mit meiner alten, unbeweglichen und ablehnenden haltung und Arbeitsmoral die Schulen, Straßen und öffentlichen Einrichtungen mitfinanziert die die, die heute die reifere Generation nur noch als „von gestern“ brandmarken, lange , manchmal überlange – Studium bis sonstewann, Hotel-mama bis sonstewann – genutzt haben. keine noch so dynamische Jugend kann ohne das Fundament welches Eltern und Großeltern aufgerichtet haben leben. Wenigstens nicht so angtsfrei, gut ernährt und in friedlichen Verhältnissen wie in diesem Teil der Welt. Und dass jüngeren Regeln manchmal übertrieben erscheinen ist so alt wie die Welt – hat sich aber spätestens dann, wenn die jüngeren selbst ältere werden in der rückschau nicht selten als richtig und angemessen herausgestellt. Fußgänger , menschen mit Einschränkungen und Kinder sind nun mal die schwächsten Verkehrteilnehmer – ihre Interessen gehören primär geschützt – auch wenn es dann für angeblich hippe sogenannte innovationen ein paar Auflagen mehr gibt. Nicht alles ist gut , nur weil es neu und gehypet ist.

        • Sehr guter Kommentar!
          Auch wenn ich persönlich die Dinger sogar gut finde denke ich ist es nicht verkehrt wie es hier bisher reguliert wird.

        • Die alte Generation hat mit Sicherheit ihre Verdienste, aber es ist halt unbestritten, dass die meisten Menschen mit der Zeit alt, geistig unbeweglicher und Neuem gegenüber skeptischer werden. – Das ist normal und wird mir in 10-20 Jahren wohl auch mal so gehen. Das gilt es aber zu überwinden und das kann man nicht ernst nehmen.

          Nicht alte Leute sind dafür da, die Zukunft zu gestalten, sondern junge, weil die mehr Zukunft vor sich haben.

          Es verlangt auch keiner, dass man sich mit über 60 noch auf nen E-Scooter stellt. – Dann sollen die über 60-jajrigen aber halt auch nicht sinnlos dagegen anstänkern, bloß weil sie sich zu alt dazu fühlen.

          Mit den ganzen E-Scooter-Regeln (max. 20 km/h, Alc-Grenze wie beim Auto, Versicherung, Fahrradweg oder Straße) sind Kinder und Senioren mehr als genug geschützt. Viel mehr als vor Fahrrädern.
          Alte Leute können sich da also bedenkenlos raushalten. 😉

        • Ja Andreas, du bist alt. Mit über 60, über die Zukunft jüngeren Generationen entscheiden wollen, ist einfach egoistisch. Halt dich einfach mal raus, genieße die paar Jahre die du noch hast und lass die anderen ihre eigene Zukunft aufbauen. War damals, als du noch jung warst auch nicht anders! Deswegen ist es auch falsch, wenn die CDU/CSU -überwiegend Rentner- dieses Land regiert!
          Es ist wirklich nicht böse gemeint, bin nur etwas jünger als du. 😉

          • Hallo max , „Ja Andreas, du bist alt. Mit über 60, über die Zukunft jüngeren Generationen entscheiden wollen, ist einfach egoistisch. Halt dich einfach mal raus, genieße die paar Jahre die du noch hast und lass die anderen ihre eigene Zukunft aufbauen. War damals, als du noch jung warst auch nicht anders! Deswegen ist es auch falsch, wenn die CDU/CSU -überwiegend Rentner- dieses Land regiert!“ streng genommen guck dir mal die bevölkerungspyramide an: unsere Demokratie nennt sich „repräsentative Demodraktie“ – heute ist das parlament und die Entscheidungsgremien zumindest von der altersstruktur her repräsentativer besetzt als noch in den 70er oder 80er jahren als der Babyboom es mit sich brachte daß die Altersgruppen die regierten , nicht diejenige war, die die Bevölkerungsmehrheitstelte. Aber ich bin sicher noch nicht zu alt um neues zu denken: In Sachen Demokratie und Mitbestimmung auf allen Ebenen sind immer noch zu wenig Frauen , menschen mit handycap oder migrationshintergrund oder mit kleinen einkommen in den entscheidenden Gremien und parlamenten. Da sind die echten Baustellen in unserm Land und da muß geändert werden – nicht bei der Frage nach ein paar elektrofahrzeugen mehr oder weniger. Guck dir mal diesen Blog an – hier schreiben wenig Frauen – nee ich bin wahrlich nicht zu alt und verknöchert , um neues zu denken . Ich setze nur andere prioritäten.

    • „Tja, faktisch will niemand den Quatsch haben.“

      Eine solche Aussage kann man nur treffen wenn man die Verkaufszahlen der in D illegalen China-Roller und sämtliche Begleitumstände ignoriert.

