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ARD: Mehr und exklusive Inhalte für die Mediathek

Seit Oktober bekannt: Die ARD nimmt 20 Millionen Euro in die Hand, um Streaminginhalte zu realisieren. Im Rahmen der ARD-Pressekonferenz am 27. November 2019 in München gab es dann weitere Informationen. Die ARD-Mediathek solle sich demnach stärker zu einem eigenständigen Streamingangebot hin entwickeln. Dazu werden Inhalte exklusiv für die Mediathek produziert.

Künftig wird es auch eine integrierte Programmplanung für Das Erste und die Mediathek in der ARD-Programmdirektion geben, hierbei soll sichergestellt werden, dass Projekte klassisch linear, aber auch in der Mediathek funktionieren. Die öffentlich-rechtlichen Sender gehen also dahin, wo wir, die Nutzer sind. Aus diesem Grunde wolle man auch weg von der Denke, dass die Mediathek nur eine Konserve, quasi ein schlechter Videorekorder ist. Dafür müssen dann auch erst einmal Inhalte her. Inhalte, die viel kosten.

Geld, das vielleicht durch eine Anpassung des Rundfunkbeitrages reinkommen könnte – die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten empfahl ab 2021 18,36 Euro pro Monat. Ketzerisch gesagt 1 Netflix und 1 Disney+ – für all jene, die nichts von öffentlich-rechtlichen Sendern und unabhängiger Berichterstattung halten. Einen Mitschnitt der Konferenz findet man hier.

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