Auch Vodafone spart nun Plastik bei den SIM-Karten ein

Anfang 2019 Jahr wurde bekannt: Die Telekom und O2 werden neue SIM-Karten einführen. Zwar bleiben diese klassisch in den Formaten Mini, Micro oder Nano, doch der Rahmen wurde anders gestaltet, um Plastik einzusparen. Dies wird auch Vodafone ab 2020 machen. Wie erwähnt: Für den Kunden ändert sich nichts. Die Provider gehen mit der Aussage nach draußen, dass man die Umwelt schone, eine Kostenersparnis stellt man nicht plakativ dar. Laut Vodafone gebe man im Jahr 10 Millionen SIM-Karten heraus, da lässt sich schon einiges an Plastik einsparen. Das Gewicht der neuen Karte sinkt von vier auf zwei Gramm. Die Vodafone Group wird ab Anfang 2020 die neue SIM-Karte in halber Größe in allen 24 europäischen Märkten einführen. Behauptung: Es ließe sich noch so viel mehr Plastik einsparen. Beobachtet mal, was die Provider an Plastikgeraffel in ihre Shops und an die Stände karren. Da lassen sich SIM-Karten ohne Ende stanzen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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28 Kommentare

  1. Mit e-Sim gar kein platik mehr. Diese Heuchler, von wegen Plastik einsparen.

    • Jepp, von mir aus könnte man komplett auf eSIM umstellen, solange man dann zwei eSIMs im Smartphone verwenden kann. Soviel ich weiß geht das bisher nicht.
      Aber selbst bei der Umstellung auf eSIM bei der Telekom musste mir diese unbedingt einen Brief per DPD zukommen lasse und ich ca. 3 Tage darauf warten. Total unverständlich dieser Umweg und dann noch mit DPD.

    • eSim kannst du ja auch nutzen. Die meisten Endgeräte können es nur noch nicht.

    • eSIM wird doch von allen Providern angeboten. Aber nur noch eSIM wäre das Gegenteil von Resourcen sparen: >90% aller Handys da draußen haben keine eSIM eingebaut. Neues Handy kaufen, weil ich einen anderen Tarif/Anbieter haben möchte? Das soll Nachhaltig sein oder irgendwas einsparen?
      Sinnvoller wäre es, wenn man ab Tag X eine eSIM in neu verkauften Handys vorschreibt, dann erledigt sich das Problem mit den Plastikkarten von alleine ohne ein Gerät vorzeitig zu tauschen.

      • nee aber den Anfang machen und Tarife mit sim fähigen handys eben diese geben. o
        der nur noch sim fähige handys anbieten, so den Druck auf die Wirtschaft erhöhen

    • Was passiert bei einem Handy-Wechsel? Oder wenn das Handy zur Reparatur abgegeben wird und man für eine Übergangszeit ein anderes Handy nutzen möchte?
      Solche Szenarien ist mit der eSIM nämlich sehr umständlich, da der Aktivierungs-QR-Code nur einmal gültig ist. Das Nachfolgehandy muss dann also eSIM können, dann muss man beim Provider einen neuen Aktivierungscode anfordern, was so schnell nicht geht.

      Aus meiner Sicht muss dieses Procedere noch verbessert werden, ansonsten finde ich zwar auch die physischen SIM-Karten lästig (zumindest am Anfang) aber für alle „Unfall“-Szenarien doch praktischer.

  2. e-sim und gut ist.

  3. Vodafone ist beim e-SIM-Wechsel sogar klasse, was andere Provider da teils veranstalten…..

  4. Warum lassen die den blöden Rahmen von der Simkarte nicht ganz weg? Der wird ja sowieso nur weg gebrochen und entsorgt.
    Oder wird das dann als nächste Neuerung in 5 Jahren verkauft 😀

  5. Ganz großes Kino!

  6. Wie wäre es ausschließlich mit e-SIM?

    • Zu wenig Gerätauswahl.
      Ich finde es sollte eine Hardware Sim geben mit eindeutiger Kennung, und jeder Anbieter kann sie für seinen Tarif freischalten. Also quasi eine E-Sim zum nachrüsten.
      Ansonsten ist schon krass dass durch einen solchen logischen Schritt 20 Tonnen Plastik im Jahr eingespart wird. Das hätte man schon vor 20 Jahren machen können, bereits Ende der 90er hatten die meisten Gerät eine Mini Sim.

  7. Ingo Podolak says:

    nur noch e-SIM, Gutscheinkarten aus Pappe statt Plastik, Handys mit noch einfacherer Verpackung,
    weniger Papierkram in der Abwicklung, generell weniger „unnützes“ Zeug in den Shops….

    Es gäbe viele Wege etwas zu verbessern, die aber keiner macht.
    Das gilt natürlich nicht nur für die Mobilfunkmafia sondern für fast alle Bereiche des Handels.

  8. Die Welt ist irre. Ich wette, die Meldungen um diesen Schwachsinn produzieren mehr Umweltzersörung als die „Einsparung“ von 2 Gramm Platik pro SIM. Es wird mal wieder zeit für echte Probleme, damit die übersättigten Großstädter der Industrieländer wieder klar werden.

    • totalabgeneigt says:

      Oh mein Gott, das Thema muss dich wirklich stark treffen, wenn du extra so ein Kommentar verfässt. Wenn man im Jahr 10 Millionen dieser Karten ausgibt und nun bei jeder 2 Gramm spart, dann kommt da schon einiges zusammen. Freu dich doch einfach, dass man etwas tut um Resourcen zu sparen. Wie man sich da aufregen kann ist mir echt unbegreiflich. Du musst nichts machen, für dich ändert sich nichts ins negative und du musst vor allem nicht mal was dafür bezahlen. Typisch deutsch. Meine Güte.

  9. Anzumerken wäre vielleicht, dass die bisherige Einfassung der Mini-SIM nicht nur ein Rahmen, sondern tatsächlich die scheckkartengroße Vollformat-SIM war. Auch wenn die seit 20 Jahren keiner mehr in diesem Format benutzt.

  10. Was ist mit den (ganz) alten Handys, in die ich die ganze Karte reinschieben musste? (Also die Karte komplett, so wie sie bisher dem Kunden geliefert wurde.)

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