Auswertung Januar-Umfrage: 2021 wollen viele von euch Smart-Home-Technik anschaffen

In unserer Umfrage aus dem Januar 2021 hatten wir euch gefragt, was ihr im neuen Jahr so für Anschaffungen aus dem Bereich Technik plant. Schließlich gibt es da ja viele Optionen – insbesondere, da es 2021 da bessere, steuerliche Optionen gibt, als gewohnt. Ich hätte deswegen damit gerechnet, dass Gerätschaften für das Home-Office am höchsten im Kurs stehen würden. Tatsächlich machten jedoch Smart-Home-Produkte das Rennen.

Zu beachten ist, dass Mehrfachantworten möglich gewesen sind. Daher gab es zwar 2.678 Abstimmende, die jedoch insgesamt wiederum 6.272 Stimmen abgegeben haben. Sprich: Jeder Abstimmende gab im Durchschnitt somit (abgerundet) zwei Stimmen ab. 833 dieser Stimmen (13 %) gingen an Smart-Home-Produkte, was für einen erheblichen Abstand sorgt. 733 Stimmen, also 100 weniger, gingen an den Kauf eines neuen Smartphones – 12 %.

Anschließend kamen dann eher die Produkte, welche ich an der Spitze erwartet hätte: 8 % der Stimmen (486) entfielen auf Notebooks, 7 % bzw. 423 Stimmen gingen an Desktop-PCs und weitere 7 % (419) der Stimmen entfielen dann auf den Kauf eines neuen Monitors. Das ergibt Sinn, denn beim Kauf eines neuen PCs bietet es sich oftmals an, auch gleich den Arbeitsbildschirm mit auszuwechseln.

Stehen alle bei 6 % der Stimmen: Fernseher, Spielekonsolen, Tablets oder „Etwas anderes“, also Produkte, die wir nicht berücksichtigt hatten in unserer Auswahl. Ich denke die Next-Generation-Konsolen würde sicherlich mancher gerne 2021 mit nach Hause nehmen, wenn sie denn einmal im Handel verfügbar wären. Vor dem Sommer 2021 wird sich da aber wohl leider nicht viel ergeben.

Kopfhörer / Headsets, Wearables oder auch NAS tummeln sich dann allesamt bei 5 % der Stimmen. Alles andere kann man dann eher unter „ferner liefen“ verbuchen. Dazu zählen dann eben noch Lautsprecher (4 %), Streaming-Geräte (3 %), Soundbars (3 %), Webcams (2 %) und Foto- bzw. Videokameras (2 %). Das Schlusslicht zeigt, dass es Systemkameras außerhalb des professionellen Segments mittlerweile sehr schwer haben, da der Adressatenkreis arg geschrumpft ist. Schließlich hat man mit dem Smartphone in der Regel ohnehin eine brauchbare Kamera zur Hand.

Unten seht ihr die Umfrageergebnisse nochmals als Liste – findet ihr euch da persönlich wieder?

Welche Technik-Anschaffung planst du für 2021? (Mehrfachantworten möglich)

  • Smart-Home-Produkte (13%, 833 Votes)
  • Smartphone (12%, 733 Votes)
  • Notebook (8%, 486 Votes)
  • Desktop-PC (7%, 423 Votes)
  • Monitor (7%, 419 Votes)
  • Fernseher (6%, 402 Votes)
  • Spielekonsole (6%, 396 Votes)
  • Tablet (6%, 384 Votes)
  • Etwas anderes (6%, 373 Votes)
  • Kopfhörer / Headset (5%, 326 Votes)
  • Wearable (5%, 314 Votes)
  • NAS (5%, 304 Votes)
  • (Kabellose) Lautsprecher (4%, 270 Votes)
  • Streaming-Gerät (z. B. Fire TV) (3%, 197 Votes)
  • Soundbar (3%, 160 Votes)
  • Webcam (2%, 147 Votes)
  • Foto- / Videokamera (2%, 105 Votes)

Total Voters: 2.678

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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14 Kommentare

  1. An alle Smarthomeinteressierten, schaut euch Homeassistant an 🙂

  2. Steuer – Homeoffice… Ich kann den Hype nicht verstehen. Ist es nicht so, dass für die Meisten der Arbeitgeber die Technik stellt?

