Ausprobiert: Microsoft Surface Pro 2 – das 10,6 Zoll Büro

Wir stellten heute bereits das Surface 2 vor, nun soll ein kurzer Bericht zu den ersten Eindrücken des Surface 2 Pro folgen. Das Surface Pro 2 ist die zweite und damit die neuste Generation des Microsoft-Hybriden, der die Welten Tablet und Laptop miteinander verschmelzen will. Ob dies meiner Ansicht nach gelingt, soll dieser Text zeigen.

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Wie auch beim Vorgänger findet man im Surface 2 Pro ein sehr hochwertig verarbeitetes Gerät vor. Kein Knarzen, nichts, was irgendwie günstig oder schlecht verarbeitet wirkt. Auch das Innenleben wurde verbessert, ihr findet nun endlich die Haswell-Plattform mit einem Intel Core i5 (Quad-Core-Prozessor) mit 1,60 GHz und verbessertem Energiemanagement vor, was dafür sorgt, dass eines der größten Probleme beim Surface 2 Pro ausgemerzt wurde: die Akkulaufzeit.

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Wurde der Vorgänger mit 4 Stunden Akkulaufzeit angegeben, so kann das Surface Pro schon mit angegebenen 8 Stunden protzen. In der Realität sieht dies natürlich etwas anders aus, das Surface der ersten Generation war schon nach 3,5 Stunden ausgepowert, das Surface 2 Pro musste bei mir nach rund 7 Stunden ans Netz, dennoch ein sehr guter Schnitt mit dem man gut durch den Arbeitstag kommen sollte. Hier ist das Anwendungsszenario zu bedenken, ich bin weniger der Zocker, sondern mehr der Arbeiter.

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Der Rest ist auf dem Papier identisch zum Vorgänger. Gleiche Auflösung von 1920 x 1080 Pixel bei 207 Pixel per Inch. In Sachen verbesserten Farben und Blickwinkel darf man dem Microsoft Surface Pro 2 gute Noten geben, das ist wirklich gut gelungen, ebenso beim Surface 2.

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Was störend ist, ist die teilweise schlechte Umsetzung der Dritt-Apps, was nicht unbedingt Microsofts Schuld ist. Im Vergleich zum Internet Explorer sieht die Schrift bei Chrome sehr, sehr schwammig aus.Ebenfalls reagiert Chrome momentan äußerst ungenau auf Eingaben per Touch in der klassischen Desktop-Ansicht.

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Arbeitsspeicher bekommt man je nach Geräteauswahl, so stehen 4 oder 8 GB (beim Surface 2 Pro mit 256 GB oder 512 GB) zur Auswahl. Auch der Flashspeicher ist nun in mehreren Konfigurationen zu finden, 64, 128, 256 und auch 512 GB lassen sich nun wählen.

Was leider nicht verändert wurde: die Auflösung der Kameras. Sie bleiben auf 720p festgenagelt, was schade ist. Das Surface 2 wurde im Bereich der Kameras stark verbessert, was man auf Fotos und bei der Videotelefonie wirklich gut sehen kann. Warum Microsoft hier beim Surface 2 Pro nicht nachgelegt hat, ist mir schleierhaft.

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Auf dem Microsoft Surface 2 Pro kommt Windows 8.1 zum Einsatz, Microsofts neustes Betriebssystem, auf dessen Neuerungen ich hier nicht im Detail eingehen werde, da wir schon in unzähligen Beiträgen über die Verbesserungen des Systems ausführlich berichtet haben.

In Sachen Handlichkeit lässt sich kein Unterschied bemerken, gleiche Maße und gleiches Gewicht von 907 Gramm – wie beim Vorgänger eben. Hier liegt man, sofern man das Surface 2 Pro als Notebook betrachtet, in einem guten Rahmen verglichen zum Wettbewerb. Das Gerät ist auf dem Schreibtisch oder unterwegs sehr kompakt und lässt sich so gut „bearbeiten“.