      • Na, wenns im Internet steht, muss es ja stimmen. Völlig egal, dass draußen in der realen Welt zur täglichen Rush hour in einer Millionenstadt keiner zu sehen ist. Ganz klar, die Russen haben die real world gehackt! Gut, dass es Nerds wie dich gibt, die nie rausgehen und jedes pdf zu angeblichen Verkaufszahlen kennen und einem die Welt erklären.

        • Ach so und deshalb bezahlst du nur mit Bargeld, verpixelst deine Fotos und machst Menschen die nicht deiner Meinung sind im Internet dumm an?

      • Na dann erzähl uns doch Mal wieviel von den China Rollern in Deutschland verkauft worden sind…..

        • Medienberichten zufolge sind es mindestens 613 eScooter des Modells M365 von Xiaomi. Denn genau das ist die Zahl derer die von einem Rückruf betroffen sind. Im Vergleich dazu die Zahl der in Großbritannien verkauften und vom Rückruf betroffenen eScooter. Dort waren es 7.849 Stück.
          Die Anzahl tatsächlich verkaufter eScooter dürfte um einiges höher liegen, da ja nicht alle vom Rückruf betroffen waren oder auf Umwegen importiert wurden.

    • Dennoch stellt sich doch die Frage, was bedingt was? Hier ist es bergig und es wird immer argumentiert, dass man nicht mehr Fahrradwege braucht, weil man wegen Wetter und Steigungen ohnehin kein Fahrrad fahren kann. Das war bis 1980 bestimmt auch eine Meinung, die man vertreten konnte, vielleicht auch noch bis 2000, aber seit nun mehr als 10 Jahren gibt es bezahlbare E-Bikes, die sich super durchsetzen würden, wenn es Raum dafür gäbe. Ich sehe sogar in Münster (da gibt es keine Steigung, am Berg anfahren lernte man dort in der Fahrschule im Parkhaus) mehr E-Bikes als hier. Die Argumente der Stadt sind immer noch die gleichen: Hier fährt niemand Fahrrad, hier geht das auch gar nicht. Es ist vollkommener Stuss, hier fahren inzwischen viele Fahrrad, nur nicht auf den Straßen, und daher nimmt man sie nicht war. Überall in der Stadt, wo es ein paar Stellplätze für Räder gibt, sind diese zu jeder Tages- und Nachzeit belegt. Im Wald, auf Seitenstraßen, da überholen sich inzwischen die Radfahrer. Aber selbst heute, bei neuen Bauprojekten, gibt es keinen Raum für Räder, da wird statt eines Radwegs ein Parkstreifen geplant. Ja, auch hier sollten Politiker mal mit den Menschen reden, dann würden sie peilen, dass nicht jeder Bürger der Stadt nen Fahrer und Dienstwagen hat, sondern viele auch ein Fahrrad / E-Biker und dieses auch gerne nutzen würden.

      Ach ja, E-Scooter habe ich auf dem Weg zur Arbeit auch noch keine gesehen, werde ich auch nicht. die knapp über 100 Höhenmeter käme so ein Ding auch nur mit einem leichten Kind hoch. 🙂

    • Dennoch stellt sich doch die Frage, was bedingt was? Hier ist es bergig und es wird immer argumentiert, dass man nicht mehr Fahrradwege braucht, weil man wegen Wetter und Steigungen ohnehin kein Fahrrad fahren kann. Das war bis 1980 bestimmt auch eine Meinung, die man vertreten konnte, vielleicht auch noch bis 2000, aber seit nun mehr als 10 Jahren gibt es bezahlbare E-Bikes, die sich super durchsetzen würden, wenn es Raum dafür gäbe. Ich sehe sogar in Münster (da gibt es keine Steigung, am Berg anfahren lernte man dort in der Fahrschule im Parkhaus) mehr E-Bikes als hier. Die Argumente der Stadt sind immer noch die gleichen: Hier fährt niemand Fahrrad, hier geht das auch gar nicht. Es ist vollkommener Stuss, hier fahren inzwischen viele Fahrrad, nur nicht auf den Straßen, und daher nimmt man sie nicht war. Überall in der Stadt, wo es ein paar Stellplätze für Räder gibt, sind diese zu jeder Tages- und Nachzeit belegt. Im Wald, auf Seitenstraßen, da überholen sich inzwischen die Radfahrer. Aber selbst heute, bei neuen Bauprojekten, gibt es keinen Raum für Räder, da wird statt eines Radwegs ein Parkstreifen geplant. Ja, auch hier sollten Politiker mal mit den Menschen reden, dann würden sie peilen, dass nicht jeder Bürger der Stadt nen Fahrer und Dienstwagen hat, sondern viele auch ein Fahrrad / E-Biker und dieses auch gerne nutzen würden.

