arte wird in Zukunft Dolby Atmos / Dolby Vision für sein HbbTV-Angebot nutzen

arte wird offenbar damit beginnen, Techniken von Dolby für sein HbbTV-Angebot zu implementieren. Konkret soll es dabei um Dolby Atmos für den Sound und Dolby Vision für das Bild gehen. Zudem werde man Dolby AC-4 für die Audiokompression verwenden.

Zumindest behaupten das die Kollegen von InfoDigital, welche sich auf Aussagen von Dolby berufen. Einspannen wollte arte die Dolby-Techniken für einen interaktiven Dienst, den man aber noch nicht näher konkretisiert. Basieren soll jenes Experiment auf HbbTV 2.0.2, der auch Ultra HD und HDR unterstützt. arte ist da ja technisch schon oft deutlich früher nach vorne geprescht, als andere, öffentlich-rechtliche Angebote.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

10 Kommentare

  1. Aber immer noch nur in 720p ausstrahlen?

  2. „arte ist da ja technisch schon oft deutlich früher nach vorne geprescht, als andere, öffentlich-rechtliche Angebote.“
    Leider sind die Videos auf dem Arte YouTube Kanal meistens nur in 720p. Und das ist wirklich nicht schön auf einem 65″ TV.
    Warum wird da immer noch auf HD-Ready gesetzt? Kennt jemand die Hintergründe?

    • Ich habe mal gelesen, dass früh auf 720p gesetzt wurde (Kameras, Übertragungssystem etc.) und ich denke die wollen nicht die ganze Production-Line neu kaufen. Da würde man ja sonst noch sinnvoll das Steuergeld einsetzen.

    • Das hat nichts mit HD-Ready zu tun. HD-Ready ist ein Label (kein Videostandard) für z.B. TV-Geräte, die verschiedene Voraussetzungen erfüllen müssen. Unter anderem müssen TV-Geräte die dieses Label verwenden 720p (also Vollbilder in der Auflösung 1.280×720) und 1080i (also Halbbilder in der Auflösung 1.920×1.080) darstellen können. Beides ist per Definition HDTV.

      Warum die allerdings auf Ihrem YouTube-Kanal meist nicht 1080p darstellen, kann ich mir auch nicht erklären, über HbbTV gibt/gab es manche Videos ja sogar als 4k.

      • HD-Ready ≠ 720p Auflösung ist mir bekannt. HD Ready klingt aber so schön veraltet. 🙂
        Wenn es im HbbTV ja höhere Auflösungen gibt, dann kann das Problem ja nicht an der Technik bzw. an der Postproduction liegen.
        Woran aber dann?

        • Für YouTube kann ich mir keinen vernünftigen Grund vorstellen, außer die Rechte würden es nicht hergeben. Wenn sie aber selbst Rechteinhaber sind, keine Ahnung warum. Über die Mediatheken werden ja teilweise auch Inhalte in 1080p bereitgestellt.

          Bei linearem TV über Sat habe ich die Erfahrung, dass oftmals die Datenraten der öffentlich-rechtlichen in 720p deutlich höher sind als z.B. die Privaten in 1080i. Seinerzeit war unter anderem der Grund dass die EBU (European Broadcast Union = Zusammenschluss der öffentlich rechtlichen Europas) sich für 720p entschieden hat, dass 50 Vollbilder übertragen werden und bei 1080i nur Halbbilder. Da TVs grundsätzlich nur Vollbilder darstellen können, werden die Halbbilder durch einen Deinterlacer gejagt. Die BBC z.B. setzt aber schon jahrelang auf 1080i.

          Für mich subjektiv ziehe ich die öffentlich rechtlichen mit 720p den Privaten (wenn ich da mal was schaue) vor. Gilt aber nur für Sat. im Streaming sieht das natürlich anders aus.

  3. Währenddessen bei ARD und Co:
    Ja LOL 720p ist super high res! Mehr braucht’s nicht!

  4. HbbTV war das erste, was ich an meinem Receiver runter geworfen habe (E2 sei Dank).
    Die sollen dasrregulär sendenooder esssein lassen.

    Ich würde fast wetten, daß 90 Prozent der Fernseh Zuschauer nicht mal den Begriff gehört haben.

  5. Kommt es auch nicht ein wenig darauf an mit welchen Bitraten die Sendungen über den Betreiber nach Hause geschickt werden? Mir ist da die Mediathek allemal lieber als die reguläre Ausstrahlung.

    Ich kann mich noch daran erinnern, dass die Öffis mit KabelDeutschland (jetzt Vodafone) Streit um die Einspeiseentgelte hatten. Als Konsequenz senkte Kabel Deutschland die Bitrate und ein selbst damals super SD-Bild sah nur noch übel aus.
    Das wird bei HD nicht anders sein. Ich denke, dass 720p per se nicht schlecht aussehen muss, wenn die Bitrate passt.
    Natives 1080p oder 4k wäre natürlich wünschenswert.

    Im Vergleich sieht das Bild der öffentlichen über sat auch besser aus als über Kabel bei meinen Eltern (bei nahezu gleichem TV-Gerät).

  6. Wann wird Arte StreamON Partner oder ist es denen zu doof mit der Netzneutralität?

Schreibe einen Kommentar zu Didi Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.