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Diese Größe und das Gewicht macht es für mich aber schwer, das Microsoft Surface 2 Pro als Tablet zu benutzen. Hier habe ich wieder ähnliche Kritikpunkte, die auch beim Surface 2 zum Tragen kamen: die App-Auswahl im Modern UI-Modus. Hier fehlt mir immer noch zuviel. Typische Apps, die ich auf anderen Plattformen auch nutze und gerne mag. Doch da soll sich laut Microsoft ja einiges tun.

Vorteil Surface Pro 2: ich kann notfalls die Desktop-Variante der Dienste nutzen, was im Touch-Modus aber nicht immer Spaß macht, hier bin ich genauso gegängelt, wie bei Windows 8-Notebooks mit Touchbildschirm. Manches ist über den klassischen Desktop besser zu nutzen als anderes.

Auch beim Surface Pro 2 gut gelungen: der Kickstand, der sich nun in zwei verschiedenen Winkeln einrasten lässt. Das macht mobiles Arbeiten deutlich angenehmer – je nachdem, wie man gerade sitzt. Doch auch hier finde ich es müßig, mit dem Gerät auf dem Schoß zu arbeiten – kommt zwar selten vor, aber ich erwähne es dennoch.

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Das Surface Pro 2 kann mit guten Konnektivitätsmöglichkeiten aufwarten. Durch das vollständige Windows 8.1 unter der Haube kann man so ziemlich alles an das Surfce 2 Pro anklemmen, was da draußen so an Hardware herumläuft. Hier zeigt sich der Vorteil eines mobilen Arbeitsplatzes: ich kann über den Mini DisplayPort problemlos einen externen Monitor anschließen, via USB 3.0 sind externe Peripheriegeräte wie Maus, Tastatur und externe Festplatte überhaupt kein Problem – das Surface 2 Pro kann in der Tat einen PC ersetzen, Leistung genug hat es für die meisten Anwendungen.

Doch auch wer kein externes Keyboard anschließen will, Microsoft hat an mobile Arbeiter gedacht und vertreibt deshalb passende Tastaturen, die bombenfest mittels Magnetclip angedockt werden.

Das geht schnell und ist bequem. Welche Tastatur man nutzt, liegt an der persönlichen Vorliebe, das Type Cover bietet den Vorteil eines haptischen Feedbacks beim Tippen, während das Touch Cover dünner ist, aber eben das haptische Feedback vermissen lässt.

Wer zu einem Touch Cover greift, sollte auf die aktuelle Generation achten, denn hier werden wesentlich mehr Sensoren als beim alten Touch Cover geboten, was das Schreiben etwas genauer macht, aber auch beim Arbeiten mit Gesten eine wunderbare Figur abgibt. Ja – das TouchC Cover beherrscht Gesten. Wie bei jeder Tastatur sollte man etwas Zeit zum Eingewöhnen einplanen, oftmals hat man sich ja lange an eine gewisse Größe, einen gewissen Abstand zwischen den Zeichen gewöhnt.

Das Arbeiten am Surface 2 Pro gestaltet sich für mich ähnlich, wie die Arbeit am Surface 2. Verfasse ich lediglich Texte, so sind beide Geräte definitiv wunderbar, hier hätte das Surface 2 sogar die Nase vorne, es ist leichter zu transportieren und hat zudem eine längere Akkulaufzeit.

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Allerdings bin ich beim Surface Pro 2 nicht gezwungen, die verbesserungswürdige App-Auswahl zu beklagen, die das Surface 2 durch den Windows Store hat. Das Surface Pro 2 nimmt auch alle Apps auf, die ich an meinem Heimrechner nutzen kann. Photoshop Elements, Evernote, Skitch, Bild-Betrachter und Kompressionstools, Videoschnitt und vieles mehr.