      Ach ja, E-Scooter habe ich auf dem Weg zur Arbeit auch noch keine gesehen, werde ich auch nicht. die knapp über 100 Höhenmeter käme so ein Ding auch nur mit einem leichten Kind hoch. 🙂

  9. Ich habe es nur 10 Minuten bis zur Arbeit und will mir unbedingt so einen E-Scootern kaufen, um damit täglich (statt mit dem Auto) zur Arbeit oder in die Stadt zu fahren.

    Die E-Scootern sind wirklich praktisch. Ich stehe nicht im Stau, muß auf keinen Bus warten und kann sie sogar mit ins Büro tragen.

    Das Problem:
    Es gibt aktuell so gut wie keine E-Scootern mit Straßenzulassung zu kaufen. Die ersten bezahlbaren Modelle sind frühestens ab August oder September lieferbar, wenn der Sommer vorbei ist, weil die E-Scootern-Verordnung erst am 15.6.2019 in Kraft trat. Die deutschen Versionen müssen erst noch hergestellt werden und das dauert 2-3 Monate.

    Man muss unsere bayrischen CSU-Verkehrsminister Dobrindt und Scheuer natürlich verstehen. Die waren die letzten 6 Jahre fast ausschließlich mit ihrer Ausländer-Maut beschäftigt, da blieb für sowas wie E-Scootern oder gar – noch exotischer – „digitale Infrastruktur“ leider keine Zeit mehr… *würg*

    • Du willst im Regen oder bei Schnee tatsächlich mit einem Spielzeug zur Arbeit fahren???

      • Bei Schnee sehe ich auch das Problem, bei Regen bleibt man auf einem E-Scooter allerdings trockener als auf dem Rad, weil man eben steht statt sitzt.

      • Immerhin dann, wenn es nicht regnet oder schneit, will ich mit dem E-Scooter zur Arbeit fahren.

        Einfach weil es sehr praktisch ist. Ich stehe nicht im Stau und muss weder einen Parkplatz suchen, noch bezahlen. Ich muss nicht auf den Bus warten, man braucht bei Vollgummireifen keine Luftpumpe. Es macht außerdem echt viel Spaß.

        Alternativ packe ich den E-Scooter in den Kofferraum vom Auto oder nehme den kostenlos mit in den Zug oder den Bus und fahre dann weiter. E-Scooter haben praktisch nur Vorteile.

        • Echt schön für dich, dass Du nur 10 Minuten zur Arbeit hast, und dabei den ganzen Weg so gut ausgebaut, dass das mit Vollgummireifen noch zu meistern ist.
          Hier im ländlichen Raum wären wir schon sehr froh, wenn wir wenigstens Radwege hätten, auf denen wir die Scooter fahren dürften. Hier sind die Dinger absolut sinnlos.

          • Du darfst damit auf der Straße fahren. Aber wenn du 10 km zur Arbeit hast und eine schlechte Busverbindung, dann bringt ein Scooter natürlich nicht viel. Dafür kann der E-Scooter aber nix. 😉

            • Mit einem „Fahrzeug“ das nur 20 km/h fährt auf der normalen Straße zu fahren ist schon sehr gefährlich. Damit ist man ein rollendes Hindernis.

              • Also bisher habe ich mit den Miet-Rollern fast jeden Radfahrer überholt. Nur ein einziges Mal bin ich überholt worden. Bei dem Wetter fährt auch kein Radfahrer schneller als 20 km/h.

                Armes Deutschland! Nur Bedenkenträger und Neider, wohin man auch schaut. Die Realität findet ohne euch statt.

                • Falls Du Deinen Abschnitt:

                  „Armes Deutschland! Nur Bedenkenträger und Neider, wohin man auch schaut. Die Realität findet ohne euch statt.“

                  auf mich beziehen wolltest kann ich Dir nur den Rat geben, nicht über Leute zu urteilen die Du nicht kennst. Du liegst mit Deiner Einschätzung nämlich so falsch wie man nur falsch liegen kann.

                • „Nur ein einziges Mal bin ich überholt worden.„

                  Das war wahrscheinlich ich… 😉 Finde die Dinger gut und sehe sie fast täglich. Bisher fuhren alle sehr vernünftig, hab auch alle überholt, bin halt schneller mit meinem Rädchen… ;p

                  • Sebastian says:

                    Ich wohne in einer Stadt in der viele Radfahrer unterwegs sind.
                    Der Großteil der Fahrradfahrer ist hier mit etwa 20Kmh oder weniger unterwegs. Nur ein Bruchteil der Fahrer fährt dauerhaft schneller. Sobald ich etwa 23 Kmh laut GPS fahre werde ich selbst auf sehr breiten Radwegen fast nur von Rennrädern oder Pedelecs überholt. Ich finde da die Limitierung von 20 Kmh nicht wirklich dramatisch. Zumeist lohnt es sich auch mit dem Fahrrad kaum schneller zu fahren da man eh nur von Ampel zu Ampel rollt.
                    Und bei Gegenwind überholen mich die eScooter problemlos, bergauf ebenfalls – das musste ich gerade erst feststellen.

