Aura ONE: Neuer eBook-Reader von Kobo ist wasserdicht und Blaulicht-reduziert

AuraONE_Lifestyle_Cafe02_Reading_DERakuten Kobo Inc. ist laut eigenen Aussagen einer der weltweit am schnellsten wachsenden eReading-Anbieter mit mehr als 5 Millionen eBooks und Zeitschriften für Millionen von Kunden in 190 Ländern. Kobo ist überzeugt, dass die Verbraucher die Freiheit haben sollten, jedes beliebige Buch auf jedem beliebigen Gerät lesen zu können und bietet den Verbrauchern Wahlmöglichkeiten beim Lesen. Jetzt kündigt das Unternehmen mit dem Aura ONE einen neuen Reader für den September an, der „die Messlatte für eBook-Reader deutlich höher“ legen soll. Er ist wasserdicht, Blaulicht-reduziert und bietet das bisher weltweit größte E-Ink-Display auf dem Markt.

Parallel zum Aura ONE stellt man ebenfalls die neue Edition des bereits existierenden Aura als „Aura Edition 2“ vor. Beide Geräte sollen gemäß einer Pressemitteilung zum 06. September dieses Jahres erscheinen.

Aura ONE

Kobo Reader Aura ONE

Immerhin 7,8 Zoll bietet das Display des ONE und ist damit eines der größeren E-Ink-Displays auf dem Markt. Kobo selber beschreibt das Display in seiner Vorstellung als randlos, was nun offensichtlich völliger Quatsch ist. Zeigt ja das Bild, randlos ist unserer Ansicht nach was anderes.

Das Gesamtgewicht beläuft sich laut Hersteller auf 230 Gramm. Wasserdicht ist er ebenfalls – bis zu 60 Minuten in maximal zwei Metern Tiefe. Die Frontbeleuchtung des Geräts soll vor allem zu späteren Uhrzeiten bei wenig Licht die Augen schonen.

Dabei passt die Technologie dahinter die Beleuchtung entsprechend der Umgebungshelligkeit an. Um das Lese-Erlebnis zu verbessern, kann der Nutzer aus 50 Schriftgrößen und 11 Schriftarten wählen und dabei Linienstärke und -schärfe selbst bestimmen. Der Speicher liegt bei 8 GB und packt so laut Kobo bis zu 6.000 eBooks. Ein Solo-Lite-Prozessor und 512 MB RAM komplettieren das Ganze. Der Akku des Aura ONE hält laut Hersteller angeblich bis zu einem Monat durch.

„Wenn wir neue Geräte entwerfen, versuchen wir das gesamte Leseverhalten zu berücksichtigen – wo und wann wird gelesen, was können wir vereinfachen, wie kann schickes Design mit neuester Technologie kombiniert werden? Alles, was wir tun, tun wir für den Leser“ — Michael Tamblyn, CEO Rakuten Kobo

Aura Edition 2

6 Zoll Carta-E-Ink-Touchscreen bei einer Auflösung von 1024 x 768 und 212 ppi, 4 GB Speicher (rund 3.000 eBooks)  und eine Akkulaufzeit von bis zu zwei Monaten – so die Kerndaten der Neuauflage des Aura. Auch hier hat der Nutzer die Wahl zwischen 11 Schriftarten und bis zu 40 Schriftgrößen. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung soll ein blendfreies Lesen möglich sein.

Der Kobo Aura ONE ist zunächst in Schwarz verfügbar und hat einen empfohlenen Preis von 229,99 Euro. Die neue Generation des Kobo Aura kommt für 119,99 Euro auf den Markt.

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14 Kommentare

  1. Cooles Teil aber zu teuer für einen eBook Reader. Und vielleicht sogar zu groß. Den normale Aura geht in Ordnung. 🙂

  2. FriedeFreudeEierkuchen says:

    Das Gerät ist mir eigentlich auch zu teuer, aber ich werde mir das Display auf jeden Fall ansehen. Für Fachbücher und Handbücher ein interessantes Format.

  3. Der Aura One gefällt mir prinzipiell gut, gerade die 8 Zoll und diebWasserfestigkeit (Lesen in der Badewanne! *yeah*), aber randloses Design finde ich bei E-Book-Readern schwachsinnig. Ich merke schon bei meinem Paperwhite, das er bei längerem Lesen unangenehm zu halten ist. Da finde ich die Form des Oasis praktischer.

  4. Deliberation says:

    „Kobo selber beschreibt das Display in seiner Vorstellung als randlos“

    Wo behauptet Kobo das? Ich konnte nirgendwo ein entsprechendes Zitat finden.

  5. Gibt es in Deutschland auch für eBooks Buchpreisbindung? Und könnte man alle Bücher auch bei verschiedenen Anbietern kaufen? Das zu wissen, wäre für mich wichtiger als die Technik. Ich würde immer zum Quasi-Monopol amazon greifen, wenn ich befürchte, dass ich das neue Buch von xy im Zweifel nur dort bekomme …

  6. Nicht „randlos“ – es sieht eher so aus, als ob das Display plan im Rahmen eingelassen ist. Es gibt also keinen Rand zwischen Rahmen und Display.