Dank Haswell und der damit verbundenen Intel 4400-Grafik kann man auch das eine oder andere Spielchen am Surface wagen, hier empfehle ich aber unbedingt den Griff zur externen Maus, das Touchpad ist meines Erachtens nicht dafür gedacht, präzise bei Spielen zu reagieren. Benchmarkwerte müsste ich nachlegen, denn ich besitze ein Vorserienmodell, welches in meinem Falle Probleme beim 3DMark machte.

Der mitgelieferte Pen ist wie beim Vorgänger seitlich an der Stelle angebracht, sodass der Pen woanders verstaut werden muss, wenn das Surface Pro 2 am Saft hängt. Ja, richtig gelesen: der Pen hängt dort, wo ansonsten das Netzteil angebracht wird und zudem verdeckt er die Öffnung des MiniDisplay Ports.

Auch solltet ihr vielleicht überlegen, ob eine Lagerung des Pens an einer anderen Stelle sinnvoller wäre, wenn ihr mit dem Gerät unterwegs seid – nicht, dass der Pen wegkommt. Im Tablet-Modus stört er zudem beim Halten im Landscape-Modus.

Ansonsten lässt sich der Pen prima nutzen, um handschriftliche Notizen festzuhalten. Hier leistet das Microsoft-Tool OneNote hervorragende Arbeit, während Evernote-Nutzer in die Röhre schauen, Evernote Touch unterstützt Pen-Eingaben nicht.

Das Surface Pro 2 kann alles, was ein stationärer Rechner oder ein Laptop kann und durch die Anschlussmöglichkeiten an externe Geräte kann das Surface Pro 2 so zum All-in-One-Tool für mobile Arbeiter werden.

Hier muss man allerdings für sich entscheiden: ist die Symbiose aus Tablet-Nutzung und Laptop so ausreichend? Oder greife ich lieber zu einer strikten Trennung Notebook und Tablet? Preislich gesehen ist eine Trennung nicht zwingend mit hohem Aufpreis versehen, wer eh abends nur mit dem Tablet konsumiert, der ist ab 200 Euro +/- schon einigermaßen gut bedient.

Womit ich beim Kritikpunkt bin: das Surface Pro 2 will alles sein, Notebook und Tablet. Was es bei der Unterstützung durch externe Geräte und x64-Programme wettmacht, fällt mir bei der Tablet-Nutzung negativ auf. Ein knappes Kilo will auch erst einmal über einen längeren Zeitpunkt gehalten werden. Doch hier ist nicht Microsoft Schuld, der Hardware muss eben Tribut gezahlt werden. Der Vorteil ist eben: ich kann es als Tablet nutzen, andere Geräte, Convertibles zum Beispiel sind noch schwerer und sperriger zu halten und außerdem: will man wirklich produktiv auf „noch“ kleineren Geräten arbeiten?

Trotz der angesprochenen Kritikpunkte kann ich ganz klar eine Empfehlung pro Surface Pro 2 an generell Interessierte aussprechen. Diese gilt für alle, die ein mobiles Arbeitsgerät und zeitgleich ein Tablet haben wollen. Man hat alles vereint in einem Gerät, wenn man mit den eben erwähnten Schwächen leben kann. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich die Farbgenauigkeit und die Lautsprecher verbessert, der größte Pluspunkt ist aber die Akkulaufzeit.

Hier liegt man zwar nicht auf Augenhöhe mit aktuellen Haswell-Ultrabooks, aber dieser Umstand rührt eben aus der Symbiose Größe und Gewicht des Surface 2 Pro. Microsoft hat meiner Meinung nach gute Arbeit bei der Verknüpfung der zwei Welten Tablet und Notebook geleistet, das Surface Pro 2 ist aber lediglich ein Kompromiss beider Welten, keine perfekte Lösung.

Müsste ich meine komplette Arbeit auf nur noch ein einziges Gerät beschränken, dann käme das Surface Pro 2 in die Auswahl – dann aber nur mit dem Type Cover.

