
Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat ihren 23. Bericht herausgegeben. Wer sich belesen möchte: Hier findet ihr das PDF – mit über 460 Seiten. Interessant ist dabei, dass weder ARD noch ZDF einen Bedarf für UHD-Sender sehen, wie man im Bericht nachlesen kann. Bis 2024 sind jedenfalls keine UHD-Sender via Satellit geplant. Als Begründung gibt man an, dass es zu wenige Inhalte in 4K gebe, als dass sich die Ausstrahlung lohnen würde.
Stattdessen strahlt man also weiter nur in SD und in HD aus. Eigentlich wollte man die SD-Ausstrahlung einstellen, machte später aber dann doch eine Rolle rückwärts. Als Begründung gab man an, dass es noch zu viele Zuschauer ohne HD-Empfangsmöglichkeiten gebe. Das deutet natürlich auch wieder einmal das hohe Durchschnittsalter der ARD- und ZDF-Zuschauer an.
In dem Bericht der KEF wurde immerhin auch deutlich, dass der deutsch-französische Sender Arte ab 2023 breiter in UHD ausstrahlen möchte. Die Gelder dafür wurden bereits im letzten Bericht genehmigt. Ebenfalls wurde klargestellt, dass der aktuelle Rundfunkbeitrag von 18,36 Euro noch bis 2024 gültig bleiben wird. Zusätzlich durch die Pandemie entstandene Kosten sollen ARD und ZDF selbst stemmen bzw. ersparen. Beispielsweise soll der bekanntermaßen recht ausufernde Personalapparat bis 2030 um immerhin 0,5 % pro Jahr reduziert werden. Leider ist jedoch zu befürchten, dass man da eher in den Redaktionen als in der Verwaltung sparen dürfte.
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