                    Worauf ich eher gespannt bin, ist wie gut sich die kleinen Vollgummireifen auf semiguten Radwegen machen werden oder wenn man für Teilstücke gezwungen ist auf dem Kopfsteinpflaster der Straße zu fahren.

                    Auch als Autofahrer werden mich die escooter vermutlich genauso wenig stören wie bisher die Radfahrer auf den Straßen. Fährt man halt für ein paar hundert Meter langsamer hinterher und überholt sobald es möglich ist. Hatte ich bisher noch nie Probleme mit.
                    Probleme habe ich nur mit Verkehrsteilnehmern die keine Verkehrsregeln beherrschen und/oder sich nicht an diese halten – unabhängig vom Gefährt.

    • Wenn es nur 10 Minuten sind – warum nimmst Du nicht einfach ein Rad? Dann tust Du nicht nur der Umwelt was gutes (kein Elektroschrott, kein Akku, nichts), sondern auch noch Deinem Körper.

  10. Also ich kann hier aus meiner Erfahrung mit dem Scooter-Sharing Anbieter TIER aus Münster berichten: Die E-Scooter lassen sich gut zusätzlich zum ÖPNV nutzen. Es gibt in der Stadt eben doch Gegenden, an denen keine Haltestelle vorhanden ist oder wo der nächste Bus erst in einiger Zeit fährt. Außerdem macht das Fahren mit einem E-Scooter auch deutlich mehr Spaß als zum Beispiel mit dem Bus. Auch weil die gewählte Route eben individuell ist. Insbesondere zum erkunden einer Stadt sehe ich ein großes Potenzial für E-Scooter. Der Wocheneinkauf mit einem großen Rucksack auf einem E Scooter ist problemlos machbar. Bei größeren Steigungen merkt man allerdings schon eine Verringerung der Geschwindigkeit, in bergigen Gegenden sehe ich da durch aus ein Problem. Auch ist man mit 20 km/h oft langsamer als viele Radfahrer, insbesondere morgens im Berufsverkehr. Auch Überholvorgänge sollte man gut planen, weil man eben nicht wie beim Fahrrad mal eben etwas kräftiger in die Pedale treten kann. Das Fahrgefühl unterscheidet sich im Vergleich zum Fahrrad deutlich. Das Geben von Handzeichen beim Abbiegen ist auch nach mehreren Fahrstunden auf dem E-Scooter nicht ganz leicht. Insbesondere, weil beim Rechtsabbiegen das Gaspedal am Griff nicht gleichzeitig zum Handzeichen bedient werden kann, was dann zu einem Geschwindigkeitsverlust und darauf folgend Instabilität führt. Ich persönlich werde in Zukunft auf jeden Fall weiterhin E-Scooter nutzen, insbesondere auch wegen der Möglichkeit, den E-Scooter jederzeit überall abstellen zu können bzw. einen geparkten E-Scooter zu nutzen.

    • Wenn ich links abbiegen will, dann steige ich immer ab und gehe wie ein Fußgänger über die Ampel. Das ist sicherer.

      Ein Fahrrad hat deutlich bessere Fahreigenschaften, aber es ist deutlich größer, man kann es schlecht mit in Bus und Bahn nehmen oder ins Auto packen, man muss es draußen abschließen und nicht ins Büro tragen usw..

    • Die Steigungen sind ein echtes Problem. Die Scooter, die ich bis her hatte, kamen hier nichts hoch, für Münster mag das reichen, klar, hoch zum Dom kommen sie schon. 😉
      Und ja, Handzeichen ist ein guter Punkt: Als ich das letzte Mal durch Münster fuhr, sah ich nur drei Scooter, und alle drei haben einfach kein Handzeichen gegeben.

  11. Das Problem ist für mich ein politisches. Die Scooter sind so reglementiert, dass der Kauf sehr teuer und umständlich ist. Dazu sind sie fürchte ich mit 20kmh zu langsam, um im Verkehr „mitzuschwimmen“ sollten sie (wie über sonst auch) mit 25kmh fahren dürfen. Die Anschaffung ist zudem durch diese Gründe deutlich zu teuer. Es gibt gute Roller wie den m365, nur leider besteht keine Chance ihn aktuell legal fahren zu dürfen.