  7. @THO, die Buchpreisbindung gilt auch für E-Books. Das bedeutet allerdings nur, dass die E-Books überall gleich teuer sein müssen, der Preis zum Buch aus Papier darf sich unterscheiden.
    Zum Aura One, sehr geil, endlich mal ’ne gescheite Größe. Dazu sieht die Rückseite schön rutschfest aus. Für einen reinen E-Book-Reader ist mir das allerdings viel zu teuer, da wäre die Schmerzgrenze bei 150 Euro erreicht.

  8. Aura One – super – endlich mal was neues bei den ebook-readern

    + groesser als 6 Zoll
    + 4:3 Format
    + wasserdicht
    + Laufzeit 1 Monat (wie wurde das gemessen?)
    + formats supported: EPUB, EPUB3, PDF, MOBI,
    JPEG, GIF, PNG, BMP, TIFF, TXT, HTML, RTF, CBZ, CBR

    Ich finde keine Info – welche Bildschirmtechnik wurde verwendet?

    Fazit fuer mich:
    wenn er leichter als 200 g und etwas schmaler (z.B. 12 cm) waere
    (soll man ja dauerhaft in einer Hand halten),
    dann waers optimal fuer mich

  9. Kann das Teil kein Russisch?
    Wie werden russische Texte (TXT und PDF) angezeigt?

  10. hab noch einen alten Kobo mit Hintergrundbeleuchtung und finde die Firma sehr sympathisch. OpenSource Firmware die auch Jahre später regelmäßig aktualisiert wird. Auch ohne spezielle Software upgradebar.
    Ausserdem kann man das Ding einfach wie einen USB-Stick mounten, Bücher draufschieben, fertig. PDFs ebenso.
    Deutlich mehr Freiheit als bei einem Kindle.

  11. Alexander Mauß says:

    ich benutze meinen kindle paperwhite recht intensiv und bin damit sehr zufrieden:
    – Größe und Gewicht des Kindle finde ich genau richtig, größer/schwerer möchte ich gar nicht haben
    – Haltekomfort/Rückseite des Kobo: Ja, Rückseite sieht interessant aus – ABER: ich nutze meinen Kindle in einer Hülle von Anker, wodurch sich der Haltekomfort noch mal erhöht (@Thomas: vielleicht auch für dich interessant). Wahrscheinlich würde ich den Kobo auch in eine Hülle packen, um das Display zu schützen – und dann wäre die Beschaffenheit der Geräterückseite egal
    – und zu den Formaten und dem mounten: Prinzipiell finde ich open source auch besser – aber mit calibre kann ich Formate umwandeln und damit auch epubs ohne Probleme auf dem Kindle lesen.

  12. DesignKrit says:

    Pocket integration weiterhin vorhanden?

  13. Dann weiß ich ja, was für ein Gerät auf meiner Wunschliste landet, gibt mein Kindle (noch der mit den Seitentasten) mal den Geist auf.

    @Alexander Mauß
    Meine Frau hat auch einen Paperwhite. Aber erst das dritte Gerät hatte keine bzw. marginale Fehler im Display (Pixelfehler, arge Abweichungen in der Ausleuchtung, Dreck/Kratzer unterm Display), dass man es nutzen kann, ohne sich zu ärgern. Die Qualität lässt da scheinbar tatsächlich bisweilen zu wünschen übrig.
    Mein alter Kindle funktioniert zum Glück wunderbar, wenn vielleicht auch etwas langsamer als der neuere Paperwhite meiner Frau und ohne Hintergrundbeleuchtung – was ich extrem praktisch finde. Habe deshalb auch schon hin und wieder mal überlegt, nicht einen Paperwhite zu kaufen, aber nach dem Ärger mit dem Paperwhite meiner Frau dann doch davon Abstand genommen. So günstig, solche Fehler hinzunehmen, sind die Kindle dann auch wieder nicht. Finde das Angebot von Amazon eben recht praktisch und die Auswahl an günstigen/kostenlosen (deutschen) eBooks ziemlich gut. Das und der damals gut reduzierte Kindle (meine 49,-€) gaben den Ausschlag, zum Kindle zu greifen. Heute würde ich das wohl nicht mehr tun. Nicht nur wegen der mangelhaften Qualität beim Paperwhite, sondern eben auch wegen der Eingrenzung der möglichen Formate. Und ja, auch wenn ich mit Calibre da herum basteln kann (was ich auch schon gemacht habe). Einfacher ist es aber, das nicht machen zu müssen.

  14. gibt es einen sehr guten ebook reader auch mit Farbdisplay,mit dem ich zB
    (nach herunterladen) online Zeitschriften lesen kann ?