Aqara Anwesenheitssensor FP1 arbeitet mit mmWave-Technologie

Das Unternehmen Aqara hat einen neuen Sensor vorgestellt. Aqara kam schon häufig in unserer Berichterstattung vor, da das Unternehmen Smart-Home-Hubs, Kameras, Sensoren und mehr im Angebot hat, was sich einfach in fast allen gängigen Smart-Home-Systemen (Google, Amazon und Apple) nutzen lässt.

Der neue Anwesenheitssensor FP1 arbeitet nicht wie die bekannten Körpersensoren von Aqara, die man sich irgendwo hinstellt oder anklebt (Modell T1), stattdessen arbeitet der in China rund 60 Euro teure FP1 mit der mmWave-Technologie. mmWave-Sensoren senden Signale aus, deren Wellenlänge im Millimeterbereich (mm)? liegt. Dies soll es ihm ermöglichen, den Raum bestmöglich zu überwachen, inklusive der Positionierung und der genauen Abstandsüberwachung.

Das hat Vorteile, denn so könnte man Sensoren nutzen, die nur anschlagen, wenn man als Person eine bestimmte Zone durchschreitet. Das ist mit den bisher genutzten PIR-Sensoren (Passive Infrared Sensor, Passiv-Infrarot-Sensor, Pyroelektrischer Sensor) zwar auch halbwegs möglich, aber mit dem neuen Sensor dürfte da viel mehr Genauigkeit drin sein – und granularere Einstellungen sollten machbar sein.

Wann und ob der Anwesenheitssensor FP1 von Aqara nach Deutschland kommt, ist nicht bekannt. Er wurde ja gerade erst für den Heimatmarkt China vorgestellt – und da hat Aqara halt schon wesentlich mehr im Angebot als bei uns. Angedockt wird der Anwesenheitssensor FP1 über Zigbee 3.0 an einen entsprechenden Aqara-Hub.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Mit etwas googeln findet man noch die Angaben 60 GHz, 120° Abdeckung und 5m Reichweite. Das Frequenzband ist auch in Deutschland für Bewegungsmelder zugelassen, wenn noch die maximale Leistung stimmt, könnte man den Sensor auch hier betreiben. Die Empfindlichkeit und Auflösung fände ich interessant zu wissen. Es gibt von anderen Herstellern Sensoren in dem Frequenzbereich, die die Herz- und Atemfrequenz einer Person in der Nähe auflösen können, damit kann man spannende Sachen realisieren, z.B. Schlaftracking oder Tier- Mensch-Unterscheidung.

  2. Klingt sehr interessant. Leider sieht es aber so aus, als ob das Ding nicht mit Batterien läuft. Das macht es dann doch wieder sehr, sehr eingeschränkt nutzbar.

  3. Hoffe mal sehr, dass der Sensor bald nach Deutschland kommt, da das genau das ist worauf ich seit längerem warte.
    Weiß jemand ob man den jetzt auch einfach aus China bestellen und dann in die europäische Aquara App/an den europäischen Hub anbinden könnte?

  4. Zu deinem Absatz mit PIR-Sensoren: Gute Präsenssensoren (z.B. von Gira) haben auch eine hohe Auflösung mit dessen sehr granulare Einstellungen möglich sind:)

  5. Ein guter Anwesenheitssensor für einzelne Räume ist meiner Meinung nach die Killer-Applikation fürs Smart Home und die Basis für wirklich sinnvolle Automationen im Wohnbereich. Mir ist bisher noch keiner untergekommen, der auch die Anwesenheit von sich wenig bewegenden Personen zuverlässig erkennt. Hab aber auch nur eine Handvoll bisher getestet. Falls jemand Erfahrungswerte mit den oben genannten Kriterien hat, wäre ich für Hinweise dankbar.

    Radar, und das scheint ja der vorgestellte zu nutzen, könnte bei cleverer Programmierung durchaus brauchbar sein. Schade, dass das Gerät noch vergleichsweise teuer ist. Cool wäre auch, wenn das mit einem Rauchsensor kombiniert werden könnte für die Decke.

    Bluetooth Beacons und ähnliches sollen zwar recht zuverlässig sein. Aber man läuft ja nicht ständig mit dem Smartphone durch die Wohnung 😉

  6. Und ich wette, dass er wieder nicht in Alexa genutzt werden kann.. Solange das der Fall ist, kommt mir nichts mehr von Aqara ins Haus.

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