ARCore: Atom Visualizer lässt euch Atome betrachten

In Sachen Augmented Reality wird es bald richtig scheppern – im positiven Sinne. Die Thematik selber ist schon alt, doch mittlerweile sind auch die Großen richtig drauf aufgesprungen. Apples ARKit hat schon sehr beeindruckende Demos hervorgebracht und mit iOS 11 halten auf Schlag Millionen von Menschen ein leistungsstarkes Augmented-Reality-Gerät in der Hand. Das wird unter Umständen vieles ändern. Wir können uns das Essen auf dem Teller anschauen, bevor wie es bestellen, wir können Dinge genau studieren, obwohl sie nur virtuell vor uns auf dem Schreibtisch erscheinen.

Auch Google war nicht ganz untätig und hat neulich ARCore vorgestellt, ein Kit für Entwickler, welches große Teile des Tango-Entwicklerkits nutzt. Mittlerweile gibt es auch da erste Demos und sogar Apps haben es mittlerweile in den Play Store von Google geschafft. Das Problem bei ARCore ist erst mal so gelagert als dass nicht direkt alle zuschlagen und ausprobieren können. Stattdessen werden erst einmal nur ein paar Geräte unterstützt, Google arbeitet aber mit Partnern, sodass mit Glück bald eine breitere Palette an Geräten unterstützt werden könnte.

Eine der ersten Apps ist nun der Atom Visualizer, der recht unspektakulär arbeitet, aber dennoch einen kleinen Ausblick gibt. Er setzt ein installiertes Google ARCore voraus (APK hier) und eben die App als solches (die APK gibt es hier).

Und dann? Dann kann man sich Atome auf den Tisch oder den Fußboden legen und diese betrachten. Die Atome werden mit ihren Namen dargestellt und ein Wikipedia-Button sorgt bei Interesse für weiterführende Infos. Und wenn man das Ganze ein paar Jahre weiterspinnt, dann stellt man sich AR in Schulen vor, bei miteinander gekoppelten Geräten, die dann lebensecht Dinge visualisieren können. Wird sicherlich eine der spannenderen Geschichten, die die Tech-Welt in naher Zukunft weiter antreibt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. „Wir können uns das Essen auf dem Teller anschauen, bevor wie es bestellen“ das ist natürlich sehr nützlich… weil ein vom Lebensmittelfotografen hergestelltes Bild ja immer so ist, wie das was dann auf dem Teller zu finden ist. Im Wesentlichen ist es doch ein Spielzeug…

  2. Warum braucht es AR um Atome zu betrachten und auf Wikipedia einen Artikel zu lesen.

  3. und etwas OT: Aufgrund welchen Wissens kann ich dem LG V30 eine Schulnote geben? Ein siebter Punkt, wie ‚hab/kenn’/will ich nicht‘ sei gerne angeregt.

  4. @AFi: Das nennt sich Fortschritt und Innovation. Oder ganz einfach: Weil es geht!

    Wenn es nur Menschen von deinem Schlag gäbe, würden wir heute noch Kutsche fahren 😉

  5. [quote]@AFi: Das nennt sich Fortschritt und Innovation. Oder ganz einfach: Weil es geht! [/quote]

    Oder auch überflüssig wie ein Kropf nennen.

  6. Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat eins. Ob es überflüssig ist oder nicht musst man schon jedem selbst überlassen. Hier ist mal ein etwas praxisorientiertes Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=ZDWRl9A1p6s

  7. Das Kamera Bild im Hintergrund stört hier eher. Leider ein schlechtes Beispiel für eventuelle Nützlichkeit vom AR am Telefonbildschirm.

  8. @me Kennst Du mich? Warum so beleidigend?
    War eine ganz normale Frage.

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