Technische Spezifikationen:

Maße: 27,45 x 17,29 x 1,34 cm
Gewicht: 907 Gramm
Gehäuse: VaporMg/Magnesium (Farbe: Dark Titanium)
Speicher: 64, 128 256 oder 512 GB (mit microSD erweiterbar)
Display: 10.6” ClearType Full HD Display/Auflösung 1920 x 1080p /16:9 (widescreen)/10-point multi-Touch
(Auflösung an externen Displays bis maximal 3840×2160 Pixel)
CPU: Intel Core i5-4200U (1.6 GHz mit Intel Turbo Boost bis zu 2,6 GHz) mit Intel HD Graphics 4400
RAM: 4 oder 8 GB
Konnektivität: Wi-Fi (802.11a/b/g/n) / Bluetooth 4.0 / USB 3.0
Laufzeit:8 Stunden, Akku: 42 W-h
Preise:
RAM/Speicher
4 GB/64 GB: 879,- €
4 GB/128 GB: 979,- €
8 GB/256 GB: 1279,- €
8 GB/512 GB/ 1779,- €

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caschy

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20 Kommentare

  1. Morgen/Übermorgen sollte meins auch da sein (256GB Version) Mal sehen was der Kasten so taugt

  2. Danke für deine ersten Eindrücke! Da mich am allermeisten die Stift-Bedienung interessiert: wie schlägt es sich im Vergleich zum Samsung Note 3? (Mir ist schon klar, dass man ein Note mobiler benutzen kann als das Surface, aber mich interessiert, wer da „state of the art“ ist)

  3. 1779€ sind aber auch ne ordentliche Hausnummer. Wär als Student ja echt interessant aber bei dem Preis…

  4. Wie sieht es mit „Offenheit“ und SecureBoot beim Surface Pro 2 aus? Kann ich auch ’n andere OS aufspielen, wenn ich das wollen würde?

  5. kennt jemand brauchbare alternativen zu surface pro 2. suche sowas auch mit Stift..

  6. ich habe die Geräte zu kurz gehabt, waren Vorserie. Kann ich eventuell mal wieder testen, wenn MS mir länger eines gibt 🙂

  7. @Cachy: Wie ist denn die Lautstärke? Röhrende Lüfter, wenn mal a bisserl Last auf dem Gerät ist?

  8. Torben Buck says:

    Hallo caschy – ich weiß nicht, ob das an Google Chrome liegt, aber die IBM-Werbung, die du hier geschaltet hast, liegt quasi links neben der eigentlichen Seite, statt „drum herum“ zu liegen.
    Vllt den Body versehentlich verschoben?

  9. @Torben Buck Strg+r ist dein Freund.

  10. Name unwichtig says:

    @franzi

    Anfang November bringt Dell mit dem Venue Pro 8 und 11 zwei eigene Windows-8.1-Tablets raus. Meines Wissens wird eine Stylus-Eingabe zumindest optional erhältlich sein.

  11. @xslaprazorLeo Ich bin auch Student (Mediendesign) und bekomme Mittwoch mein Surface Pro 2 mit 128GB. Mehr braucht man meiner Meinung nach nicht. Man bekommt beim Kauf 200GB Skydrive-Speicher bzw. kann man den Speicher entweder über MicroSD oder externer Festplatte erweitern.