    • Es kommt darauf an: ich habe etwa neben meinem eh vorhandenen Laptop und Maus keine weitere Hardware erhalten.
      So geht es auch einigen Bekannten.
      In meinem Fall war ein Monitor und ne Tastatur eh schon da, kenn aber einige, die sich mit Peripherie ordentlich eingedeckt haben. Die ärgern sich, das bereits 2020 gemacht zu haben…
      Wobei das im IT-Umfeld wohl oft locker bezahlt werden kann, die Gehälter sind ja ordentlich 🙂

    • Bei einem Telearbeitsplatz der regulär zu Hause ist: ja, da stellt der Arbeitgeber alles was im Homeoffice benötigt wird: Rechner, Monitor, Schreibtisch, Stuhl, Drucker usw. Der Arbeitgeber ist dann auch in der Haftung für Arbeitsunfälle mit seinem Equipment.
      Das was im Moment großflächig gemacht wird und z.B. bei uns in der Firma vorher schon teilweise erlaubt war, kenne ich unter dem Begriff „mobiles Arbeiten“, d.h. der Arbeitgeber stellt ein Laptop zur Verfügung und der Arbeitnehmer darf von irgendwo arbeiten – meistens von zu Hause, das ist aber nicht festgelegt. Alles was im Heimbüro sonst noch dazugehört, darum muss man sich selber kümmern. Z.B. darf ich zwar Laptop, Maus und Headset aus dem Büro mitnehmen, den Monitor jedoch nicht. Dafür habe ich mir letztes Jahr selber noch einen gekauft.
      Hier stehen mehr Infos: https://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/arbeitsrecht-was-mobilarbeit-von-homeoffice-unterscheidet_76_498118.html

      • Blacky Forest says:

        Ist bei uns genauso. Außendienstmitarbeiter, die in anderen Bundesländern sind, haben explizit ein Homeoffice, welches auch im Arbeitsvertrag festgelegt ist.
        Alle anderen dürfen mobil arbeiten, sonst müsste eine Arbeitsstättenbegehung oder so ähnlich durchgeführt werden. Da ist das Arbeitsschutzgesetz schlampig mit der Formulierung zum Homeoffice. Im übrigen steht da nur, dass die Materialien, die zum Arbeiten benötigt werden, bereitgestellt werden müssen. Also Laptop/PC und Unterlagen sowie die VPN-Verbindung o.ä. Kein weiterer Monitor, keine separate Maus und Tastatur…
        Und die IT-Gehälter sind nicht unbedingt ordentlich. Die Verallgemeinerung kann ich nicht unterstützen.

        • Ich sag’s mal so: wenn man mit den Gegebenheiten im Arbeitsvertrag nicht zufrieden ist, spricht man das an, wenn sich dann nichts bewegt und man es nicht ertragen kann, sucht man sich einen anderen Job. Ich bin froh, dass ich nicht immer ins Büro muss, weil mir das jeden Tag 70 km Autofahrt und 75 Minuten vertane Lebenszeit erspart. Seit letzten März bin ich ca. 8500 km nicht gependelt, das dadurch gesparte Geld stecke ich gerne in einen Monitor und Bürostuhl.

          • Exakt so sehe ich das auch. Alleine schon die Lebenszeit welche ich nicht mehr durchs tägliche pendeln verliere ist es mir wert, dass ich mir meinen Bürostuhl Zuhause selbst kaufe. Wobei wenn ich es drauf anlegen würde, bekäme ich den sicher auch noch abgerechnet, aber man muss es ja nicht übertreiben.

    • Kommt halt darauf an was man will. Prinzipiell bekomme ich selbstverständlich Firmennotebook und alles drum und dran gestellt.
      Wenn Du dann aber Zuhause lieber einen 34 Zoll UWQHD Gaming Monitor im „Home Office“ stehen haben willst weil das Ding eben auch noch privat genutzt wird, oder auf einer mechanischen 200 Euro Tastatur schreiben willst dann gibt es da durchaus Grenzen was man beim Arbeitgeber durchbekommt und was nicht :).

  3. Ich hab mir endlich 2 Google Nest Protect für Schlaf- und Wohnzimmer geholt, was ich aufgrund des hohen Preises immer verschoben hatte.

  4. 6.272÷2.678=~2,34
    Ist aber großzügig abgerechnet hier auf 2 Stimmen.

  5. Ich plane nicht nur, ich habe sogar schon bestellt.
    Letzen Herbst mit Thermostaten, Fensterkontakten, Rauch- und Wassermeldern in Homematic IP eingestiegen.
    Außerdem die Türklingel mit Sensor und mobilem MP3 Gong Bausatz erweitert.
    Jetzt erstmal zwei Erfal Rollos bestellt und dann wird als nächstes wohl der Rolladen smart gemacht,
    bevor ich was für die Badentlüftung baue.

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