    • Ab September sind bei Saturn und Media Markt straßenzugelassene E-Scooter lieferbar. Der ICONBIT IK-1969K ist ein Nachbau des Xiomi m365 mit Vollgummireifen und kostet bezahlbare 479 Euro.

      Ich gehe davon aus, dass ab spätestens nächstes Jahr die Preise auf Normalmaß fallen werden. Aktuell gibt es ja keine zugelassenen zu kaufen und die paar mit Sonderzulassung (Metz Moover, Kumpan 1950, BMW-Scooter, Scrooser) sind mit 1300 bis 2900 Euro viel zu teuer.

      Damit die Hersteller noch vor dem Sommer die Modelle hätten produzieren können, hätte man die Verordnung spätestens im Frühjahr in Kraft setzen müssen. Aber ich sage nur CSU, Dobrindt, Scheuer, Ausländer-Maut…

  12. @Autor Ich habe noch zwei Typos im Text gefunden.

    Einmal „Allerdings könnte das natürlich auch Schlucht daran liegen“ sollte vermutlich „Allerdings könnte das natürlich auch schlicht daran liegen“ und in „Umfrageteilnehmer in einem duetschen Blog“ ist das „deutschen Blog“ falsch geschrieben.

    Schönes Wochenende!
    Philipp

  13. Ich denke der „HYPE“ wird noch sehr gebremst, weil es eben noch keine Scooter gibt die bezahlbar sind 😉

    Mein Neffe wartet sehnlichst auf Anbieter die zugelassen werden.

    • ICONBIT IK-1969K CITY E-Scooter in Schwarz https://g.co/kgs/qnJeVS
      Leider erst ab 1. September lieferbar.

      Das ist offenbar ein straßenzugelassener Nachbau des beliebten Xiomi m365, bloß mit Vollgummireifen (kein platter Reifen möglich, dafür weniger Federung).

      Ich habe bei MM schon vorbestellt und hoffe auf einen goldenen Herbst. 🙂

    • Ich lege mir so ein Spielzeug, wenn überhaupt, auch erst zu wenn es um die 300 Euro zu haben ist. Mehr ist mir so ein Spielzeug nicht wert, zumal ich es eh selten nutzen würde.

  14. phrasemongerism says:

    Wird halt nicht aus jedem Hype ein Trend oder gar Alltag, nur weil man es mit aller Gewalt herbei reden/schreiben will…

  15. Mich stört die durch Lobbyarbeit erzwungene Versicherungspflicht.
    Das sind zusätzliche Kosten und ein Mehraufwand für mich (Versicherungsabschluss und ggf. Kündigung), die mich davon abhalten so einem e-Scooter überhaupt einmal in meinem Alltag auszuprobieren.

    Es ist halt etwas anderes als einen Leihscooter in einer Großstadt zum Test zu fahren, als dann wirklich ein Gerät im persönlichen Alltag zuhause testen zu können.

    Ich fahre sehr gerne Rad, aber in einer hügeligen Stadt wohnend komme ich häufig zu verschwitzt an. Auch stört mich die Tatsache, dass ich in der Bahn für die Radmitnahme zahlen muss und diese im Bus nicht möglich ist. Ein e-Scooter würde das Problem für mich gut lösen.

    Das Gewicht ist mir eigentlich egal, wenn es darum geht in Bus und Bahn einzusteigen oder es im Treppenhaus zuhause und auf der Arbeit tragen zu müssen. Schlechte Möglichkeiten den Scooter zu parken, da diese nicht in Fahrradständer passen und es nur wenig Ankettmöglichkeiten (keine Ösen für das Schloss am Scooter), stellen mich da z.B. beim Einkaufen schon eher vor Probleme.

    Auch finde ich es sehr schade, dass sich die Politik über die Forderungen und Chancen hinweg gesetzt hat und nur e-Scooter und nicht auch e-Skateboards (wie z.B. von Mellowboards aus Hamburg) erlaubt hat. Als langjähriger Skateboardfahrer fehlt mir die Lenkstange nicht im Geringsten.

    • Wenn du (oder ich) mit dem E-Scooter versehentlich oder schuldlos (beweisbar?) ne Oma oder ein Kind über den Haufen fährst, bist du für die Versicherung dankbar.

      Außerdem ist bei Vollkasko ein Dienstahlschutz enthalten. Kostet ca 25 (TK) – 50 (VK) Euro im Jahr und kann man online abschließen. Das sollte eigentlich kein Problem sein und sollte man auch für Fahrräder einführen.

      Ich habe mich schon schlau gemacht. 🙂

      • Das Thema Unfallgefahr, speziell das „Anfahren“ von Dritten wird in den Medien völlig überdramatisiert. Es ist typisch deutsche Angstschürerei.

