Aus Verzweiflung selbst gebaut: smarter Badspiegel zeigt Infos bei Morgentoilette

artikel_smartmirrorWas macht man, wenn man eine genaue Vorstellung von einem Produkt hat, dieses aber so nicht im Handel findet? Heißt man Max Braun und möchte einen smarten Badspiegel, baut man ihn sich einfach selbst. Er ist nicht der erste Bastler, der sich einen solchen Spiegel in Eigenregie zusammenklöppelt und sicher auch nicht der letzte, denn so kompliziert sieht das eigentlich gar nicht aus. Angefertigt hat er den Spiegel deshalb, weil er keinen käuflich erwerben konnte. Einen Spiegel, wie er oftmals im Fernsehen als Zukunftsmusik zu sehen ist, wollte er trotzdem.

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Es ist wohl mehr die anschauliche Beschreibung des Projekts, die einen packt, es klingt so herrlich einfach. Man nehme einen Zwei-Wege-Spiegel, ein Display dahinter, verbinde das Ganze mit einem Controllerboard und zapft ein paart Android APIs an. In der aktuellen Fassung zeigt der Spiegel von Max Braun das aktuelle Wetter inklusive 24-Stunden-Vorherhsage, Datum und Uhrzeit, sowie Nachrichten von Associated Press. Angebracht ist er auf einem normalen Badhängeschrank.

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Das soll aber noch nicht alles gewesen sein, der Spiegel soll auch Verkehrsinformationen geben oder Erinnerungen anzeigen. Im Prinzip möchte Braun all das auf dem Spiegel anzeigen können, was auch über Google Now-Karten angezeigt wird. Eine Interaktion mit dem Spiegel selbst soll dabei nicht nötig (und nicht möglich) sein. Nur eine Sprachsuche gibt es, falls man doch einmal detailliertere Informationen zu etwas beim Zähneputzen benötigt.

Befeuert wird das Display übrigens via Chromecast, Nexus Player und aktuell via Fire TV Stick. Also eine durchaus günstige Lösung, um Informationen auf den Badspiegel zu bringen. Leider gibt es kein detailliertes Making-Of des Spiegels, das möchte Max Braun aber ebenfalls noch veröffentlichen, vielleicht. Tolles Projekt, das auf jeden Fall Eindruck macht und eine der sinnvolleren Anwendungen im Internet der Dinge zeigt. Ein Infopanel im Bad kann morgens durchaus ein paar Minuten einsparen.

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Sascha Ostermaier

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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22 Kommentare

  1. Dass es das gibt! Hat das auch schonmal jemand aus Deutschland nachgebaut? Würde mir das gerne mal persönlich anschauen & einen Eindruck vom Look & Feel verschaffen.

    Ansonsten wäre das, wie okraftdd bereits sagte, eine Marktlücke 😉

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