  12. Wenn es ein bisschen größer wäre, dann wäre es perfekt. Denn ich brauche weniger ein Notebook was genauso zu gleichen Teilen ein Tablet ist und man somit Abstriche in der Notebook-Klasse eingeht (Screen-Größe), sondern ein Notebook was auch ausnahmsweise mal ein Tablet sein kann wenn man will.
    Denn in den wenigen Situationen, in denen man mal ein Tablet auf die Couch, Terasse usw mitnimmt, ist die Mobilität nicht so gravierend, dass man nicht einen größeren Formaktor in kaufen nehmen kann. Ich gehe da vielleicht sehr von mir aus, aber ein Tablet durch die weite Welt schleppen, machen im Endeffekt nur die wenigsten. Wenn man mal auf der Couch lümmelt und schnell was nachschauen will mit einem Tablet, dann muss das Ding nicht super handlich sein, schon gar nicht wenn ich dadurch sonst einen gößeren Laptop habe.
    Was nicht heissen will, dass das Surface 2 schlecht ist. Würde ich ein Tablet kaufen, dann das Ding…

  13. Hoschi, schau doch mal in die 13 Zoll Geräteklasse. Da gibt es schon einige Convertibles.

    Heute kommt mei SP2. Frei mich schon wie Schnitzel.

  14. Die Preise sind schon gesalzen. Mal wieder. Ok, man bekommt natürlich entsprechend was dafür. Aber mal eben kaufen ist nicht, finde ich.

  15. Zitat: Arbeitsspeicher bekommt man je nach Geräteauswahl, so stehen 4 oder 8 GB (beim Surface 2 Pro mit 256 GB oder 512 GB) zur Auswahl.

    WOW, reichlich Arbeitsspeicher das neue Surface 2 Pro 😉

  16. FriedeFreudeEierkuchen says:

    Richtig abtörnend ist der Bericht von iFixit (http://youtu.be/ST2LyvYLvp8): auf der Reparatur-Skala nur 1 von 10! Das heißt, das Gerät ist kaum reparierbar.
    Zum Öffnen benötigt man Heißluft, da das Gehäuse verklebt ist. Dabei riskiert man, Kabel um den Bildschirm herum zu zerstören. Man kauft also wie gesehen: Austausch der SSD ist nur unter hohem Risiko möglich. Das gleiche gilt für Akku- oder Displaytausch. Man kann das teure Gerät also nach spätestens drei Jahren wegwerfen (durchschnittliche Abnutzung eines Lithium-Akkus). Ein Defekt dürfte schnell zum wirtschaftlichen Totalschaden führen, da die Reparatur selbst für Servicewerkstätten extrem schwierig und langwierig ist (neben dem Kleber sind noch über 50 Schrauben im Spiel…).
    Aber wer genug Geld hat und auf die Umwelt spuckt, der schmeißt halt alle 2-3 Jahre mehrere hundert Euro in die Tonne.

    Das ist wirklich eine Mentalität aus dem 20. Jahrhundert, als Ressourcen noch unendlich schienen. Deppen.
    (Das gleiche gilt natürlich für Apple & Co.)

  17. Ich halte das Gerät für den Durchbruch für Windows Tablets schlechthin. Ich hatte inzwischen bereits mehrere Android-Tablets (Sony Tablet Z, Acer Iconia) und auch das Ipad (neuste Gen.). Für mich waren die beiden Plattformen ideal für Smartphones, aber darüber hinaus wusste ich nicht wofür ich das Gerät eigentlich neben Smartphone, Windows-Notebook und Windows-Desktop noch verwenden sollte. Da ich nicht der konsequente Spieler bin, sind die Spiele der Plattformen eher zweitrangig. Wenn ich gamen möchte nutze ich die Xbox oder den Desktop-Rechner.

    Android und Ipad halte ich für das Internetsurfen für nicht geeignet. Subjektiv hatte ich das Gefühl immer wieder auf unüberwindbare Hürden zu stoßen, welche ein produktives „Surfen“ im Netz unmöglich macht.

    z.B. Ein Kauf bei einem Onlineshop, wessen Kaufabwicklung auf JAVA oder Flashkomponenten zurück greift. – Vorgang abgebrochen

    z.B. eine Werbung die eingeblendet wird, welche per´se nicht geschlossen werden kann und die Sicht auf den Bildschirm abdeckt.

    z.B. Videos auf Websiten, eingebettete Auswahlmenüs etc.