        Es sollte eine optional und einfach buchbare Leistung der privaten Haftpflichtversicherung sein, die man schnell z.B. monatsweise hinzu buchen und wieder abbestellen kann und das auch freiwillig und dann von mir aus auch für Fahrräder.

        Was ich kritisiere ist, dass das Potential einer neuen Mobilitätsalternative direkt eingedämmt wird, dadurch dass es diese Pflicht gibt. Selbstverständlich kann man eine Versicherung online abschließen. Und dennoch ist es eine weitere Hürde, die potentiell Interessierte nehmen müssen und viele abschreckt.

        Wenn nur weniger als ein Viertel der Haushalte regelmäßig ihren Stromanbieter wechseln, und ein Drittel bei einem veralteten, für die Leistung überteuerten Handyvertrag bleiben, dann kannst du dir ausrechnen, wieviele sich wirklich die Mühe machen wollen.

        • Die Versicherungspflicht ist absolut sinnvoll und notwendig. Du überschätzt hier ganz eindeutig den gesunden Menschenverstand in der breite. Es gibt einfach viel zu viele Deppen da draußen, die das Ding dann ohne Versicherungsschutz fahren würden, und wenn was passiert entweder abhauen oder den entstandenen Schaden dann nicht zahlen können.

          Gerade bei Personenschaden, was nun mal wirklich schnell passiert ist, kann es ganz locker und sehr schnell in die Million aufwärts gehen. Und das zahlt man nicht eben mal aus eigener Tasche.

          • So sieht es aus. Hat nix mit Angstschürerei, Dramatisierung oder sonst was zu tun. Sondern einfach der Tatsache, dass genug Leute ohne Versicherung unterwegs wären und im Fall der Fälle nicht zahlen können. Stichwort „passiert schon nix“.

            • Eben.
              Es spricht ja auch schon Bände, dass in Deutschland ganze 15% nicht einmal eine private Haftpflichtversicherung haben. Wenn man nicht gerade Multimillionär ist, ist es einfach unfassbar dumm und leichtsinnig eine derart essentielle Versicherung nicht zu besitzen.

              • Multimillionäre haben wahrscheinlich eine private Haftpflicht, die wollen ihre Millionen ja behalten. Aber wenn auf Grundsicherungsniveau wäre, ohne Aussicht, da raus zu kommen, wäre es mir auch egal. Dann lieber die 100 € im Jahr für was ausgeben, wovon ich direkt was habe, wenn ich dann ein Kind in den Rollstuhl gefahren habe, bin ich halt verschuldet.

    • „Auch stört mich die Tatsache, dass ich in der Bahn für die Radmitnahme zahlen muss und diese im Bus nicht möglich ist. Ein e-Scooter würde das Problem für mich gut lösen.“

      Leider gibt es trotz entsprechender Empfehlung viele ÖPNV-Unternehmen die eine Mitnahme von eScootern verbieten oder die Entscheidung dem Fahrer überlassen….

      • Hallo Mr. T., wie weiter oben geschrrieben : Busse und Bahnen sind keine Transportmittel für andere Fahrzeuge , sondern für Fußgänger , Kinderwagen und Behindertenhilfsmittel . Gerade busse, U- und Trambahnen haben oft wenig Stellfläche – und m. E. ist es z. B. einer Person mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Gehwagen nicht zumutbar auf den nächsten bus zu warten weil schon Fahrräder oder Scooter die Stellflächen blockieren . Von daher : erstens generell kostenpflichtig auch e-Scooter mitzunehmen – wie bei Fahrädern , zweitens : Sperrzeiten im Berufsverkehr bzw. HVZ, drittens wenn der platz für Kinderwagen , Rollis oder Gehwagen gebraucht wird müssen Fahräder und Scooter den platz räumen ggf den Bus ganz verlassen und auf den nächsten warten. Was sich von den o. a genannten Ausnahmen selber per Rad fortbewegen kann hat im engen Bus nur dann einen Platz wenn es den niemand anderem wegnimmt.

        • Wenn man den Scooter zusammenklappen kann, nimmt er auch nicht mehr Platz weg als zB. ein Instrumentenkoffer, Reiserucksack, Koffer oder ähnliches.

        • Die „Besonderheiten“ des ÖPNV in Deutschland zu diskutieren würde zu weit führen. Wir leben halt in einem Autoland. Da gehören Autostraßen zur kommunalen Daseinsvorsorge, wie Trinkwasser und die Müllabfuhr. Ein radikaler Umbau der Verkehrsinfrastruktur wäre nötig, ist aber unter diesen Voraussetzungen nahezu unmöglich.

