Auch Mastercard plant zukünftig Unterstützung von Kryptowährungen

Nachdem das Unternehmen VISA zu Beginn dieses Monats angekündigt hatte, zukünftig Kryptowährungen für Bezahlvorgänge zu unterstützen, meldet sich nun auch Mastercards CEO Michael Miebach zu Wort. Er plant, ausgewählte Währungen in das Bezahlnetzwerk zu implementieren. Hierbei werde aber ganz genau geprüft, ob es sich bei den jeweiligen Währungen am Ende auch wirklich um stabile Währungen handelt und ob sie den örtlich geltenden Gesetzen entsprechen, damit sie überhaupt als Zahlungsmittel geeignet sind. Im Interview bringt Miebach ein Beispiel mit dem Kauf einer Pizza beim Pizzabäcker nebenan. Demnach kostet die Pizza in dem Moment, in dem ihr sie erwerben wollt, zum Beispiel 10 Einheiten einer instabilen Kryptowährung. Nur wenige Minuten später kann die gleiche Pizza mit einem Mal 40 oder auch nur 5 Einheiten derselben Währung kosten. Für Bezahlvorgänge muss eine unterstützte Kryptowährung demnach zwingend stabil sein – Stable Coins also.

Ein gutes Beispiel wäre an dieser Stelle Tether, da jene Währung direkt an den US-Dollar gebunden ist. Mit der direkten Einbindung von Kryptowährungen ins Bezahlsystem von Mastercard entfällt dann auch der Umtausch in „normale“ Währungen, wie es beim bisherigen System von Mastercard nötig ist. So bietet das Unternehmen diverse Kreditkarten an, mit denen man seine Einkäufe mit Kryptowährungen bezahlen kann. Beim eigentlichen Bezahlvorgang wird die Währung dann allerdings in eine klassische Währung umgetauscht.

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Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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13 Kommentare

  1. Unglaublich hier reden alle von Klimakatastrophen und wie wir uns selber beschränken sollen…. Da wird Energie ohne Ende für imaginäre Währung verballert, der man jetzt auch noch Haus und Hof öffnet, muss man das verstehen ?

    • Eine ziemlich eingeschränkte, einschichtige Sicht der Dinge. Vielleicht solltest du dich Mal näher mit dem Thema beschäftigen und verschieden Quellen nutzen.

    • Nochmal. Auf der Suche nach Gold werden ganze Kontinente umgegraben und mit Quecksilber verseucht. Da juckt es niemanden, wenn paar Computer laufen, dann regen sich die Leute auf.

    • Benötigen die auf der ganzen Welt verteilten Banken, Bankomaten, SWIFT, Zahlungsnetzwerke, Bezahlterminals alle keinen Strom? Wie sieht es mit den Geldtransportern aus welche die ganzen Münzen und Scheine durch die Welt fahren? Es sagt auch niemanden das die crypto Währungen der Zukunft proof of work sein müssen.

  2. Kryptowährungen ersetzen ja Gold etc. nicht, sondern sind dazu gekommen. Und inzwischen braucht z.B. Bitcoin mehr Strom als die Niederlande https://www.google.com/amp/s/de.statista.com/infografik/amp/18608/stromverbrauch-ausgewaehlter-laender-im-vergleich-mit-dem-des-bitcoins/

    Und gegen das Umgraben und verseuchen mit Quecksilber gibt es seit Jahrzehnten Widerstand.

    Aber vllt. nicht in jeder Blase…

    • > Das alles sind wohlgemerkt Schätzwerte. Im Fall des Bitcoins besteht hinsichtlich des tatsächlichen Energiebedarfs eine große Unsicherheit

      lul

    • „Und gegen das Umgraben und verseuchen mit Quecksilber gibt es seit Jahrzehnten Widerstand.“ Achso wenn es da seit Jahren Widerstand gibt, dann ist ja alles wider gut.

  3. Dieselben Ökojakobiner, die jetzt rumnörgeln, wegen des Stromverbrauchs für Bitcoin, wollen alle Autos auf Strom umstellen. Facepalm

    • Der Unterschied ist nur, dass der Bitcoin Stromverbrauch reiner Selbstzweck ist und auch nichts ersetzt.
      Bei einem Elektroauto habe ich einen Gegenwert in Form Transportmöglichkeiten um zur Arbeit oder sonst wo hin zu kommen und ich spare im besten Fall die selbe Anzahl an Verbrennerfahrzeugen ein.

  4. Der hohe Energieverbrauch macht die Sicherheit aus. Ein Angreifer bräuchte 51% der Rechenkapazität. Das hat momentan niemand.

  5. Die Posts hier, die die Kryptowährungen in Hinsicht auf Ressourcenverschwendung verteidigen klingen aber auch nur wie die Wahl zwischen Pest (alte Währungen) und Cholera (Kryptowährungen).

    • Ein Bezahlvorgang mit z. B. Visa braucht nur einen Bruchteil der Energie, den eine Bitcoin Überweisung braucht. Es ist also nicht die Wahl zwischen Pest und Cholera sondern zwischen Schnupfen und Cholera.
      Und die Vergleiche mit Gold sind auch völlig Panne. Gold ist eine real existierende Ressource die für die Produktion gewisser Produkte benötigt wird. Also Unabhängig vom reinen „Glauben“ daran einen Wert besitzt. Beim Bitcoin ist der einzige Wert der Glaube an den Bitcoin und für die Meisten auch einfach nur der Glaube daran, dass morgen jemand aufsteht der noch mehr für einen Bitcoin bezahlt als sie es getan haben. Damit sie ihren Bitcoin gewinnbringend weiterverkaufen können. Für den tatsächliche Erwerb von Waren will kaum jemand den Bitcoin benutzen.

      • Die Energie wird nicht wirklich fürs überweisen benötigt, sondern für die Sicherung. Auch wenn keiner mehr Bitcoins überweist, wird annähernd die gleiche Energie gebraucht. Jetzt musst du also noch die ganzen Kosten für die Sicherung des Geldesystems mit vergleichen, Tresore, Wachleute, Geldtransporter, …

        Im übrigen verwendet man die Abwärme der Miner zu heizzwecken, wenn man es sinnvoll macht. Den Teil kann man also wieder abziehen.

        Beim Gold wird nur etwa 10% industriell verwendet. 80% für Schmuck. Anders sieht es bei Silber/Palladium aus.

        Und natürlich ersetzt Bitcoin Gold zu einem Teil. Bisher war 5 bis 10% Gold im Depot sinnvoll, jetzt 5 bis 10% Gold oder Bitcoin. Das haben im letzten Jahr auch die großen rausgefunden, deswegen die hohe Nachfrage.

        Du willst dir nur nicht eingestehen, dass du die Lage bisher falsch eingeschätzt hast. Aber das macht ja nichts, jeder ist für seien Entscheidungen selbst verantwortlich. Ärgern wirst du dich am Ende nur über dich selbst.

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