    Das Surface Pro 2 ist hochpreisig keine Frage, aber definiert in meinen Augen eine vorher in der Art und Weise noch nicht realisierte Geräteklasse.

    Ich nutze das Gerät für den Geschäftsbereich für Präsentationen, für produktives Arbeiten für unterwegs, zum Spielen und Abends auf der Couch die Windows 8 Apps.

    Auch die Android Apps laufen über BlueStack (Android Emulator) alle absolut flüssig und reibungslos. D.h. ich greife mit dem Gerät auf die Android-Plattform zu, auf die Windows 8.1 Apps, sowie die üblichen x86 Desktopanwendungen.

    Einige Argumente:

    + Akkulaufzeit ( Top-Laufzeit gute 8-9 Stunden)
    + Plattform
    + Kombination von Touch-Cover mit Surface (pragmatisch)
    + Anschlüsse USB, SD-Slot, HDMI-Anschluss möglich (wenn auch mit Zusatzstecker)
    + Android-Apps, Windows 8 Apps, Dekstop-Anwendungen
    + Full-Office, Arbeiten im einfachen Touchmodus oder im Tatstaur-Maus Modus
    + Eingabestift (auch wenn ich diesen derzeit produktiv nicht nutze)
    + Ladekabel mit USB Lademöglichkeit
    + Verarbeitung
    + Bildschirm (super hell, hochauflösend)
    + Power – i5,Arbeitsspeicher, SSD
    + Sound finde ich in Ordnung
    + Windows 8 mobile Touch Bedienung

    – Ladekabelanschluss nervig
    – Gewicht (hier werden mit Sicherheit zukünftige Generationen erheblich leichter ausfallen, die aber meiner Auffassung nach ,mit Power, frühestens in einem Jahr Stand 23.11.2013)
    – Kamera könnte besser sein, kein vergleich zu meinem S4.
    – noch zu wenig Windows 8 Apps (die wirklich richtig ansprechend sind) – aber da hier der Zugriff auf Android-Apps mit Touchsteuerung, Soundausgabe etc. absolut reibungslos funktioniert wird dieser Punkt in meinen Augen relativiert.

    Meine Anwendungsbereiche:

    Morgens GoogleMusic Android App oder XboxMusic-App, dabei ein bisschen die News App von Windows 8 oder eben focus, stern, spiegel lesen.

    Im Büro, Power-Point-Präsentationen, Excel, Word 2013 (funktioniert im Touchmodus richtig genial). Zudem nutze ich Dropbox täglich für mein privates DMS in BoxCryptor sowie auch beruflich zum Dateiaustausch von Retaildaten. Zwischendurch checke ich Emails über die Android Gmail app oder die Google DesktopApp Gmail offline und Gmailonline) Für Windows 8 gibt es anscheinend keine brauchbare Email-App. Die vorinstallierte Windows App finde ich grausam (optisch und technisch).

    Abends nutze ich das Gerät um ein wenig im Netz zu surfen (im Desktop-Modus) mit Firefox Aurora inkl. Xmarks und Lastpass (Internetexplorer und Chrome sagt mir auf dieser Plattform nicht zu, bzw. Chrome nicht im Touchmodus, sehr wohl jedoch mit Maus und Tastatur). Zudem nutze ich eine Youtube App von Windows 8 oder schaue mir in der ZDF-Mediathek eine Doku o.ä. an.

    Morgens kann man das Surface als Wecker benutzen (funktioniert gut). Wecker-App.
    Derzeit funktioniert leider die Clover Explorer -Erweiterung nicht richtig, bzw. kommt es zu Grafikfehlern. Wenn das noch gefixt wird ist in meinem Augen das Gerät sehr nah am Ideal-Zustand.

    Das Gerät wird in einigen Magazinen subjektiv zu schlecht dargestellt. Ggf. weil der gesamte Anwendungsbereich nicht bekannt ist.

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