          • Hallo, einen radikalen Umbau des Verkehrssystems kann ich mir gut und machbar vorstellen : den hatten wir nämlich z. B. hier in hamburg schon mal: leider zugunsten des motorisierten Individualverkehrs : ein gut ausgebautes trambahnnetz wurde zugunsten PKW und Bus geschleift .. über 40 trambahnlinien mit vielen hundert Kilometrn Gleisen und Oberleitungen wurden plattgemacht . Was da im namen einer „Verkehrswende anno 50er jahre “ an volksvermögen kaputtgemacht wurde kann heute keiner mehr bezahlen , um den Schaden wiedergutzumachen.

            • Tja lieber Andreas, das ist genau das was ich meinte, Zugunsten des automobilen Individualverkehrs ist fast Alles möglich. Die Gründe dafür hatte ich ja bereits benannt. Es gibt mehrere europäische Städte die das anders handhaben als deutsche Kommunen. Drt funktioniert ÖPNV, qualitativ hochwertig und preisgünstig. eScooter sind dort ebenso vorhanden und ordnen sich ins allgemeine Verkehrsgeschehen ein. Das eScooter-Problem ist in Deutschland hausgemacht und daran ändert auch die eKFV nix.

  16. Mit meinen 1.90m und 110kg sieht es leicht albern aus und ist unbequem, auf den Dingern durch die Gegend zu schaukeln. Roller bis 120kg sind auch gleich wieder mit Aufschlag belegt. Werde wohl doch beim Rad bleiben und auf ein E-Bike sparen 🙂

  17. Habe den M365 und finde es genial. Es ist kein „Spielzeug“ wie manche es hier nennen ohne damit überhaupt gefahren oder wenigstens live gesehen zu haben. Wohne auch in einer ziemlich hügeligen Stadt mit schlechten Busverbindungen und möchte auch mal normal von A nach B zu kommen ohne ein Auto zu benutzen. Aber mit 20kmh Begrenzung haben unsere besch…scheidenen Politiker nur Mist gebaut. Hatte zwar Spass damit aber muss wohl verkaufen. 🙁

    • „…Aber mit 20kmh Begrenzung haben unsere besch…scheidenen Politiker nur Mist gebaut. ….“ Wie schnell sollten denn die Dinger deiner Meinung nach sein?

    • Einen M365 bin ich tatsächlich noch nicht gefahren, aber mit denen, die ich fuhr, kam ich keine ernst zunehmende Steigung hoch, ganz im Gegensatz zu nem Pedelec, wo ich ja selbst mittrete.

  18. Christian says:

    Lime hat gerade in Düsseldorf den Minuten Preis auf 17 Cent erhöht.
    Eine Begründung habe ich nicht gelesen, aber für das Geld komme ich mit dem ÖPNV doch günstiger und schneller und SICHERER zum Ziel.

    Geil finde ich ja, daß die Tage ein junger Mann seinen Führerschein verloren hat, weil er betrunken mit so einem Teil aufgegriffen wurde.

    • Zapperlot says:

      Wenn man betrunken Rad fährt, kann der Führerschein genauso weg sein. Was macht das jetzt für einen Unterschied? Ist alles nix neues, nur der E-Scooter ist neu.

    • Und mit einem Fahrrad wäre der Führerschein nicht weg?

      • Das Fahrrad ist kein Kraftfahrzeug, da gelten andere Regeln und Grenzwerte.

        • Auch wenn du betrunken Rad fährst, kann der Führerschein weg sein, egal ob andere Regeln oder Grenzwerte.

          • Korrekt, die Grenzen sind bei Fahrrädern soweit ich weiß aber höher.

            „Für Radfahrer hat das BGH 1986 die absolute Fahruntüchtigkeit ab 1,7 Promille definiert. In der Rechtsprechung gehen Gerichte heute in der Regel von einem Grenzwert von 1,6 Promille aus. Wer betrunken Fahrrad fährt und dabei mit 1,6 Promille Alkohol oder mehr erwischt wird, kann den PKW-Führerschein verlieren.“

            • Und wenn du eine Unfall verursachst, spielen diese Grenzwerte auch keine Rolle mehr, dann kann der Führerschein auch weg sein, wenn du unter den Grenzwerten liegst.

              Ich find’s nur lächerlich, wie hier vehement gegen die E-Scooter gewettert wird, ohne wirklich konkrete Argumente gegen ihn zu liefern. Einige sind mal wieder dagegen, um dagegen zu sein. Solche Diskussionen z.B. zum E-Bike habe ich jedenfalls bisher nicht gelesen, verstehe nicht weshalb der E-Scooter jetzt so polarisiert und die Gegner so darauf anspringen. Meine Güte, wartet doch erst mal ab, bisher sind die Teile noch nicht so oft in D auf den Strassen anzutreffen. Gibt’s diese Diskussionen auch im Ausland, so wie sie hier geführt werden oder ist das mal wieder „typisch deutsch“?

