
Auch Google war nicht ganz untätig und hat neulich ARCore vorgestellt, ein Kit für Entwickler, welches große Teile des Tango-Entwicklerkits nutzt. Mittlerweile gibt es auch da erste Demos und sogar Apps haben es mittlerweile in den Play Store von Google geschafft. Das Problem bei ARCore ist erst mal so gelagert als dass nicht direkt alle zuschlagen und ausprobieren können. Stattdessen werden erst einmal nur ein paar Geräte unterstützt, Google arbeitet aber mit Partnern, sodass mit Glück bald eine breitere Palette an Geräten unterstützt werden könnte.
Eine der ersten Apps ist nun der Atom Visualizer, der recht unspektakulär arbeitet, aber dennoch einen kleinen Ausblick gibt. Er setzt ein installiertes Google ARCore voraus (APK hier) und eben die App als solches (die APK gibt es hier).
Und dann? Dann kann man sich Atome auf den Tisch oder den Fußboden legen und diese betrachten. Die Atome werden mit ihren Namen dargestellt und ein Wikipedia-Button sorgt bei Interesse für weiterführende Infos. Und wenn man das Ganze ein paar Jahre weiterspinnt, dann stellt man sich AR in Schulen vor, bei miteinander gekoppelten Geräten, die dann lebensecht Dinge visualisieren können. Wird sicherlich eine der spannenderen Geschichten, die die Tech-Welt in naher Zukunft weiter antreibt.