              Ich würde mir einen E-Scooter kaufen, allerdings gibt es in der Stadt in der ich wohne so gut wie keine Radwege und das ist für mich persönlich das grösste Argument gegen den E-Scooter, denn auf der Strasse ist mir die Unfallgefahr zu gross.

  19. gregorius says:

    Wenn so ein Pfosten mit Scooter auf dem Gehweg auf dich zufährt: Stehen bleiben.
    Das funktioniert sehr gut. Man hat dann zwar ein dümmliches Gespräch an der Backe, welches sehr schnell wieder verfliegt.

    • Wenn so ein Pfosten auf dem Gehweg vor dir stehen bleibt: einfach ausweichen und dabei nett zulächeln.
      Das funktioniert sehr gut. Man hat kein dümmliches Gespräch an der Backe, nur einer der dumm hinterher guckt.

  20. eScooter sind gefährlich.

  21. Bob (der andere) says:

    Ich denke, das zurückhaltende Nutzungsverhalten bzw. Verkaufszahlen dieser E-Scooter liegt einfach daran, daß jeder ein anderes Einsatzgebiet/Nutzungsverhalten für solch ein (elektrisches) Kleinstfahrzeug hat. Und bei den recht hohen bis absurden Preisen für diese Sperrholzbretter mit Lenkstange (teilweise 1500€ oder mehr) einerseits und dem begrenztem Nutzen andererseits, läßt man den Kauf eben sein. Das Mietmodell mag funktionieren, wenn gewisse Voraussetzungen gegeben sind (siehe unten).

    Der Fall, um in einer Großstadt, möglichst ohne Steigungen, mit gut ausgebautem ÖPNV, die 600Meter von Haltestelle zu Arbeitsplatz/Wohnung zurückzulegen, trifft in D wohl eher auf die wenigsten zu. Fällt auch nur einer dieser Parameter weg, ist ein anderes Fahrzeug bzw. Fahrzeug-Konzept nötig.

    Ich hätte starkes Interesse an einem elektrischen Kleinstfahrzeug, hauptsächlich um mit meinem Einkauf von/zu Wohnung zu fahren, ohne auf den hier lausigen ÖPNV angewiesen zu sein. Da es hier aber überwiegend starke Steigungen hat (und zwar überall, außer Fußgängerzone), ist ein Fahrzeug mit entsprechender Leistung angesagt.

  22. HIer in Hamburg stehen ja diverse von den Rollern rum, also einfach mal TIER getestet, mit Gratis-Gutschein für die erste Fahrt. Bei der bleibt es wohl auch. Viel zu wenig Leistung um Spaß zu machen, unbequeme Körperhaltung für einen 1,85m-Menschen. Längere Strecken will ich damit nicht fahren und die kurzen die ich damit fahren würde, die laufe ich. Vor allem die Preise der Sharing-Anbieter sind ein Witz: 1€ pro Fahr, plus Minutengebühren fast so hoch wie bei Car2Go. Also bei 10-20 Minuten Fahrzeit mit dem Auto, ist das Auto billiger als der Roller… könnte man noch in die Gegenden rollern, wo man nicht parken kann, also die Amüsierviertel. Sind nur leider allesamt Roller-Sperrgebiete, man darf zwar durch fahren, aber nicht parken. Somit ist das sharing in Hamburg quasi tot.

  23. Ich nutze die E-Scooter von Lime, Voi und Circ regelmäßig in Berlin.

    Ich finde es gut nun eine weitere Alternative zu Sharing-Bikes und Sharing-Rollern geliefert zu bekommen.

    Normalerweise bin ich hier nur mit meinem eigenen Rad unterwegs, aber manchmal fehlt einem einfach der Elan in die Pedale zu treten.

    Furchtbar ist allerdings die Instabilität aufgrund des kleinen Lenkers und der kleinen Reifen dieser Scooter. Da kann es manchmal schon heikel werden, wenn man die Hand raus hält um abbiegen zu können. Meistens versuche ich diese Zeichen mit meinem Fuß zu geben, aber ob das der Autofahrer hinter mir das auch mitbekommt, sei dahin gestellt. Man sollte seine Augen, wie vom Radfahren gewöhnt, auch bei diesen Teilen am besten überall haben.

  24. ich nutze einen Scooter (Seat/Segway) der bei meinem neuen Auto (Seat Tarraco) dabei war, mein Weg zur Arbeit ist nur etwas weniger als 1 Km – Vorteil ist im Gegensatz zum Fahrrad dass ich nicht verschwitzt ankomme, Nachteil: es ist etwas langsamer – schon bei Steigungen von 4% sinkt die Gschwindigkeit auf ca 14 kmh, und instabiler – auf Handzeichen verzichte ich lieber – beide Hände fest am Lenker macht schon Sinn.

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